In welchem Badeort verbringst du deinen Sommerurlaub in der Türkei? Ich verrate dir, wo du mich findest. Und ich stelle dir 7 Küstenstädte vor, in denen in diesem Sommer bestimmt etwas los ist!

Die Sommerferien fangen in wenigen Wochen an und das Last-Minute Geschäft ist voll am Anlaufen! Damit dir die Auswahl eines Badeortes leichter fällt, habe ich meiner Liste geschrieben. In ihnen ist am Tag und am Abend an den Strandbars mit Sicherheit etwas los!

7 Top-Badeorte in der Türkei: Meine Auswahl für den Sommerurlaub 2016

Tipp: Ausgewählte Hotels mit guten Bewertungen hat Öger Tours im Angebot. Das Unternehmen ist immerhin der Türkei-Spezialist in Deutschland. Vielleicht ist das richtige Angebot für dich dabei? Alle Badeorte in meiner Liste sind auch auf der Seite von Öger Tours zu finden!

Cesme: Eines der New York Times Top Reiseziele im Jahr 2016

Ich jage Trends normalerweise überhaupt nicht hinterher. Trotzdem möchte ich dir einen nicht vorenthalten: Die New York Times hat den Touristenort Cesme an der Ägäisküste in die Liste der weltweit empfehlenswertesten Reiseziele für 2016 aufgenommen. Das verstärkt die Entwicklung des kleinen Badeortes zu einem neuen exklusiven Reiseziel in der Türkei.

Cesme hat neben seinen Olivenhainen und Weinreben eine Besonderheit in der Türkei zu bieten. Den Ilica Beach! Das Wasser an seiner Küste ist wegen unterirdisch entspringenden Thermalquellen besonders warm.

Hafen von Cesme mit einem Teil der Altstadt. Im Hintergund des Bildes sind dutzende Yachten zu sehen.
Cesme

Side: Familien-Dauerbrenner an der Türkischen Riviera

Side ist zusammen mit Alanya der Badeort mit dem besten Preis- Leistungsverhältnis in der Türkei. Ein 5 Sterne All-Inclusive Uraub ist in keiner Region am Mittelmeer günstiger als in Region zwischen Side und Alanya. Die Hotels bieten großartige Dienstleistungen an und an allen Stränden weht das Gütesiegel „Blaue Flagge“, dass ein Qualitätsmerkmal für eine nachhaltige Bewirtschaftung der Strände und für eine gute Wasserqualität ist.

Die Altstadt von Side überzeugt mit 2.500 Jahre alten Ruinen, einem gigantischen von Römern erbauten Amphitheater und dutzende Clubs, in denen am Abend gefeiert wird.

Ruinen des Apollon Tempel in Side, mit Blick aufs Meer.
Side

Antalya: Hat mir der EXPO 2016 Antalya eine neue Attraktion

Antalya ist eine der wenigen Millionenstädte, die direkt am Mittelmeer liegen. Das macht die Stadt nicht nur für einen Badeurlaub zu einem interessanten Reiseziel. Antalya kombiniert die Strände der Türkischen Riviera mit Sehenswürdigkeiten aus der Antike. In diesem Jahr gibt es mit der EXPO Antalya 2016 ein ganz besonderes Event zu sehen.

Die EXPO Antalya steht unter dem Motto „Blumen und Kinder“. Das gesamte Gelände am ist als riesengroßer Garten mit Möglichkeiten für Kinder zum Spielen angelegt. Im Preis der Eintrittskarte sind an manchen Tagen kostenlose Konzerte und verschiedene Events enthalten. Tagesausflüge zur EXPO 2016 Antalya kannst du auch aus allen umliegenden Touristenorten buchen.

Yachthafen von Antalya. Schiffe liegen vor Anker. Dahinter ist die Alstadt Kaleici zu sehen.
Antalya

Bodrum: Das St. Tropez der Türkei

Bodrum ist der Treffpunkt der „Schönen und Reichen“ in der Türkei. In der Hafenstadt an der Ägäisküste tummelt sich im Sommer die High Society aus Istanbul genauso wie der ein oder andere internationale Star.

