Aktuelle Informationen zur Reisewarnung und Sicherheitslage in der Türkei.

Die Worte „Reisewarnung, Politik und Sicherheit“, sind in den Köpfen vieler, die eine Reise in die Türkei planen. Deswegen fasse ich hier die Meldungen von Behörden und Medien zur Reisesicherheit kurz zusammen:

Inhalt:

  1. Die Sicherheitslage in den Touristenorten
  2. Sind Deutsche in der Türkei willkommen?
  3. Ende des Ausnahmezustand
  4. Timeline: Das ist bisher in der Türkei geschehen

1. Reisewarnung Türkei 2018:

Die Sicherheitslage in den Touristenorten

Hier geht es um die Sicherheitslage in den Touristenorten, die politischen Spannungen  zwischen der Türkei und Deutschland, den derzeitigen Konflikt an der Grenze zu Syrien und gefährdete Landesteile.

Das ist eine reine Sammlung von Informationen.

Meine persönliche Meinung findest du in: „Ist dein Türkei Urlaub vor ISIS und dem Terrorismus sicher„?

Wichtig: Das Auswärtige Amt empfiehlt in der Türkei immer einen gültigen Ausweis mit sich zu führen!

A) Sicherheitslage in den Touristenorten: (Türkische Riviera, Türkische Ägäis, Lykische Küste, Kappadokien und Istanbul)

Der Ausnahmezustand ist seit dem 19. Juli beendet. Im Januar 2017 fand der letzte Anschlag statt und das Auswärtige Amt hat seine Reisehinweise entschärft.

In den Touristenorten ist in der Türkei zum Glück wieder Ruhe eingekehrt. Laut den Reiseveranstaltern erwartet die Türkei 2018 einen neuen Touristenrekord.

Die Sicherheit in den Badeorten:

Die Türkische Riviera, die Türkische Ägäis, Lykische Küste und Kappadokien sind in den vergangenen Jahren von Terroranschlägen verschont geblieben. Das Auswärtige Amt hat KEINE Reisewarnung für diese Regionen ausgesprochen. In den Badeorten gab es bisher keinen Anschlag!

Istanbul

In Istanbul sind zwischen 2015 und 2017 zehn Anschläge von verschiedenen Terrororganisationen verübt worden. Der letzte Anschlag fand am 01.01.2017 statt.

Teile des türkischen Militärs haben am 15.07.2016 einen Putschversuch unternommen. Dabei ist es in Istanbul zu Kämpfen zwischen der Polizei, Zivilisten und dem Militär gekommen.

Seitdem ist die Lage in Istanbul ruhig und die Touristen sind in die Stadt zurückgekommen. Istanbul gehört inzwischen wieder zu den meistbesuchten Städtereisezielen der Welt.

Das Auswärtige Amt hat KEINE REISEWARNUNG für Istanbul ausgesprochen!

Kappadokien

In Kappadokien gab es in den vergangenen Jahren keinen Anschlag.

Die Landschaft in Zentralanatolien gehört nach wie vor zu den meistbesuchten Reisezielen der Türkei.

Ankara

Der letzte von insgesamt vier Anschlägen fand in Ankara am 08.10.2016 statt.

In Ankara sind während des Putschversuchs Regierungsgebäude durch Kampfflugzeuge und Hubschrauber bombardiert worden. Es ist auch zu Gefechten zwischen der Polizei und dem Militär gekommen.

Ankara ist als Hauptstadt der Türkei ein Ort in dem grundlegend hohe Sicherheitsvorkehungen herrschen.

Wichtig (gilt besonders für Istanbul und Ankara): Das Obwohl der Ausnahmezustand beendet ist, rät das Auswärtige Amt nach wie vor davon ab, sich an Demonstrationen, Wahlkampfveranstaltungen oder an größeren Menschenansammlungen zu beteiligen.

B) Vor Reisen in den Südosten der Türkei wird abgeraten!

Das Auswärtige Amt rät nach wie vor davon ab in die Grenzgebiete zu Syrien und dem Irak zu Reisen. Damit sind vor allem die grenznahnen Orte gemeint.

  • Dringend abgeraten vom Auswärtigen Amt: die Städte Diyarbakır, Cizre, Silopi, Idil, Yüksekova und Nusaybin und die Provinzen Mardin, Şırnak und Hakkâri ab.
  • Erhöhtes Risiko in den Provinzen: Hatay, Kilis, Gaziantep, Şanlıurfa, Diyarbakır, Batman, Bitlis, Bingöl, Siirt, Muş, Tunceli, Şırnak und Van.
Karte der Sicherheitslage in der Türkei. Die Gebiete von denen nicht abgeraten werden sind grün gefärbt. Die eher unsicheren Regionen an der Grenze zum Irak und Syrien sind orange. Die direkten Grenzgebiete zu Syrien sind rot eingefärbt.

Karte zur Sicherheitslage und Reisewarnung in der Türkei. Lizenz: Gov.uk unter der Open Government Licence v3.0

Falls sich etwas an der Sicherheitslage ändert, aktualisiere ich meinen Beitrag so schnell wie möglich und versende an die Abonnenten meines Türkei Newsletter eine kurze Nachricht.

2. Die politischen Spannungen zwischen Deutschland und der Türkei: „Sind Deutsche in der Türkei willkommen?“

Die Innenpolitik der Türkei schafft es seit Jahren regelmäßig auf die Titelblätter von Zeitungen in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Dabei dominieren die Stichworte „Erdogan, Journalisten, Wahlen und Sicherheit.“

Beeinflussen die politischen Spannungen zwischen Deutschland und der Türkei die Wahrnehmung von Deutschen in der Türkei?

Sind deswegen Türken gegenüber Deutschen unfreundlicher?

Ich war in den vergangenen Monaten in fast allen Landesteilen der Türkei, zum Beispiel in Antalya, Alanya, Ankara, Side, Fethiye, Kusadasi, Istanbul, Canakkale, Bursa, Kappadokien und in Zentralanatolien. Ich habe keine negative Stimmung gegen mich, deutsche- oder österreichische Touristen gespürt.

Natürlich gab es auch negative Berichte aus der Türkei, zum Beispiel vor zwei Jahren über einen Hotelier aus Ostanatolien, der zukünftig keine Reisenden aus Deutschland empfangen möchte.

