Aktuelle Informationen zur Sicherheitslage, Reisewarnungen und Reisehinweisen zur Türkei.

Die Worte „Reisewarnung, Politik, Sicherheit oder Verhaftungen“ sind in den Köpfen vieler, die eine Reise in die Türkei planen. Deswegen fasse ich hier schon seit Jahren die Meldungen von Behörden und Medien zur Reisesicherheit in der Türkei kurz zusammen:

Inhalt:

  1. Sicherheitslage in den Touristenorten
  2. Sind Deutsche in der Türkei willkommen?
  3. Verhaftung & Sicherheit
  4. Chronologie: Das ist bisher in der Türkei geschehen

1. Reisewarnung Türkei 2019:

Die Sicherheitslage in den Touristenorten

Hier geht es zuerst um die Sicherheitslage in den Touristenorten, die politischen Spannungen  zwischen der Türkei und Deutschland, den Konflikt an der Grenze zu Syrien und dadurch gefährdete Landesteile.

Das ist eine reine Sammlung von Informationen.

Meine persönliche Meinung findest du in: „Ist dein Türkei Urlaub vor ISIS und dem Terrorismus sicher„?

Wichtig: Das Auswärtige Amt empfiehlt in der Türkei immer einen gültigen Ausweis mit sich zu führen!

A) Sicherheit in den Touristenorten: (Türkische Riviera, Türkische Ägäis, Lykische Küste, Kappadokien und Istanbul)

Der Ausnahmezustand ist in der Türkei schon seit 2018 beendet und der letzte Anschlag ist lange her.

In den Touristenorten ist in der Türkei zum Glück wieder Ruhe eingekehrt. Laut den Reiseveranstaltern erwartet die Türkei nach 4.5 Millionen deutschen Reisenden im Jahr 2018 einen neuen Touristenrekord im Jahr 2019.

Sicherheit in den Badeorten:

Es gab keine Anschläge an der Türkische Riviera, der Türkische Ägäis, Lykische Küste und Kappadokien in den vergangenen Jahren. Das Auswärtige Amt hat KEINE Reisewarnung für diese Regionen ausgesprochen.

Sicherheit in Istanbul

In Istanbul gab es den letzten Anschlag im Jahr 2017. Seitdem ist in der mehr als 15 Millionen Einwohner zählenden Metropole Ruhe eingekehrt. Teile des türkischen Militärs haben am 15.07.2016 einen Putschversuch unternommen. Dabei ist es in Istanbul zu Kämpfen zwischen der Polizei, Zivilisten und dem Militär gekommen.

Inzwischen gehört Istanbul wieder zu den meistbesuchten Städtereisezielen der Welt. Ich empfehle lediglich gelegentliche Demonstrationen nahe dem Taksim Platz oder in der Istiklal Caddesi zu meiden.

Das Auswärtige Amt hat KEINE REISEWARNUNG für Istanbul ausgesprochen!

Kappadokien

Die zentralanatolischen Vulkanlandschaft Kappadokien gehört zu den meistbesuchen Reisezielen der Türkei. In Kappadokien gab es in den vergangenen Jahren keine Anschläge und die Region ist auch unter Backpackern und Individualreisenden ein vielbesuchtes Reiseziel.

Ankara

In der türkischen Hauptstadt Ankara herrschen grundlegend hohe Sicherheitsvorkehrungen. Die Polizei ist in Ankara deutlich präsenter als in anderen Städten des Landes. Das gilt besonders nahe den Sehenswürdigkeiten.

Seit 2016 gab es in Ankara keinen Anschlag. Die türkische Hauptstadt war aber vom Putschversuch im Jahr 2016 betroffen. Man sieht davon heute nichts mehr.

Wichtig (gilt besonders für Istanbul und Ankara): Das Auswärtige Amt rät nach wie vor davon ab, sich an Demonstrationen, Wahlkampfveranstaltungen oder an größeren Menschenansammlungen in der Türkei zu beteiligen.

B) Erhöhtes Sicherheitsrisiko im Südostanatolien

Das Auswärtige Amt rät nach wie vor von Reisen in das Grenzgebiet der Türkei zu Syrien und Irak, insbesondere in die Städte Diyarbakır, Cizre, Silopi, Idil, Yüksekova und Nusaybin sowie generell in die Provinzen Mardin, Şırnak und Hakkâri ab.