Bodrum ist in den letzten Jahren immer ein Garant für ausgelassene Partynächte und ein lebendiges Strandleben gewesen. Die Hotels in Bodrum sind trotz des gehobenen Standards nur ein wenig teurer als in den anderen Badeorten der Türkei. Es zahlt sich aus einmal anzuschauen, welche Angebote es dieses Jahr gibt.

Blick von einem Hügel auf den Hafen und die Burg von Bodrum. Es sind viele Segelschiffe zu sehen. Dahinter sind Inseln zu sehen.
Bodrum

Ölüdeniz: Die „Blaue Lagune“ und das „Butterfly Valley“ ruft!

Ölüdeniz hat einen der schönsten Sandstrände an der Mittelmeerküste. Dieser Meinung sind zumindest die Bewertungen von TripAdvisor. Das ist auch kein Wunder. Die „Blaue Lagune“ am Ölüdeniz Strand ist einfach ein wunderbarer Ort um sich zu entspannen.

Dabei hat Ölüdeniz mit dem „Butterfly Valley“ noch eine Karte in der Hand. Das schluchtartige Tal Butterfly Valley endet nach einigen Kilometern an einem schönen Sandstrand direkt am Meer der Lykischen Küste.

Die von einem auf einer Halbinsel gelegenen Sandstrand abgetrennte Blaue Lagune in Ölüdeniz
Ölüdeniz

Cirali und Olympos: Ökotourismus in der Türkei

In den letzten Jahren hat sich der Ökotourismusort Cirali & Olympos zu einem der Geheimtipps in der Türkei entwickelt. Der in einem  Naturschutzgebiet gelegene Olympos Beach ist der perfekte Ort um Entspannung zu finden. Am Strand kannst du gemütlich den Meeresschildkröten der Art „Caretta Caretta“ zuschauen, in einem der Öko-Restaurants essen oder eine der vielen Wassersportmöglichkeiten am Meer testen.

In Cirali gibt es im Vergleich zu allen anderen Badeorten keine All-Inclusive Hotels und Clubanlagen. Stattdessen gibt es Bungalows am Strand, kleine Pensionen und Ferienwohnungen, in denen du deinen Sommerurlaub verbringen kannst.

Blick auf den Olympos Beach in Cirali von einem nahe gelegenen Hügel. Es sind viele Badegäste am Strand zu sehen. Dahinter sind hohe Hügel mit Pinienwäldern zu sehen.
Cirali

Alanya: Weil ich selbst die meiste Zeit in der Küstenstadt verbringe!

Alanya wird Scherzhaft von den Einheimischen „Almanya“ genannt. Das liegt an tausenden deutschen Auswanderern, die in der Küstenstadt leben. Sie haben Alanya zusammen mit Side zu einem der beliebtesten Badeorte an der Türkischen Riviera gemacht. Das ist wegen dem Kleopatra Strand und den einmaligen Sehenswürdigkeiten am Burgberg der Stadt gut zu verstehen.

Ich verbringe selbst die meiste Zeit in der Türkei in Alanya. In meiner gemütlichen Ferienwohnung am östlichen Stadtrand in Tosmur. Ich freue mich schon darauf, gemütlich am Balkon zu sitzen und bei Lust und Laune hinunter zum Strand zu gehen.

Ostteil von Alanya mit dem Wahrzeichen der Stadt, dem Roten Turm
Alanya

Verrate mir wo du deinen Sommerurlaub verbringst!

Meine regelmäßigen Leser wissen, dass ich dieses Jahr bisher in Antalya, Alanya, Cirali, Istanbul, Demre, Denizli und Pamukkale war.

Ich bin gerade erst aus Istanbul zurück gekommen. Ich habe dort die letzten Wochen einiges Dinge zu erledigen gehabt. Darüber schreibe ich vielleicht in einem eigenen Beitrag etwas.