In den touristischen Provinzen wie Antalya wählen die Menschen derzeit die Oppositionsparteien. Sie leben zu einem sehr großen Teil vom Tourismus. Ihre Arbeitsplätze hängen damit auch vom Tourismus ab. Dasselbe gilt für Istanbul, Kappadokien und die Provinz Mugla, mit Badeorten wie Bodrum und Fethiye.

Die Menschen an der Südküste der Türkei wünschen sich mehr Touristen aus Deutschland. Dadurch geht es auch ihnen besser!

Ich sage es abschließend mit den Worten eins Hoteliers aus Antalya: „Wir sollten Deutsche die in den vergangenen Jahren zu uns gekommen sind noch besser behandeln als bisher, denn sie sind auch in schweren Zeiten gekommen.“

3. Ende des Ausnahmezustands

Der Ausnahmezustand wurde am 19. Juli 2018 in allen 81 Provinzen der Türkei beendet. Er hatte in den vergangenen Jahren kaum eine Auswirkung auf Touristen.

Durch den Ausnahmezustand war es der Türkischen Regierung möglich, mithilfe von Dekreten zu regieren. Das Parlament muss erst im Nachhinein Regierungsdekrete bestätigen.

In Zukunft plant die türkische Regierung einige im Ausnahmezustand gültige Bestimmungen in das normale Polizeigesetzt zu überführen.

Auch nach der Aufhebung des Ausnahmezustands kommt es weiterhin verstärkt zu Personenkontrollen. In der Türkei besteht Ausweispflicht, gültige Ausweisapiere sollte man deswegen immer mit sich führen.

Es kam laut dem Deutschen Auswärtigen Amt, Österreichischen Außenministerium und Schweizer EDA zu Festnahmen aufgrund regierungskritischer Stellungnahmen in sozialen Medien. Ausreichend ist dabei laut dem Auswärtigen Amt das „Liken“ oder „Teilen“ von in der Türkei verbotenen Inhalten.

Die Aussagen können nach dem deutschen Rechtsverständnis als Meinungsfreiheit ausgelegt werden. In der Türkei gelten dazu jedoch andere Bestimmungen.

Besonders strenge Gesetze kennt die Türkei für die Herabwürdigung des türkischen Staates, Beleidigung des Präsidenten oder die Propaganda für eine terroristische Organisation. Sie können zu mehrjährigen Haftstrafen führen.

Personen mit engen privaten und persönlichen Bindungen in die Türkei sind davon besonders betroffen, wobei Doppelstaatsbürger hervorstechen. Es wurden aber auch Personen mit ausschließlich deutscher oder österreichischer Staatsbürgerschaft inhaftiert.

4. Aktuelle Medienberichte, Reise- und Sicherheitshinweise und eine chronologische Liste bisheriger Ereignisse.

Eine Liste mit der Zusammenfassung aller relevanten Ereignisse zur Sicherheitslage in der Türkei und weiterführende Informationen:

Die Liste beginnt mit den Anschlägen im Sommer 2015.

Auswärtiges Amt verschärft Reisehinweise für die Türkei

24.10.2018: Das Auswärtige Amt informiert Reisende über die mögliche Strafverfolgung von online getätigten Kommentaren über die Türkei hin. Darin warnt das Amt deutsche Reisende vor regierungskritischen Kommentaren im Netz.

„Dabei können auch solche Äußerungen, die nach deutschem Rechtsverständnis von der Meinungsfreiheit gedeckt sind, Anlass zu einem Strafverfahren in der Türkei geben“, heißt es in der aktualisierten Passage auf der Homepage des Auswärtigen Amtes. Mehr dazu bei der Tagesschau.

Türkische Lira verliert gegenüber Dollar und Euro 30% in einer Woche

13.08.2018: Die Türkische Lira hat nach dem Streit zwischen den USA um einen inhaftierten amerikanischen Pastor und US Sanktionen gegen die türkische Stahl- und Aluminiumindustrie 30% ihres Wertes gegenüber den beiden Währungen verloren.

Bisher gibt es keine negative Auswirkungen der Lira Abwertung für Touristen. Die Preise von Markenartikeln in der Türkei sind durch den Lira Verfall ebenfalls gesunken. In Kaufhäusern in den Badeorten und in Istanbul kam es deswegen zu vermehrten Käufen.

Die Restaurants und Läden in den Badeorten haben sich noch nicht auf die neuen Lira Kurse eingestellt. Deswegen sind die Preise in Euro noch immer in derselben Höhe angeschrieben wie vor zwei Wochen. Die Bezahlung mit Euro erspart in dem Fall 30% des Preis. Hier sind Ratschläge um in der Türkei Euro in Türkische Lira zu wechseln oder um Euro in die Türkei zu überweisen.

Der gefallene Lira Kurs wirkt sich auf die Arbeitnehmer in der Touristenorten aus. Der türkische Mindestlohn von 1600 Lira ist zum heutigen Kurs von 1:8 nur noch 200€ pro Monat wert.

Ausnahmezustand beendet

19.07.2018: Der seit 2016 gültige Ausnahmezustand ist am 19. Juli 2018 für beendet erklärt worden. Damit enden Vollmachten des Staatspräsidenten um mit Dekreten zu regieren, die erst später vom Parlament abgesegnet werden müssen.

Laut den türkischen Medien plant die Regierung einige im Ausnahmezustand angewandte Regelungen in das normale Polizeigesetz zu übernehmen. Mehr dazu berichtet der Focus.

AKP und Erdogan gewinnt Parlamentswahlen

25.06.2018: Recep Tayip Erdogan hat mit einer eindeutigen Mehrheit von 52% im ersten Wahlgang die Parlamentswahlen der Türkei gewonnen.

Seine Partei, die AKP, hat zusammen mit der Koalitionspartei MHP eine Mehrheit im türkischen Parlament erlangt.

50 bis 100% Plus in der Frühbuchersaison

11.03.2018: Der türkische Tourismus- und Kulturminister Numan Kurtulmus sprach während einer Pressekonferenz auf der weltgrößten Tourismusmesse ITB Berlin von einem Plus von 50 bis 100% in der Frühbuchersaison.