  • Dringend abgeraten: Mardin, Şırnak und Hakkâri
  • Erhöhtes Risiko in den Provinzen: Hatay, Kilis, Gaziantep, Şanlıurfa, Diyarbakır, Mardin, Batman, Bitlis, Bingöl, Siirt, Muş, Tunceli, Şırnak, Hakkâri und Van
Karte der Sicherheitslage in der Türkei. Die Gebiete von denen nicht abgeraten werden sind grün gefärbt. Die eher unsicheren Regionen an der Grenze zum Irak und Syrien sind orange. Die direkten Grenzgebiete zu Syrien sind rot eingefärbt.
Karte zur Sicherheitslage und Reisewarnung in der Türkei. Lizenz: Gov.uk unter der Open Government Licence v3.0

Falls sich die Sicherheitslage ändert, aktualisiere ich meinen Beitrag so schnell wie möglich und versende bei dringenden Änderungen an die Abonnenten meines Türkei Newsletter eine kurze Nachricht

2. Die politischen Spannungen zwischen Deutschland und der Türkei: „Sind Deutsche in der Türkei willkommen?“

Die Innenpolitik der Türkei schafft es seit Jahren regelmäßig auf die Titelblätter von Zeitungen in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Dabei dominieren die Stichworte „Erdogan, Journalisten, Wahlen, Verhaftungen und Sicherheit.“

Beeinflussen die politischen Spannungen zwischen Deutschland und der Türkei die Wahrnehmung von Deutschen in der Türkei?

Sind Türken gegenüber Deutschen unfreundlicher?

Ich war in den vergangenen Monaten in fast allen Landesteilen der Türkei, zum Beispiel in Antalya, Alanya, Ankara, Side, Fethiye, Kusadasi, Istanbul, Canakkale, Bursa, Kappadokien und in kleinen Städten in Zentralanatolien.

Natürlich gab es auch negative Berichte aus der Türkei, zum Beispiel vor zwei Jahren über einen Hotelier aus Ostanatolien, der zukünftig keine Reisenden aus Deutschland empfangen möchte. Ich habe selbst ein einziges Mal einen unfreundlichen Kellner in Kayseri getroffen.

In den touristischen Provinzen wie Antalya wählen die Menschen derzeit die Oppositionsparteien. Sie leben zu einem sehr großen Teil vom Tourismus. Ihre Arbeitsplätze hängen vom Tourismus ab. Dasselbe gilt für Istanbul, Kappadokien und die Provinz Mugla, mit Badeorten wie Bodrum und Fethiye.

Die Menschen an der Südküste der Türkei wünschen sich mehr Touristen aus Deutschland.

Ich sage es abschließend mit den Worten eins Hoteliers aus Antalya: „Wir sollten Deutsche die in den vergangenen Jahren zu uns gekommen sind noch besser behandeln als bisher, denn sie sind auch in schweren Zeiten gekommen.“ Laut dem türkischen Tourismusminister ist der Tourismus eine strategisch wichtige Angelegenheit der Türkei. Deswegen legt die Regierung ein besonderes Augenmerk auf den Ausbau des Tourismus im ganzen Land. Einzelne negativ eingestellte Menschen kann man immer treffen.

3. Verhaftung in der Türkei

Das Auswärtige Amt Deutschland hat seine Reisehinweise zur Verhaftung von Deutschen in der Türkei verschärft. Das österreichische Außenministerium und das EDA Schweiz hat seine Hinweise beibehalten.

Es geht dabei um mögliche Verhaftungen aufgrund der Teilnahme an Veranstaltungen von in der Türkei als „Terroristisch“ eingestufter Organisationen. Damit ist insbesondere die auch in Deutschland verbotene PKK, ihre Splitterorganisationen und die Gülen (FETÖ) Bewegung gemeint.

Die Gülen Bewegung macht ist laut der Türkei für den Putschversuch im Sommer 2016 verantwortlich. Der Konflikt mit der PKK und ihren Splitterorganisationen dauert bereits seit Jahrzehnten an und ist im Zuge des Syrien-Konflikts wieder aufgeflammt. Das führte zwischen 2015 und 2017 zu mehreren Anschlägen in Südostanatolien und türkischen Großstädten.

Die Teilnahme an Veranstaltungen der PKK, TAK, Gülen (FETÖ) oder ähnlichen Organisationen kann bei der Einreise in die Türkei zur Verhaftung führen.

Die Festnahme oder Vernehmung von deutschen Staatsangehörigen hängt auch mit regierungskritischen Aussagen zusammen. Das Teilen oder Liken von herabwürdigenden oder beleidigenden Aussagen in Sozialen Medien reicht dafür schon aus. Die Gesetzte sind in der Türkei dafür deutlich strenger als in Deutschland. Das „Böhmermann-Gedicht“ ist in der Türkei unmöglich.