Zu Hause stehen bei mir ein paar Sachen bis zum Sommer an, deswegen dauert es noch bis ich nach Alanya komme. Vermutlich wird es die erste oder zweite Juli-Woche werden.

Leserfrage: Welchen Badeort besuchst du in diesem Jahr? Und welche Badeorte würdest du für deine eigene Top 7 Liste auswählen? Rein damit in die Kommentare unter dem Beitrag!

Thomas
Autor

Hi, ich bin Thomas. Schön, dass Du hier bist! Ich verbringe jedes Jahr viele Monate in der Türkei. Meine gesammelten Tipps und Erfahrungen findest Du im Türkei Reiseblog. Folge mir auf Facebook, Twitter und Instagram!

6 Kommentare

  1. Stephan Klingen Antworten

    Nun ja,die beliebtesten ( Buchungen ) Orte sind es vielleichtaber nicht die schönsten.
    Machen aber 5 * AI Betonblocks den Türkei Urlaub aus, nein,den das wer wirklich schade.
    Die Türkei als Reiseland hat mehr zu bieten. Sie bietet Geschichte, sie bietet Natur ( super Wanderwege )
    Sie bietet einer der schönsten Segelgebiete der Welt in der Ägais.

    Die Frage momentan ist momentan eher, wer fliegt noch hin.
    Krieg,Terrorismus,Verrückte Politiker, negative deutsch Presse, hindert Millionen Euro / Rubel Urlauber dieses land weiter zu bereisen. Und ich befürchte es wird noch schlimmer, und die beliebten Orte werden viele Bausünden von Hotels zurück lassen,weil viele bankrott gehen.

    • Thomas

      Du hast recht. Beliebt bedeutet nicht immer schön.

      Es gibt eben verschiedene Reisende. Die Einen mögen ruhige Orte wie Cirali mit wenigen anderen Touristen und die Anderen möchten Party und Nightlife am Abend mit möglist vielen Touristen. Den Zweiteren ist natürlich ein lebendiger Badeort wichtiger.

      Bei den Segelgebieten bin ich übrigens ganz bei dir. Das habe ich viel zu lange nicht mehr gemacht.

      Wie sich das ganze auswirkt ist eine Frage, die sich erst in den nächsten Jahren beantworten lässt. Der Tourismus ist in der Türkei in den letzten 20 Jahren zwei Mal zurückgegangen. Einmal vor mehr als Zehn Jahren und das zweite Mal wegen der aktuellen Situation. Damals hat sich das ganze innerhalb eines Jahres erholt. Den in der Tourismusindustrie arbeitenden Menschen an der Südküste und in Istanbul wünsche ich, dass es diesmal auch so ist.

  2. ich war selbst auch schon in Cirali. unser Lieblingsort ist aber Kas, dort fahren wir dieses Jahr zum dritten Mal hin. Ein wunderschöner Ort, mit einem verträumten Hafen, vielen vielen Restaurants, einer kleinen Fußgängerzone und einer bucht mit klarem Wasser. Zum Baden gibt es viele Badeplattformen vor den kleinen Hotels. Und das ist auch der größte Vorteil: es gibt keine großen Hotelbunker, sondern nur kleine schnucklige Hotels mit 20-30 Zimmern.

    • Thomas

      Oh ja! Die kleinen Hotels machen den Charme von Cirali aus! Ich mag den Ort selbst sehr gerne. Es ist alles ein wenig ruhiger als in den großen Küstenständen. Das kommt mir sehr entgegen.