Die Buchungszahlen für die Türkei haben sich in den vergangen Monaten deutlich erhöht. Nach 3,6 Millionen deutschen Reisenden im Jahr 2017 erwartet die Türkei 2018 rund 5 Millionen Reisende aus Deutschland. Mehr dazu in Türkei Tourismus 2018: 10 Trends von der ITB Berlin 2018.

Türkei geht weiter gegen PKK und YPG in Afrin vor

11.03.2018: Türkische Einheiten gehen weiter gegen Stellungen der YPG in der syrischen Provinz Afrin vor. DEr Kämpfe im Norden von Syrien dauern inzwischen seit drei Monaten an.

Medien rechnen damit, dass die von der kurdischen YPG kontrollierte Stadt in den nächsten Tagen oder Wochen fällt. Die Türkei sieht die YPG als einen Ableger der auch in Deutschland verbotenen Terrororganisation PKK an. Mehr dazu im Spiegel.

Türkei greift YPG Stellungen in Syrien an

25.01.2018: Im Zuge der Operation „Olivenzweig“ will das türkische Militär einen 30km breiten Korridor an der Grenze von Syrien zur Türkei erobern.

Innerhalb der Türkei wird die Operation mit Sicherheitsbedenken und einem Zusammenhang der YPG mit der auch in Deutschland als Terrororganisation verbotenen PKK argumentiert.

Die syrische Grenze ist von Istanbul und den Badeorten an der Südküste zwischen 1.000 und 800km entfernt. Durch die Militäroperation gab es bisher keine Auswirkungen auf die Badeorte.

Die Operation stößt außerhalb der Türkei auf Kritik.

Mehr dazu berichtet die Welt.

18 Verletzte nach Bombenanschlag auf Polizeibus in Mardin

17.10.2017: Türkische Medien berichten von einem Anschlag auf einen Polizeibus in der ostanatolischen Stadt Mardin.

Bei dem an einer Hauptverkehrsstraße in Mardin verübten Anschlag, wurden 17 Polizisten und ein Passant verletzt. Der stellvertretende, türkische Primierminister Bekir Bozdag geht von einem Terroranschlag auf den Polizeibus aus.

Zum Anschlag berichtete zuerst die englischsprachige Ausgabe der türkischen Zeitung Hürriyet.

Das Auswärtige Amt warnt für den Osten der Türkei nach wie vor davor, dass ein erhöhtes Anschlagsrisiko besteht. Es gibt aber weiterhin für keine Region der Türkei eine Reisewarnung.

3 Deutsche bei Busunglück in Antalya gestorben

07.10.2017: Ein Bus mit deutschen Reisenden an Bord ist nahe Manavgat in der Provinz Antalya verunglückt, drei Menschen aus Deutschland starben. Zehn weitere deutsche Insassen wurden bei dem tragischen Unfall verletzt und ins nahe gelegene Krankenhaus in Manavgat gebracht.

Der Bus prallte auf der Schnellstraße zwischen Antalya und den Touristenorten erst gegen einen Baum und überschlug sich dann. Der Busfahrer wurde laut Angeben der Polizei festgenommen, am Fahrzeug konnte kein Defekt festgestellt werden.

Die englische Ausgabe der türkischen Zeitung Hürriyet berichtet darüber ausführlicher.

Busunglück in Antalya

17.09.2017: Nahe Antalya ist ein Reisebus mit türkischen Insassen verunglückt. Erste Berichte schrieben noch davon, dass sich auch ausländische Touristen im Bus befunden haben sollen.

27 Menschen wurden bei dem Unfall an den 25m hohen Klippen nahe Antalya verletzt. Der WESTEN hat dazu einen ausführlichen Artikel geschrieben.

Türkei gibt Reisewarnung für Deutschland heraus

09.09.2017: Die türkische Regierung warnt ihre Bürger vor „rassistischen Zwischenfällen“ und „verbalen Attacken“ in Deutschland.

Laut türkischen Außenministerium sollen Bürger der Türkei vorsichtig sein und umsichtig handeln, im Falle möglicher fremdenfeindlicher oder rassistischer Zwischenfälle, Verhaltensweisen oder verbaler Attacken.

Die Aussendung des türkischen Außenministeriums trägt den Titel „Reisewarnung bezüglich der Bundesrepublik Deutschland“.

Die Zeit berichtet dazu ausführlicher.

12 249 449 Touristen zwischen Jänner und Juni in der Türkei

07.09.2017: Das türkische Tourismus und Kulturministerium hat die vorläufigen Tourismusstatistiken für das erste Halbjahr veröffentlicht.

Zwischen Jänner und Juni 2017 kamen 12 249 449 Touristen in die Türkei. Das ist eine Steigerung um 1 509 223 Touristen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Die Anzahl deutscher Touristen sank  auf 1 246 744 Personen, im Vergleich zu 1 502 949 im Jahr 2016 und 2 109 763 im Jahr 2015.

Quelle: Türkisches Tourismusministerium.

Verschärfte Reisehinweise, keine Reisewarnung

05.09.2017: Das Auswärtige Amt hat seine Reisehinweise für die Türkei noch einmal verschärft.

Es weist darauf hin, dass die innenpolitsche Lage in der Türkei weiterhin angespannt ist.

Deutschen Staatsangehörigen wurde in den vergangenen Monaten mehrmals die Einreise in die Türkei verweigert. Den Betroffenen wurde laut Angaben des Auswärtigen Amt kein Grund für die Abweisung an der Grenze genannt.

Türkische Medien berichten in solchen Fällen in der Regel über einen Zusammenhang mit der Gülen Bewegung oder PKK.

Für Urlauber ist folgender Satz am wichtigsten: „Aus den touristischen Reisezielen entlang der Mittelmeerküste wurden bislang keine sicherheitsrelevanten Ereignisse gemeldet, bei denen ausländische Touristen zu Schaden gekommen sind.“

Das Auswärtige Amt weist aber nach wie vor darauf hin sich in die Krisenvorsorgeliste eintragen zu lassen, auch im Fall einer kurzen Reise. Laut Auswärtigen Amt versorgen Reiseveranstalter Pauschalurlauber in der Regel laufend über die aktuelle Sicherheitslage.

Für die Türkei gibt es weiterhin keine Reisewarnung.

Türkei Reisehinweise gleichbleibend

20.08.2017: Seit Verschärfung der Reisehinweise am 20. Juli 2017 zur Türkei sind diese gleich geblieben.