Das Verbreiten von Nachrichten von Organisationen wie der PKK oder Gülen stuft die Türkei als „Terror-Propaganda“ ein und kann ebenfalls zu Problemem bei der Einreise führen. Im Fall einer Verurteilung für „Präsidentenbeleidigung“ oder „Terror-Propaganda“ drohen in der Türkei mehrjährige Hafstrafen.

Laut dem Auswärtigen Amt waren von den Festnahmen bisher besonders deutsche Staatsangehörige mit einer engen Bindung zur Türkei betroffen. Damit sind zum Beispiel Doppelstaatsbürger gemeint.

4. Medienberichte, Reise- und Sicherheitshinweise und eine chronologische Liste bisheriger Ereignisse.

Eine Liste mit der Zusammenfassung aller relevanten Ereignisse zur Sicherheitslage in der Türkei und weiterführende Informationen:

Die Liste fängt mit den Anschlägen im Sommer 2015 an.

Auswärtiges Amt warnt vor Verhaftungen in der Türkei

10.03.2019: Zeitungsberichte zu Aussagen des türkischen Innenministers zur möglichen Verhaftung von Deutschen in der Türkei sorgen seit Tagen für Medienberichte. Dabei spielt auch der Entzug der Akkreditierung von deutschen Journalisten in der Türkei eine Rolle. Mehr dazu steht im Spiegel.

Flughafen Istanbul 2019

01.01.2019: Die Fluglienen fliegen nach wie vor in den nächsten Wochen, vermutlich auch Monaten, den alten Flughafen Istanbul Atatürk und Sabiha Gökcen anstatt dem neu eröffneten Flughafen Istanbul an. Turkish Airlines betreibt einige Flugverbindungen vom neuen Flughafen Istanbul die in den kommenden Wochen und Monaten erweitert werden sollen.

Achte bei einem Flug nach Istanbul möglichst genau darauf welchen der aktuell drei Flughäfen du anfliegst und wo du für den Rückflug sein musst.

Türkei Wahlen 2019

01.01.2019: Kommunalwahlen finden in der gesamten Türkei am Sonntag dem 31. März 2019 statt. Bisher hatten die Wahlen keine Auswirkungen auf den Tourismus in der Türkei. Die Parlaments- und Präsidentschaftswahlen fanden 2018 im Juni statt. In den Badeorten merkt man davon nichts.

Das Auswärtige Amt empfiehlt zum heutigen Datum noch immer sich von Demonstrationen und Wahlveranstaltugnen fern zu halten. Bisher gab es keine großen Demonstrationen in den Badeorten an der türkischen Südküste.

Auswärtiges Amt verschärft Reisehinweise für die Türkei

24.10.2018: Das Auswärtige Amt informiert Reisende über die mögliche Strafverfolgung von online getätigten Kommentaren über die Türkei hin. Darin warnt das Amt deutsche Reisende vor regierungskritischen Kommentaren im Netz.

„Dabei können auch solche Äußerungen, die nach deutschem Rechtsverständnis von der Meinungsfreiheit gedeckt sind, Anlass zu einem Strafverfahren in der Türkei geben“, heißt es in der aktualisierten Passage auf der Homepage des Auswärtigen Amtes. Mehr dazu bei der Tagesschau.

Türkische Lira verliert gegenüber Dollar und Euro 30% in einer Woche

13.08.2018: Die Türkische Lira hat nach dem Streit zwischen den USA um einen inhaftierten amerikanischen Pastor und US Sanktionen gegen die türkische Stahl- und Aluminiumindustrie 30% ihres Wertes gegenüber den beiden Währungen verloren.

Bisher gibt es keine negative Auswirkungen der Lira Abwertung für Touristen. Die Preise von Markenartikeln in der Türkei sind durch den Lira Verfall ebenfalls gesunken. In Kaufhäusern in den Badeorten und in Istanbul kam es deswegen zu vermehrten Käufen.

Die Restaurants und Läden in den Badeorten haben sich noch nicht auf die neuen Lira Kurse eingestellt. Deswegen sind die Preise in Euro noch immer in derselben Höhe angeschrieben wie vor zwei Wochen. Die Bezahlung mit Euro erspart in dem Fall 30% des Preis. Hier sind Ratschläge um in der Türkei Euro in Türkische Lira zu wechseln oder um Euro in die Türkei zu überweisen.

Der gefallene Lira Kurs wirkt sich auf die Arbeitnehmer in der Touristenorten aus. Der türkische Mindestlohn von 1600 Lira ist zum heutigen Kurs von 1:8 nur noch 200€ pro Monat wert.