  3. Für einen aufregenden und/oder entspannenden Sommerurlaub kann ich die Nr. 1 von Thomas, nämlich die Cesme-Halbinsel westlich von Izmir empfehlen. Ich finde dort gibt es alles für jeden.
    Wer mag und halbwegs mobil ist, kann jeden Tag den Strand wechseln, so viele Verschiedene gibt es. Sehr schöne auch in Richtung und um die Halbinsel Karaburun.
    Für Luxus-Traveler: Strände auch außerhalb der Hotels sehr exclusiv (mit Eintrittsgeld) – der pure Luxus. Die Taxifahrer kennen den Weg nach. Für Pfennigfuchser: grundsätzlich sind alle Strände in der Türkei unentgeltlich dem Volk zugänglich. Heißt, wer möchte, kann sein Handtuch überall an den Strand legen und dort baden. Service (Liegen, Schirme etc) muss man allerdings bezahlen.
    Auch Essen gibt es für jeden Geldbeutel. Ein Muss sind Meze, die traditionellen Speisen zum Raki. Sehr edel auch in Dalyan am Hafen und natürlich in Alacati. Super auch Fisch und Meeresfrüchte und alles mögliche an Gemüse. Wer gute Qualität möchte, sucht sich an der Theke im Restaurant aus, was er mag und was frisch ist. Preisbewusste handeln dabei gleich den Preis aus. Für den kleinen Hunger gibt es Kumru (am besten in Ilica) oder gefüllte Miesmuscheln. Wen es nach Schwein gelüstet, der fährt mal kurz nach Chios rüber. Dort kann man neben Souflaki auch lecker Kaninchen essen. Überfahrten mit dem Katamaran oder Boot gibt es täglich vom Hafen Cesme.
    Das Einkaufsbummelparadies ist Alacati. Sehr nettes mediterranes Flair. Ähnlich auch der Jachthafen in Cesme und die Promenade von Ilica. In Alacati gibt es einen „Makromarkt“. Der motzigste Supermarkt schlechthin, aber zahlen kann man problemlos mit Euro/Karte. Das Angebot ist auf exclusive Kundschaft ausgerichtet. Da gibts den Champagner für 1.000 Lira und ein sagenhaftes Bier-Angebot.
    Surfer tummeln sich in Alacati, für Taucher bietet sich die Westküste der Halbinsel an.
    Legendär ist das Nachtleben von Alacati. In die meisten Clubs kommen Jungs/Männer allerdings nur in Begleitung von Mädchen/Frauen rein.
    Wer’s individuell mag kann sich ein Boot mieten (mit und ohne Motor, in allen Preisklassen) und so auf eigene Faust vom Wasser aus die zahlreichen Inseln und Buchten erkunden. Aber Vorsicht, wegen der Landesgrenze immer den Pass mitnehmen!
    Sehenswert die antiken Städte Klazomenai und Erythrai. Klazomenai (bei Urla) gilt als das älteste Olivenproduktionszentrum. Einrichtungen und Geräte dazu sind sehr anschaulich wiederhergestellt und dokumentiert. Der Besuch in Erythrai (Eintritt frei) lohnt sich im Sommer nur um den Sonnenuntergang vom „Tempelberg“ aus zu genießen. Für die Kletterei hinauf muss man gut zu Fuß sein, aber der Ausblick ist spektakulär.
    Zum Schluss die Spezialität der Halbinsel. Hier und auf der Insel Chios gibt es weltweit die einzigen Bäume, deren Harz als natürlicher Kaugummi Verwendung findet. Es wird „Sakiz“ (Mastica) genannt und hier mit Vorliebe in Süßspeisen verarbeitet oder zum Kaffee gereicht. Der Eigengeschmack ist eher herb, deshalb wird es mit Zucker zu einer cremigen Masse verarbeitet. Die Wirkung finde ich eher beruhigend. Empfehlenswert auch die „Kavala-Kurabiyesi“ – mondförmige Kekse mit Mandeln und leichtem Zimtgeschmack.
    Es gibt keine Hotelburgen, dafür jede Menge Ferienwohnungen, Pensionen und Apartments, manche auch preiswert.

    • Thomas

      Hallo Helga,

      danke für deine ausfürhlichen Tipps zu Cesme! Sie sind sehr hilfreich und interessant.

      Danke,

      lg Thomas

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