Das Auswärtige Amt schreibt weiterhin, dass es in der Türkei zu Demonstrationen kommen kann. Es empfiehlt sich möglichst von diesen Großveranstaltungen fernzuhalten.

Weiterhin empfiehlt das Auswärtige Amt  immer ein gültiges Ausweisdokument mit sich zu führen, da in der Türkei aktuell häufigere Kontrollen stattfinden. Hierbei weise ich darauf hin, dass in der Türkei wie in Deutschland eine generelle Ausweispflicht gilt.

Ich selbst wurde in den letzten Jahren jedoch nie nach meinen Ausweis gefragt.

Eine Reisewarnung gibt es für die Türkei nach wie vor nicht. Es gibt nur die aktuellen „verschärften Reisehinweise“.

Die Hinweise des österreichischen Außenministeriums und des Schweizer EDA sind zu diesen Punkten gleichlautend.

Erdbeben in Bodrum

21.07.2017: An der Ägäisküste zwischen der griechischen Insel Kos und Bodrum kam es in der Nacht zu einem Erbeben mit der Stärke 6,7.

Videos auf Twitter zeigen zerstörte Wasserleitungen, beschädigte Gebäude und Überschwemmungen.

Auf Kos starben durch das Erdbeben mindestens zwei Menschen. Aus der Türkei gibt es dazu noch keine Angaben.

Einer erste, kurze Zusammenfassung bietet der Deutschlandfunk.

Auswärtiges Amt verschärft Reisehinweis

20.07.2017: Das Auswärtige Amt und das österreichische Außenministerium haben ihre Reisehinweise für die Türkei verschärft.

Der Grund dafür ist die Inhaftierung eines deutschen Staatsbürgers in der Türkei. Er gehört zur Menschenrechtsorganisation Amnesty International.

Die Türkei begründet den Schritt damit, dass er eine „bewaffnete Terrororganisation“ unterstützen soll.

Das Handelsblatt berichtet darüber ausführlich und berichtet über die Meinung der deutschen Reiseveranstalter zu diesem Schritt.

Eintragung Krisenvorsorgeliste

20.07.2017: Das Auswärtige Amt empfiehlt Personen die aus privaten oder geschäftlichen Gründen in die Türkei reisen, eine erhöhte Vorsicht walten zu lassen und rät sich auch bei kurzzeitigen Aufenthalten in die Krisenvorsorgeliste der Konsulate und der Botschaft einzutragen.

Konsularischer Schutz, Hinweis des Auswärtigen Amt

20.07.2017:  Zitat: Zuletzt waren in der Türkei in einigen Fällen Deutsche von freiheitsentziehenden Maßnahmen betroffen, deren Grund oder Dauer nicht nachvollziehbar war. Hierbei wurde teilweise der konsularische Zugang entgegen völkerrechtlichen Verpflichtungen verweigert. Quelle

Jahrestag des Putschversuchs und Ausnahmezustand verlängert

17.07.2017: Der Ausnahmezustand wurde zwei Tage nach dem Jahrestag des Putschversuchs zum insgesamt vierten Mal verlängert.

Er gilt nun mindestens für die gesamte Türkei  bis zum 19. Oktober 2017.

Es gibt durch den Ausnahmezustand nach wie vor keine Beeinträchtigungen für Türkei-Urlauber.

Die Tagessschau berichtete darüber.

AKP gewinnt Verfassungsabstimmung mit knapper Mehrheit

17.04.2017: Die AKP und Erdogan haben die Verfassungsabstimmung zur Einführung eines Präsidialsystems mit 51,4% gewonnen.

Die türkische Opposition versucht den Ausgang des Referendums anzufechten. Bisher ist sie damit gescheitert.

Die EU und Deutschland haben das Referendum trotz einiger Unstimmigkeiten anerkannt.

PKK Anschlag auf ein Polizeigebäude in Diyarbakir

12.04.2017: Die PKK verübte am 11.04.2017 einen Anschlag auf ein Polizeigebäude in der ostanatolischen Großstadt Diyarbakir. Dabei kamen drei Polizisten ums Leben, zwölf weitere wurden verletzt.

Die türkische Regierung ging zuerst von einem Unfall aus. Inzwischen bekannte sich die PKK zum Anschlag – berichtete n-Tv.de.

Abstimmung über die Verfassungsreform (Präsidialsystem)

24.03.2017: Die Abstimmung zur Einführung eines Präsidialsystems in der Türkei findet am 16. April 2017 statt.

Es wird empfohlen sich im Vorfeld des Referendums von Wahlveranstaltungen und insbesonders von Demonstrationen fernzuhalten.

Demonstrationen werden vermutlich in den großen Städten der Türkei stattfinden. Das sind: Istanbul, Ankara, Izmir, Bursa, Gaziantep, Mardin, der Innenstadt von Antalya und Adana.

In den Badeorten an der Südküste ist mit keinen großen Demonstrationen zu rechen.

Autobombenanschlag vor einem Gerichtsgebäude in Izmir

05.01.2017: In der westtürkischen Großstadt Izmir sind bei einem Autobombenanschlag mehrere Menschen getötet worden.

Die Bombe explodierte vor einem Gerichtsgebäude.

Die Regierung vermutet die PKK hinter dem Anschlag.

Ausführliche Informationen zum Anschlag fasst Spiegel Online zusammen.

39 Tote bei Anschlag auf Nachtclub in Istanbul zu Silvester

01.01.2017: Bei einem Angriff auf einen Nachtclub in Istanbul sind mindestens 39 Menschen getötet worden. 65 Menschen wurden verletzt.

Die Angreifer benutzten offenbar ein Sturmgewehre. Damit sei in die Menschenmenge im exklusiven Reina Nachtclub gefeuert worden.

Sie kamen als Weihnachtsmänner verkleidet zum Eingang des Clubs. Nacht dem Anschlag konnten die Angreifer vorläufig flüchten.

Die Welt widmete dem Anschlag in Istanbul einen ausführlichen Artikel.

44 Tote nach Doppelanschlag in Istanbul

10.12.2016: 44 Tote und 136 Verletzte forderte ein Doppelanschlag in Istanbuls – Besikats.

Kurz nach dem Fußballspiel Istanbul Besiktas – Bursaspor wurde nahe der Vodafone Arena eine Autobombe gezündet.