Ausnahmezustand beendet

19.07.2018: Der seit 2016 gültige Ausnahmezustand ist am 19. Juli 2018 für beendet erklärt worden. Damit enden Vollmachten des Staatspräsidenten um mit Dekreten zu regieren, die erst später vom Parlament abgesegnet werden müssen.

Laut den türkischen Medien plant die Regierung einige im Ausnahmezustand angewandte Regelungen in das normale Polizeigesetz zu übernehmen. Mehr dazu berichtet der Focus.

AKP und Erdogan gewinnt Parlamentswahlen

25.06.2018: Recep Tayip Erdogan hat mit einer eindeutigen Mehrheit von 52% im ersten Wahlgang die Parlamentswahlen der Türkei gewonnen.

Seine Partei, die AKP, hat zusammen mit der Koalitionspartei MHP eine Mehrheit im türkischen Parlament erlangt.

50 bis 100% Plus in der Frühbuchersaison

11.03.2018: Der türkische Tourismus- und Kulturminister Numan Kurtulmus sprach während einer Pressekonferenz auf der weltgrößten Tourismusmesse ITB Berlin von einem Plus von 50 bis 100% in der Frühbuchersaison.

Die Buchungszahlen für die Türkei haben sich in den vergangen Monaten deutlich erhöht. Nach 3,6 Millionen deutschen Reisenden im Jahr 2017 erwartet die Türkei 2018 rund 5 Millionen Reisende aus Deutschland. Mehr dazu in Türkei Tourismus 2018: 10 Trends von der ITB Berlin 2018.

Türkei geht weiter gegen PKK und YPG in Afrin vor

11.03.2018: Türkische Einheiten gehen weiter gegen Stellungen der YPG in der syrischen Provinz Afrin vor. DEr Kämpfe im Norden von Syrien dauern inzwischen seit drei Monaten an.

Medien rechnen damit, dass die von der kurdischen YPG kontrollierte Stadt in den nächsten Tagen oder Wochen fällt. Die Türkei sieht die YPG als einen Ableger der auch in Deutschland verbotenen Terrororganisation PKK an. Mehr dazu im Spiegel.

Türkei greift YPG Stellungen in Syrien an

25.01.2018: Im Zuge der Operation „Olivenzweig“ will das türkische Militär einen 30km breiten Korridor an der Grenze von Syrien zur Türkei erobern.

Innerhalb der Türkei wird die Operation mit Sicherheitsbedenken und einem Zusammenhang der YPG mit der auch in Deutschland als Terrororganisation verbotenen PKK argumentiert.

Die syrische Grenze ist von Istanbul und den Badeorten an der Südküste zwischen 1.000 und 800km entfernt. Durch die Militäroperation gab es bisher keine Auswirkungen auf die Badeorte.

Die Operation stößt außerhalb der Türkei auf Kritik.

Mehr dazu berichtet die Welt.

18 Verletzte nach Bombenanschlag auf Polizeibus in Mardin

17.10.2017: Türkische Medien berichten von einem Anschlag auf einen Polizeibus in der ostanatolischen Stadt Mardin.

Bei dem an einer Hauptverkehrsstraße in Mardin verübten Anschlag, wurden 17 Polizisten und ein Passant verletzt. Der stellvertretende, türkische Primierminister Bekir Bozdag geht von einem Terroranschlag auf den Polizeibus aus.

Zum Anschlag berichtete zuerst die englischsprachige Ausgabe der türkischen Zeitung Hürriyet.

Das Auswärtige Amt warnt für den Osten der Türkei nach wie vor davor, dass ein erhöhtes Anschlagsrisiko besteht. Es gibt aber weiterhin für keine Region der Türkei eine Reisewarnung.

3 Deutsche bei Busunglück in Antalya gestorben

07.10.2017: Ein Bus mit deutschen Reisenden an Bord ist nahe Manavgat in der Provinz Antalya verunglückt, drei Menschen aus Deutschland starben. Zehn weitere deutsche Insassen wurden bei dem tragischen Unfall verletzt und ins nahe gelegene Krankenhaus in Manavgat gebracht.

Der Bus prallte auf der Schnellstraße zwischen Antalya und den Touristenorten erst gegen einen Baum und überschlug sich dann. Der Busfahrer wurde laut Angeben der Polizei festgenommen, am Fahrzeug konnte kein Defekt festgestellt werden.

Die englische Ausgabe der türkischen Zeitung Hürriyet berichtet darüber ausführlicher.

Busunglück in Antalya

17.09.2017: Nahe Antalya ist ein Reisebus mit türkischen Insassen verunglückt. Erste Berichte schrieben noch davon, dass sich auch ausländische Touristen im Bus befunden haben sollen.