Wenige Sekunden später zündete ein Mann – im nahe gelegenen Macka-Park – seinen  Sprengstoffgürtel in einer Gruppe Polizisten.

Der Doppelanschlag richtete sich klar gegen die Polizei. 27 der 38 Toten sind Polizeibeamte.

Aus diesem Grund vermutet die türkische Regierung, dass die PKK für den Anschlag verantwortlich ist.

Mehr Informationen zum Anschlag stehen in diesem Artikel der Tagesschau.

Autobombenanschlag auf Polizei-Hauptquartier in Diyarbakir

05.11.2016: Durch die Explosion des Autos sind 8 Menschen getötet, und mehr als 100 verletzt worden.

Der IS bekannte sich zum Anschlag. Anfänglich ging die türkische Regierung davon aus, dass es sich um einen Anschlag der PKK handelt.

Mehr Informationen stehen in der Zeit.

Auto explodiert am Parkplatz der Handelskammer Antalya

25.10.2016: Am Parkplatz der Handelskammer Antalya ist ein Auto explodiert. Dabei sind 10 Menschen durch Glassplitter verletzt worden.

Der Grund für die Explosion ist noch unklar.

Der Bürgermeister Antalyas hat die Theorie aufgebracht, dass der Tank eines mit Gas angetriebenen Autos explodiert sein könnte.

Die Explosion kann auch mit einem missglückten Anschlag zu tun haben. Das ist derzeit noch eine reine Spekulation.

Auswärtiges Amt aktualisiert seine Sicherheitshinweise

14.10.2016: Auf der Seite des Auswärtigen Amt sind folgende Informationen hinzugefügt worden:

Das Auswärtige Amt geht nicht davon aus, dass der Rakentenbeschuss in Antalya Touristen oder Ausländer als Ziel hatte.

Nähere Hintergründe sind nicht bekannt.

Es gibt nach wie vor keine Reisewarnung für die Türkei.

Zwei Raketen treffen Fischerbaracke und Brachland in Antalya

14.10.2016: Zwischen Antalya und Kemer sind zwei Raketen auf die Küste abgefeuert worden. Ihr vermutliches Ziel war ein vor Anker liegendes Tankschiff.

Getroffen wurde stattdessen eine Fischerbaracke und Brachland. Ein Tanklastwagen ist nur knapp verfehlt worden.

Die Raketen haben keine Menschen verletzt.

Es ist nicht klar von wem die Raketen abgefeuert wurden. Die Vermutungen gehen in Richtung der kurdischen Terrororganisation TAK.  Sie ist eine Splittergruppe der PKK.

Andere Medien sprechen von einem Streit zwischen Fischern und Bauern, als Hintergrund.

Im Osten der Türkei sind von der PKK mehrere Anschläge verübt worden. Zwei Menschen sind dabei ums Leben gekommen.

Der Standard berichtet in einem eigenen Artikel dazu ausführlich.

Zwei Tote nach versuchten Autobombenanschlag in Ankara

08.10.2016: Die türkische Polizei hat in Ankara einen Anschlag verhindert. Zwei Selbstmordattentäter haben sich bei einer Polizeikontrolle in die Luft gesprengt.

Ein Attentäter ist bereits identifiziert. Er soll der PKK angehören.

Nach den Attentätern – einem Mann und einer Frau, ist bereits wegen Hinweisen aus der Provinz Diyarbakir gesucht worden.

Weitere Verletzte hat es nicht gegeben. (Welt.de)

Zehn Verletzte nach Anschlag in Istanbul

06.10.2016: Bei einem Anschlag im Stadtteil Bahçelievler sind 10 Menschen verletzt worden. Es ist ein mit Sprengstoff beladenes Motorrad explodiert.

Die Explosion hat sich in der Nähe einer Polizeiwache ereignet. Die Verletzten sind ausschließlich Zivilisten. Es sind keine Schwerverletzten darunter.

Zum Anschlag hat sich bisher niemand bekannt. Es gibt keine offiziellen Vermutungen. Die Nähe der Explosion zu einer Polizeistation hat Spekulationen über eine Beteiligung der PKK ausgelöst.

Die SZ berichtet in einem ausführlichen Artikel über den Anschlag.

Nachtrag: Zum Anschlag haben sich die Freiheitsfalken Kurdistans (TAK) bekannt.

Ausnahmezustand um drei Monate verlängert

03.10.2016: Der Sicherheitsrat der Türkei hat den Ausnahmezustand um drei Monate verlängert.

Die Maßnahme wird mit den Nachwirkungen des Putschversuchs aus dem Juli begründet. Auf die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amt hat das keine Auswirkung. Es gibt nach wie vor keine Reisewarnung für die Türkei.

Mehr Informationen findest du auf SPON.

Sicherheitsrat empfiehlt die Verlängerung des Ausnahmezustands

29.09.16: Der Sicherheitsrat hat die Verlängerung des Ausnahmezustands um weitere drei Monate empfohlen.

Dafür muss noch das Parlament der Türkei stimmen. Nachdem der Beschluss des Sicherheitsrates unter Leitung von Präsident Erdogan erfolgt ist, gilt das als sicher. Die Präsidentenpartei AKP hat im Parlament die ausreichenden Stimmen.

Ein ausführlicher Artikel der Zeit, beschäftigt sich mit dem verlängerten Ausnahmezustand und dem Thema Sicherheit und Reisewarnung in der Türkei.

Autobombenanschlag in Van auf AKP Parteibüro

12.09.16: Bei einem Autobombenanschlag in der osttürkischen Stadt Van sind 27 Menschen verletzt worden.

Die Explosion hat sich nahe eines Parteibüros der regierenden Partei AKP ereignet. Das Fahrzeug ist an einem Kontrollposten an der Zufahrtsstraße zum Büro angehalten worden.

Die Detonation war stark genug um das nahe AKP Gebäude schwer zu beschädigen.

Wie viele Zivilisten, Beamte oder Polizisten unter den Verletzten sind ist unklar.

Bisher hat sich niemand zu dem Anschlag bekannt. Die Vermutungen der türkischen Regierungen richten sich gegen die PKK.

Ausführliche Informationen zum Anschlag in Van sind auf SPON.

Die Türkei greift weiterhin den IS und die Kurdenmiliz YPG in Syrien an

01.09.2016: Nach Anschlägen der PKK und des IS richten sich die Aktionen der türkischen Armee gegen grenznahe IS und YPG Verbände.