27 Menschen wurden bei dem Unfall an den 25m hohen Klippen nahe Antalya verletzt. Der WESTEN hat dazu einen ausführlichen Artikel geschrieben.

Türkei gibt Reisewarnung für Deutschland heraus

09.09.2017: Die türkische Regierung warnt ihre Bürger vor „rassistischen Zwischenfällen“ und „verbalen Attacken“ in Deutschland.

Laut türkischen Außenministerium sollen Bürger der Türkei vorsichtig sein und umsichtig handeln, im Falle möglicher fremdenfeindlicher oder rassistischer Zwischenfälle, Verhaltensweisen oder verbaler Attacken.

Die Aussendung des türkischen Außenministeriums trägt den Titel „Reisewarnung bezüglich der Bundesrepublik Deutschland“.

Die Zeit berichtet dazu ausführlicher.

12 249 449 Touristen zwischen Jänner und Juni in der Türkei

07.09.2017: Das türkische Tourismus und Kulturministerium hat die vorläufigen Tourismusstatistiken für das erste Halbjahr veröffentlicht.

Zwischen Jänner und Juni 2017 kamen 12 249 449 Touristen in die Türkei. Das ist eine Steigerung um 1 509 223 Touristen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Die Anzahl deutscher Touristen sank  auf 1 246 744 Personen, im Vergleich zu 1 502 949 im Jahr 2016 und 2 109 763 im Jahr 2015.

Quelle: Türkisches Tourismusministerium.

Verschärfte Reisehinweise, keine Reisewarnung

05.09.2017: Das Auswärtige Amt hat seine Reisehinweise für die Türkei noch einmal verschärft.

Es weist darauf hin, dass die innenpolitsche Lage in der Türkei weiterhin angespannt ist.

Deutschen Staatsangehörigen wurde in den vergangenen Monaten mehrmals die Einreise in die Türkei verweigert. Den Betroffenen wurde laut Angaben des Auswärtigen Amt kein Grund für die Abweisung an der Grenze genannt.

Türkische Medien berichten in solchen Fällen in der Regel über einen Zusammenhang mit der Gülen Bewegung oder PKK.

Für Urlauber ist folgender Satz am wichtigsten: „Aus den touristischen Reisezielen entlang der Mittelmeerküste wurden bislang keine sicherheitsrelevanten Ereignisse gemeldet, bei denen ausländische Touristen zu Schaden gekommen sind.“

Das Auswärtige Amt weist aber nach wie vor darauf hin sich in die Krisenvorsorgeliste eintragen zu lassen, auch im Fall einer kurzen Reise. Laut Auswärtigen Amt versorgen Reiseveranstalter Pauschalurlauber in der Regel laufend über die aktuelle Sicherheitslage.

Für die Türkei gibt es weiterhin keine Reisewarnung.

Türkei Reisehinweise gleichbleibend

20.08.2017: Seit Verschärfung der Reisehinweise am 20. Juli 2017 zur Türkei sind diese gleich geblieben.

Das Auswärtige Amt schreibt weiterhin, dass es in der Türkei zu Demonstrationen kommen kann. Es empfiehlt sich möglichst von diesen Großveranstaltungen fernzuhalten.

Weiterhin empfiehlt das Auswärtige Amt  immer ein gültiges Ausweisdokument mit sich zu führen, da in der Türkei aktuell häufigere Kontrollen stattfinden. Hierbei weise ich darauf hin, dass in der Türkei wie in Deutschland eine generelle Ausweispflicht gilt.

Ich selbst wurde in den letzten Jahren jedoch nie nach meinen Ausweis gefragt.

Eine Reisewarnung gibt es für die Türkei nach wie vor nicht. Es gibt nur die aktuellen „verschärften Reisehinweise“.

Die Hinweise des österreichischen Außenministeriums und des Schweizer EDA sind zu diesen Punkten gleichlautend.

Erdbeben in Bodrum

21.07.2017: An der Ägäisküste zwischen der griechischen Insel Kos und Bodrum kam es in der Nacht zu einem Erbeben mit der Stärke 6,7.

Videos auf Twitter zeigen zerstörte Wasserleitungen, beschädigte Gebäude und Überschwemmungen.

Auf Kos starben durch das Erdbeben mindestens zwei Menschen. Aus der Türkei gibt es dazu noch keine Angaben.

Einer erste, kurze Zusammenfassung bietet der Deutschlandfunk.

Auswärtiges Amt verschärft Reisehinweis

20.07.2017: Das Auswärtige Amt und das österreichische Außenministerium haben ihre Reisehinweise für die Türkei verschärft.

Der Grund dafür ist die Inhaftierung eines deutschen Staatsbürgers in der Türkei. Er gehört zur Menschenrechtsorganisation Amnesty International.

Die Türkei begründet den Schritt damit, dass er eine „bewaffnete Terrororganisation“ unterstützen soll.

Das Handelsblatt berichtet darüber ausführlich und berichtet über die Meinung der deutschen Reiseveranstalter zu diesem Schritt.

Eintragung Krisenvorsorgeliste

20.07.2017: Das Auswärtige Amt empfiehlt Personen die aus privaten oder geschäftlichen Gründen in die Türkei reisen, eine erhöhte Vorsicht walten zu lassen und rät sich auch bei kurzzeitigen Aufenthalten in die Krisenvorsorgeliste der Konsulate und der Botschaft einzutragen.

Konsularischer Schutz, Hinweis des Auswärtigen Amt

20.07.2017:  Zitat: Zuletzt waren in der Türkei in einigen Fällen Deutsche von freiheitsentziehenden Maßnahmen betroffen, deren Grund oder Dauer nicht nachvollziehbar war. Hierbei wurde teilweise der konsularische Zugang entgegen völkerrechtlichen Verpflichtungen verweigert. Quelle

Jahrestag des Putschversuchs und Ausnahmezustand verlängert

17.07.2017: Der Ausnahmezustand wurde zwei Tage nach dem Jahrestag des Putschversuchs zum insgesamt vierten Mal verlängert.

Er gilt nun mindestens für die gesamte Türkei  bis zum 19. Oktober 2017.

Es gibt durch den Ausnahmezustand nach wie vor keine Beeinträchtigungen für Türkei-Urlauber.

Die Tagessschau berichtete darüber.

AKP gewinnt Verfassungsabstimmung mit knapper Mehrheit

17.04.2017: Die AKP und Erdogan haben die Verfassungsabstimmung zur Einführung eines Präsidialsystems mit 51,4% gewonnen.

Die türkische Opposition versucht den Ausgang des Referendums anzufechten. Bisher ist sie damit gescheitert.

Die EU und Deutschland haben das Referendum trotz einiger Unstimmigkeiten anerkannt.

PKK Anschlag auf ein Polizeigebäude in Diyarbakir

12.04.2017: Die PKK verübte am 11.04.2017 einen Anschlag auf ein Polizeigebäude in der ostanatolischen Großstadt Diyarbakir. Dabei kamen drei Polizisten ums Leben, zwölf weitere wurden verletzt.

Die türkische Regierung ging zuerst von einem Unfall aus. Inzwischen bekannte sich die PKK zum Anschlag – berichtete n-Tv.de.

Abstimmung über die Verfassungsreform (Präsidialsystem)

24.03.2017: Die Abstimmung zur Einführung eines Präsidialsystems in der Türkei findet am 16. April 2017 statt.

Es wird empfohlen sich im Vorfeld des Referendums von Wahlveranstaltungen und insbesonders von Demonstrationen fernzuhalten.

Demonstrationen werden vermutlich in den großen Städten der Türkei stattfinden. Das sind: Istanbul, Ankara, Izmir, Bursa, Gaziantep, Mardin, der Innenstadt von Antalya und Adana.

In den Badeorten an der Südküste ist mit keinen großen Demonstrationen zu rechen.

Autobombenanschlag vor einem Gerichtsgebäude in Izmir

05.01.2017: In der westtürkischen Großstadt Izmir sind bei einem Autobombenanschlag mehrere Menschen getötet worden.

Die Bombe explodierte vor einem Gerichtsgebäude.

Die Regierung vermutet die PKK hinter dem Anschlag.

Ausführliche Informationen zum Anschlag fasst Spiegel Online zusammen.

39 Tote bei Anschlag auf Nachtclub in Istanbul zu Silvester

01.01.2017: Bei einem Angriff auf einen Nachtclub in Istanbul sind mindestens 39 Menschen getötet worden. 65 Menschen wurden verletzt.

Die Angreifer benutzten offenbar ein Sturmgewehre. Damit sei in die Menschenmenge im exklusiven Reina Nachtclub gefeuert worden.

Sie kamen als Weihnachtsmänner verkleidet zum Eingang des Clubs. Nacht dem Anschlag konnten die Angreifer vorläufig flüchten.

Die Welt widmete dem Anschlag in Istanbul einen ausführlichen Artikel.

44 Tote nach Doppelanschlag in Istanbul

10.12.2016: 44 Tote und 136 Verletzte forderte ein Doppelanschlag in Istanbuls – Besikats.

Kurz nach dem Fußballspiel Istanbul Besiktas – Bursaspor wurde nahe der Vodafone Arena eine Autobombe gezündet.