Die YPG wird von der Türkei als syrischer Ableger der in Deutschland als Terrororganisation verbotenen PKK angesehen.

Das Ziel des Einsatzes ist es die gesamte türkische Grenze von IS Verbänden und der YPG zu befreien.

Die YPG soll sich ans Ostufer des Euphrat zurückziehen.

Der IS soll mithilfe arabischer Rebellen aus allen grenznahen Orten vertrieben werden.

Weitere Informationen zum Stand der Militäroperation gegen den IS und die YPG sind auf SPON.

Angriff auf Polizeiposten in Diyarbakir durch PKK

27.08.2016: Die PKK hat in der ostanatolischen Stadt Diyarbakir einen Polizeiposten am Flughafen angegriffen. Dabei sind vier Raketen abgeschossen worden. Sie haben ihr Ziel verfehlt.

Die Passagiere am Flughafengelände sind in Sicherheit gebracht worden. Der Flughafen ist inzwischen wieder in Betrieb. (Deutschlandfunk)

8 Polizisten und 3 Zivilisten nach PKK Anschlag in Cizre getötet

26.08.2016: Die PKK hat sich zu einem Autobombenanschlag auf einen Polizeiposten in Cizre bekannt. Dadurch sind 11 Menschen getötet und 75 verletzt worden.

3 Todesopfer sind Zivilisten, 45 Verletzte sind Zivilisten.

Das Polizeigebäude gleicht nach dem Anschlag einer Ruine. Er ist mit einem mit Sprengstoff beladenen LKW verübt worden. (Zeit.de)

IS Anschlag in Gaziantep mit 50 Toten

20.08.2016: Mindestens 50 Menschen sind nach einem Anschlag in der osttürkischen Millionenstadt Gaziantep gestorben. Weit über 100 Menschen sind verletzt worden.

Der Attentäter ist ein vermutlich 12 bis 14 jähriges Kind. Er hat sich während einer kurdischen Hochzeitsfeier, im Namen des IS, mit einem Sprengstoffgürtel selbst getötet. Weitere Informationen zum Anschlag sind in Zeit-Online.

Mehrere Tote nach PKK Anschlägen auf Polizeiwachen in Südostanatolien

18.08.2016: Mehrere Tote und über 200 Verletzte haben Anschläge in der Osttürkei gefordert. Das Ziel waren Polizeiwachen. Die Behörden machen die PKK verantwortlich. Zu einem der Anschläge hat sich die Kurdische Arbeiterpartei (PKK) bekannt.

Entwicklung der Sicherheitslage seit Ausrufung des Ausnahmezustandes

14.08.2016: Der Putschversuch liegt inzwischen einen Monat zurück. Der Ausnahmezustand gilt seit drei Wochen.

Bisher hat es keine Medienberichte über negative Auswirkungen auf Touristen, durch die Regelungen des Ausnahmezustandes gegeben.

Betroffen sind vom Ausnahmezustand Anhänger der Gülen-Bewegung. Sie wird für den Putschversuch am 15. Juli verantwortlich gemacht.

81.000 Staatsbedienstete mit einem Verhältnis zu Gülen sind entlassen oder suspendiert worden. 16.000 Soldaten, Beamte und Privatpersonen sind nach dem Putschversuch des Militärs verhaftet worden.

Europäische Menschenrechtskonvention wegen Notstand ausgesetzt

21.07.2016: Die Türkei setzt die Europäische Menschenrechtskonvention befristet aus. Der türkische Vizeregierungschef Numan Kurtulmus hat Frankreich als Vorbild für diese Maßnahme genannt. Nach den Anschlägen in Paris und dem darauffolgenden Notstand sind ebenfalls Teile der Menschenrechtskonvention ausgesetzt worden.

Der Europarat hat den Schritt der Türkei bestätigt. Er wird jedoch Fälle in denen die Türkei von der Konvention abweicht dahin gehend prüfen, ob die Verhältnismäßigkeit geben ist.

Aussendung des Ministerpräsidiums zum Ausnahmezustand in der Türkei

21.07.2016: In der offiziellen deutschen Übersetzung der Website der Türkischen-Rundfunk und Fernsehanstalt (TRT) ist eine Pressemeldung des Ministerpräsidiums zum geplanten Ausnahmezustand in der Türkei veröffentlicht worden.

Demnach würden während des Ausnahmezustands keine außergewöhnlichen Maßnahmen getroffen werden, die das alltägliche Leben negativ beeinflussen könnten.

Der für eine dreimonatige Frist ausgerufene Ausnahmezustand werde das alltägliche Leben auf keinen Fall negativ beeinflussen.

Zudem würden keine Maßnahmen getroffen, die das Recht einschränken könnten.  Quelle: www.TRT.net.tr

Ausnahmezustand für 3 Monate nach versuchten Militärputsch durch Präsident Erdogan verhängt

20.07.2016: Präsident Erdogan hat als Reaktion auf den gescheiterten Putschversuch des türkischen Militärs für das gesamte Land den Ausnahmezustand verhängt. Dieser gilt für die nächsten drei Monate. Der Ausnahmezustand hat bisher keine Auswirkungen auf Touristen. Weitere Informationen sind diesem Artikel von n-Tv.de zu entnehmen.

Tausende Festnahmen nach Putschversuch: Gülen-Bewegung wird verantwortlich gemacht

20.07.2016: Nach dem Putschversuch sind in der Türkei tausende Offiziere des Militärs festgenommen worden. Im Justiz- und Verwaltungswesen des Landes ist es zur Entlassung von mehr als 50.000 Personen gekommen.

Die vom Prediger Fethullah Gülen gegründete „Gülen-Bewegung“ wird von der türkischen Regierung für den Putschversuch verantwortlich gemacht. Die entlassenen Beamten sollen im Naheverhältnis zur „Gülen-Bewegung“ gestanden haben.

Fethullah Gülen lebt derzeit in den USA. Eine Auslieferung des islamischen Predigers wird von der Regierung der Türkei gefordert.

Weitere Informationen findest du auf Fr-Online.de.

Putschversuch in der Türkei gescheitert: Flüge in und aus der Türkei sind gestrichen

16.07.2016: Der Putschversuch eines Teils des türkischen Militärs ist gescheitert. Mehr als 200 Menschen haben dabei ihr Leben verloren, über 1.000 sind verletzt worden.