Wenige Sekunden später zündete ein Mann – im nahe gelegenen Macka-Park – seinen  Sprengstoffgürtel in einer Gruppe Polizisten.

Der Doppelanschlag richtete sich klar gegen die Polizei. 27 der 38 Toten sind Polizeibeamte.

Aus diesem Grund vermutet die türkische Regierung, dass die PKK für den Anschlag verantwortlich ist.

Mehr Informationen zum Anschlag stehen in diesem Artikel der Tagesschau.

Autobombenanschlag auf Polizei-Hauptquartier in Diyarbakir

05.11.2016: Durch die Explosion des Autos sind 8 Menschen getötet, und mehr als 100 verletzt worden.

Der IS bekannte sich zum Anschlag. Anfänglich ging die türkische Regierung davon aus, dass es sich um einen Anschlag der PKK handelt.

Mehr Informationen stehen in der Zeit.

Auto explodiert am Parkplatz der Handelskammer Antalya

25.10.2016: Am Parkplatz der Handelskammer Antalya ist ein Auto explodiert. Dabei sind 10 Menschen durch Glassplitter verletzt worden.

Der Grund für die Explosion ist noch unklar.

Der Bürgermeister Antalyas hat die Theorie aufgebracht, dass der Tank eines mit Gas angetriebenen Autos explodiert sein könnte.

Die Explosion kann auch mit einem missglückten Anschlag zu tun haben. Das ist derzeit noch eine reine Spekulation.

Auswärtiges Amt aktualisiert seine Sicherheitshinweise

14.10.2016: Auf der Seite des Auswärtigen Amt sind folgende Informationen hinzugefügt worden:

Das Auswärtige Amt geht nicht davon aus, dass der Rakentenbeschuss in Antalya Touristen oder Ausländer als Ziel hatte.

Nähere Hintergründe sind nicht bekannt.

Es gibt nach wie vor keine Reisewarnung für die Türkei.

Zwei Raketen treffen Fischerbaracke und Brachland in Antalya

14.10.2016: Zwischen Antalya und Kemer sind zwei Raketen auf die Küste abgefeuert worden. Ihr vermutliches Ziel war ein vor Anker liegendes Tankschiff.

Getroffen wurde stattdessen eine Fischerbaracke und Brachland. Ein Tanklastwagen ist nur knapp verfehlt worden.

Die Raketen haben keine Menschen verletzt.

Es ist nicht klar von wem die Raketen abgefeuert wurden. Die Vermutungen gehen in Richtung der kurdischen Terrororganisation TAK.  Sie ist eine Splittergruppe der PKK.

Andere Medien sprechen von einem Streit zwischen Fischern und Bauern, als Hintergrund.

Im Osten der Türkei sind von der PKK mehrere Anschläge verübt worden. Zwei Menschen sind dabei ums Leben gekommen.

Der Standard berichtet in einem eigenen Artikel dazu ausführlich.

Zwei Tote nach versuchten Autobombenanschlag in Ankara

08.10.2016: Die türkische Polizei hat in Ankara einen Anschlag verhindert. Zwei Selbstmordattentäter haben sich bei einer Polizeikontrolle in die Luft gesprengt.

Ein Attentäter ist bereits identifiziert. Er soll der PKK angehören.

Nach den Attentätern – einem Mann und einer Frau, ist bereits wegen Hinweisen aus der Provinz Diyarbakir gesucht worden.

Weitere Verletzte hat es nicht gegeben. (Welt.de)

Zehn Verletzte nach Anschlag in Istanbul

06.10.2016: Bei einem Anschlag im Stadtteil Bahçelievler sind 10 Menschen verletzt worden. Es ist ein mit Sprengstoff beladenes Motorrad explodiert.

Die Explosion hat sich in der Nähe einer Polizeiwache ereignet. Die Verletzten sind ausschließlich Zivilisten. Es sind keine Schwerverletzten darunter.

Zum Anschlag hat sich bisher niemand bekannt. Es gibt keine offiziellen Vermutungen. Die Nähe der Explosion zu einer Polizeistation hat Spekulationen über eine Beteiligung der PKK ausgelöst.

Die SZ berichtet in einem ausführlichen Artikel über den Anschlag.

Nachtrag: Zum Anschlag haben sich die Freiheitsfalken Kurdistans (TAK) bekannt.

Ausnahmezustand um drei Monate verlängert

03.10.2016: Der Sicherheitsrat der Türkei hat den Ausnahmezustand um drei Monate verlängert.