Flugverbindungen in und aus der Türkei sind derzeit gestrichen. Laut Medieninformationen sollten sie spätestens am Sonntag wiederaufgenommen werden. Bis dahin ist es ratsam sich bei deinem Reiseveranstalter oder deiner Airline zu melden.

Die Türkei-Reiseveranstalter bieten derzeit kostenlose Stornierungen an.

Auswärtiges Amt hat Reise- und Sicherheitshinweise für die Türkei aktualisiert

16.07.2016: Das Auswärtige Amt hat seine Reise- und Sicherheitshinweise aktualisiert. Reisende sollen Kontakt mit ihrem Reiseveranstalter oder ihrer Fluglinie aufnehmen.

Für Istanbul und Ankara wird zu äußerster Vorsicht geraten.

Zitat: Reisenden in Istanbul und Ankara wird zu äußerster Vorsicht geraten. Dies gilt insbesondere auf öffentlichen Plätzen und für Menschenansammlungen. Bei unklarer Lage wird geraten, Wohnungen und Hotels im Zweifel nicht zu verlassen und die Medienberichterstattungen aufmerksam zu verfolgen.

Der Flughafen Istanbul Atatürk ist geschlossen worden. Reisenden wird geraden, Kontakt mit ihrem Reiseveranstalter oder ihrer Fluglinie aufzunehmen. Quelle: Auswärtiges Amt

Putschversuch in der Türkei: Aktueller Hinweis des Österreichischen Außenministeriums für Reisende

15.07.2016: Derzeit ist in der Türkei eine Militäraktion im Gange. Die Lage ist unübersichtlich.

Das Auswärtige Amt empfiehlt sich an einen sicheren Ort zu begeben. Aktuelle Medienberichte sollten verfolgt werden.

Im Notfall kann das Österreichische Außenministerium aus dem Ausland unter der Nummer 0043 1 90115 4411 kontaktiert werden.

Militärputsch in der Türkei: Türkisches Militär verkündet Machtübernahme

15.07.2016: Das türkische Militär hat nach eigenen Angaben nach einem Putsch vollständig die Kontrolle über das Land übernommen. Das teilte das Militär am Abend der privaten Nachrichtenagentur DHA mit. In Istanbul sind die Bosporusbrücken gesperrt, Soldaten marschieren am Taksim Platz auf. In Ankara kreisen Kampfflugzeuge über dem Stadtgebiet. Ausführlichere Informationen sind in diesem Artikel von Spiegel Online zu finden.

41 Tote nach Anschlag am Atatürk Flughafen in Istanbul

28.06.2016: Bei einem Anschlag am Atatürk Flughafen in Istanbul sind 36 Menschen gestorben und 239 verletzt worden. Laut Angaben der türkischen Regierung haben sich zwei Attentäter in die Luft gesprengt. Sie gehörten vermutlich der Terrororganisation IS an. Weitere Informationen zum Anschlag am Flughafen findest du in diesem Beitrag der Zeit.

11 Tote nach Anschlag auf Polizeibus in Istanbul

07.06.2016: Nach eine Bombenexplosion am frühen Morgen, sind in Istanbuls Altstadt 11 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern sind 7 Polizisten und 4 Passanten. 36 Menschen sind verletzt worden. Die Bombe ist nahe einer Bushaltestelle in Istanbuls Altstadt deponiert worden. Ziel des Anschlags war ein im morgendlichen Berufsverkehr vorbeifahrender Polizeibus. Mehr Informationen zum Anschlag bietet dieser Artikel der Zeit.

Flughafen Gaziantep beschossen

28.05.2016: Gaziantep ist eine Millionenstadt nahe der syrischen Grenze. Der Flughafen der Stadt ist am 28. Mai beschossen worden. Deswegen hat das Auswärtige Amt deutschen Fluggesellschaften bis auf weiteres empfohlen, den Flughafen nicht anzufliegen. Flüge nach Gaziantep können aus diesem Grund kurzfristig gestrichen werden.

5 verletzte Militärangehörige und 3 verletzte Zivilisten nach einem Autobombenanschlag in Istanbul

12.05.2016: Bei einem Autobombenanschlag auf Soldaten in Istanbul sind 8 Menschen verletzt worden. Darunter sind fünf Soldaten und drei Zivilisten. Die Bombe ist im auf der asiatischen Seite Istanbuls gelegenen Stadtteil Sancaktepe nahe einer Kaserne explodiert. Weitere Informationen gibt es in einem Artikel des Spiegel.

Kurdische Extremisten verüben Anschlag in Bursa

27.04.2016: Ein Selbstmordanschlag der kurdischen Extremistengruppe „Freiheitsfalken“ (TAK), hat in der westtürkischen Millionenstadt Bursa ein Todesopfer gefordert. Acht Menschen mit Verletzungen unterschiedlichen Grades in Krankenhäuser gebracht worden. Die Zeit hat über den Anschlag in Bursa ausführlich berichtet.

Drei Menschen sind bei Explosion an einer Überführung in Istanbul verletzt worden

09.04.2016: In Istanbul sind drei Menschen nach der Explosion einer Schallgranate leicht verletzt worden. Sie sind in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht worden. Weitere Informationen sind diesem Beitrag der Tagesschau zu entnehmen. Schallgranaten sind eine von der Polizei verwendete, lärmende, nicht-tödiche Waffe.

Anschlag in der Einkaufsstraße Istiklal Cadessi in Istanbul

Bei einem Selbstmordanschlag in der Einkaufsstraße Istiklal sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen und über 20 verletzt worden. Ausführlicherer berichtet dazu die Zeit.

Weiterer Anschlag in Ankara

Am Abend des 13.3.2016 ist es zu einem weiteren Anschlag in der Innenstadt von Ankara gekommen. Bisher wird von 27 Toten und 75 Verletzten ausgegangen. Ein mit Sprengstoff beladenes Auto ist in einen Bus gerast. In der Tagessschau gibt es dazu weitere Informationen. Die türkische Regierung hat nach dem Anschlag eine Krisensitzung einberufen.

Anschlag auf Militärangehörige in Ankara

Am 17.02.2016 wurde ein Anschlag im Regierungsviertel Cankaya in Ankara verübt. Ein Fahrzeug ist neben einem Militär-Wohnheim explodiert. Dabei haben 28 Menschen ihr Leben verloren. Im Focus gibt es dazu einen Live-Ticker.

Türkei – Jetzt erst recht!

Die Frankfurter Allgemeine geht in einem Artikel der Frage nach, ob es eine gute Idee ist in die Türkei zu reisen.

Zehn deutsche Touristen sind bei Anschlag in Istanbuls Altstadt Sultanahmet getötet

Zehn Deutsche Touristen sind durch den Selbstmordanschlag vom 12. Jänner in Istanbul getötet worden. Neun Deutsche sind verletzt, einige davon schwer. Die Zeit berichtet über die aktuellen Reaktionen.

Anschlag im Jänner in Istanbuls Altstadt Sultanahmet

In Istanbul ist es wieder zu einem Anschlag gekommen. Es sind laut den Angaben der Polizeibehörden in Istanbul mindestens 10 Menschen getötet worden. Der türkische Präsident, Recep Tayyip Erdogan, hat in einer Pressekonferenz mitgeteilt, dass es sich um einen Selbstmordanschlag gehandelt hat. Ausführlichere Informationen zum Anschlag findest du in diesem Zeitungsartikel.

Bürgerkriegsähnliche Zustände im Osten der Türkei

Im Osten der Türkei geht die Armee massiv gegen die PKK und ihr nahestehende Organisationen vor. Inzwischen sind mehr als 200.000 Menschen auf der Flucht. Eine Zusammenfassung der aktuellen Geschehnisse ist hier zu finden.

Anschlag in Istanbul gegen die Bereitschaftspolizei

In Istanbul sind durch einen Sprengsatz mehrere Personen verletzt worden. Der Anschlag soll der Bereitschaftspolizei gegolten haben.

Sanktionen durch Russland gegen die Türkei

Nach dem Abschuss der russischen Suchoi Su-24 hat Russland weitreichende Wirtschaftssanktionen gegen die Türkei verhängt. Besonders betroffen ist der Tourismusbereich. Allen russischen Reiseveranstaltern ist der Verkauf von Reisen in die Türkei verboten worden. Zudem dürfen keine Charterflüge zwischen Russland und der Türkei angeboten werden.

Schlagzeilen wie „Türkei Urlaub ohne Russen“ werden dadurch im nächsten Jahr vermutlich nicht vorkommen.

Abschuss eines russischen Flugzeuges an der Grenze zu Syrien

Ein russischer Bomber wurde von der Türkei an der Landesgrenze zur Türkei abgeschossen. Inzwischen gibt es dazu einen eigenen Beitrag auf Wikipedia.

Wahlen in der Türkei: AKP hat die absolute Mehrheit zurückerlangt

Die Wahlen in der Türkei sind geschlagen. Die AKP hat die absolute Mehrheit zurück erlangen können.

Es ist fraglich ob die das Wahlergebnis zur Beruhigung der Lage in der Türkei beitragen wird. Zumindest ist die kurdische Partei HDP im Parlament verblieben. Eine Abwahl hätte mit Sicherheit zu einer Intensivierung des Konfliktes mit der PKK im Osten des Landes geführt.

Die Faz berichtet darüber.

Russland greift in den Syrien Konflikt ein

Russland hat damit begonnen Luftangriffe in Syrien durchzuführen.

Wikipedia über den Anschlag in Ankara

Auf Wikipedia findest du eine Zusammenfassung des Anschlags von Ankara.

Anschlag nach einer Friedensdemonstrations in Ankara

Heute ist es zu einem Anschlag während einer Friendensdemonstration in der türkischen Hauptstadt Ankara gekommen. Es wird von bis zu 90 Toten in Zeitungsberichten gesprochen. Der Spiegel berichtet ausführlich in diesem Artikel.

Deutsch Türkische Nachrichten berichten über sinkende Touristenzahlen

Die Türkei kämpft derzeit mit sinkenden Touristenzahlen. Charterfluggesellschaften sollen deswegen eine Förderung von bis zu 6.000 Dollar pro Flug in die Türkei erhalten.

Die Preise für Pauschalreisen werden vermutlich unter dem Niveau der vergangenen Jahre bleiben.

Bombenanschlag auf ein Polizeiamt: Die Deutsch-Türkischen-Nachrichten berichten.

In den Deutsch-Türkischen-Nachrichten wird von den Anschlägen in Istanbul berichtet. Bei einem Bombenanschlag auf ein Polizeiamt und einer anschließenden Schießerei sind drei Menschen ums Leben gekommen.

Im Osten der Türkei kommt es derzeit zu regelmäßigen Zwischenfällen, zwischen türkischen Sicherheitskräften und der PKK.

Die Frankfurter Allgemeine zur Lage im Osten der Türkei

Die Schlagzeile der FAZ zur Lage in der Türkei lautet: „Mit Terror, ohne Regierung“.

Es wird auf die Anschläge in Istanbul und dem Osten des Landes eingegangen. Zudem wird auch die unstabile Politische Lage nach den Wahlen eingegangen.

Was Türkei Urlauber beachten sollen

In der österreichischen Tageszeitung derStandard.at werden mit dem Titel „Was Türkei Urlauber beachten sollten“ Tipps für das Verhalten in der Türkei gegeben.

Zusammenfassendes zur Sicherheit in der Türkei

Auch nach den Anschlägen in Istanbul und Ankara, den laufenden Unruhen in der Südosttürkei und dem versuchten Militärputsch sind die Tourismusgebiete an der Südküste bisher ruhig geblieben.

Ob es in den nächsten Wochen und Monaten zu Anschlägen in den Touristengebieten der Türkischen Riviera & Ägäis kommen wird ist unklar.

Eine erhöhte Gefahr besteht auf jeden Fall. Sichere Prognosen zur weiteren Entwicklung kann niemand abgeben.

Falls sich etwas an der Sicherheitslage ändert, berichte ich darüber auf meiner Facebook-Seite, in diesem Beitrag und im Türkei Newsletter.

Leserfrage: Was ist Deine Meinung zu Reisen in die Türkei? Fühlst Du Dich sicher? Oder schrecken Dich die Geschehnisse im Osten des Landes und die Anschläge von Istanbul und Ankara ab?