Die Maßnahme wird mit den Nachwirkungen des Putschversuchs aus dem Juli begründet. Auf die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amt hat das keine Auswirkung. Es gibt nach wie vor keine Reisewarnung für die Türkei.

Mehr Informationen findest du auf SPON.

Sicherheitsrat empfiehlt die Verlängerung des Ausnahmezustands

29.09.16: Der Sicherheitsrat hat die Verlängerung des Ausnahmezustands um weitere drei Monate empfohlen.

Dafür muss noch das Parlament der Türkei stimmen. Nachdem der Beschluss des Sicherheitsrates unter Leitung von Präsident Erdogan erfolgt ist, gilt das als sicher. Die Präsidentenpartei AKP hat im Parlament die ausreichenden Stimmen.

Ein ausführlicher Artikel der Zeit, beschäftigt sich mit dem verlängerten Ausnahmezustand und dem Thema Sicherheit und Reisewarnung in der Türkei.

Autobombenanschlag in Van auf AKP Parteibüro

12.09.16: Bei einem Autobombenanschlag in der osttürkischen Stadt Van sind 27 Menschen verletzt worden.

Die Explosion hat sich nahe eines Parteibüros der regierenden Partei AKP ereignet. Das Fahrzeug ist an einem Kontrollposten an der Zufahrtsstraße zum Büro angehalten worden.

Die Detonation war stark genug um das nahe AKP Gebäude schwer zu beschädigen.

Wie viele Zivilisten, Beamte oder Polizisten unter den Verletzten sind ist unklar.

Bisher hat sich niemand zu dem Anschlag bekannt. Die Vermutungen der türkischen Regierungen richten sich gegen die PKK.

Ausführliche Informationen zum Anschlag in Van sind auf SPON.

Die Türkei greift weiterhin den IS und die Kurdenmiliz YPG in Syrien an

01.09.2016: Nach Anschlägen der PKK und des IS richten sich die Aktionen der türkischen Armee gegen grenznahe IS und YPG Verbände.

Die YPG wird von der Türkei als syrischer Ableger der in Deutschland als Terrororganisation verbotenen PKK angesehen.

Das Ziel des Einsatzes ist es die gesamte türkische Grenze von IS Verbänden und der YPG zu befreien.

Die YPG soll sich ans Ostufer des Euphrat zurückziehen.

Der IS soll mithilfe arabischer Rebellen aus allen grenznahen Orten vertrieben werden.

Weitere Informationen zum Stand der Militäroperation gegen den IS und die YPG sind auf SPON.

Angriff auf Polizeiposten in Diyarbakir durch PKK

27.08.2016: Die PKK hat in der ostanatolischen Stadt Diyarbakir einen Polizeiposten am Flughafen angegriffen. Dabei sind vier Raketen abgeschossen worden. Sie haben ihr Ziel verfehlt.

Die Passagiere am Flughafengelände sind in Sicherheit gebracht worden. Der Flughafen ist inzwischen wieder in Betrieb. (Deutschlandfunk)

8 Polizisten und 3 Zivilisten nach PKK Anschlag in Cizre getötet

26.08.2016: Die PKK hat sich zu einem Autobombenanschlag auf einen Polizeiposten in Cizre bekannt. Dadurch sind 11 Menschen getötet und 75 verletzt worden.

3 Todesopfer sind Zivilisten, 45 Verletzte sind Zivilisten.

Das Polizeigebäude gleicht nach dem Anschlag einer Ruine. Er ist mit einem mit Sprengstoff beladenen LKW verübt worden. (Zeit.de)

IS Anschlag in Gaziantep mit 50 Toten

20.08.2016: Mindestens 50 Menschen sind nach einem Anschlag in der osttürkischen Millionenstadt Gaziantep gestorben. Weit über 100 Menschen sind verletzt worden.

Der Attentäter ist ein vermutlich 12 bis 14 jähriges Kind. Er hat sich während einer kurdischen Hochzeitsfeier, im Namen des IS, mit einem Sprengstoffgürtel selbst getötet. Weitere Informationen zum Anschlag sind in Zeit-Online.

Mehrere Tote nach PKK Anschlägen auf Polizeiwachen in Südostanatolien

18.08.2016: Mehrere Tote und über 200 Verletzte haben Anschläge in der Osttürkei gefordert. Das Ziel waren Polizeiwachen. Die Behörden machen die PKK verantwortlich. Zu einem der Anschläge hat sich die Kurdische Arbeiterpartei (PKK) bekannt.

Entwicklung der Sicherheitslage seit Ausrufung des Ausnahmezustandes

14.08.2016: Der Putschversuch liegt inzwischen einen Monat zurück. Der Ausnahmezustand gilt seit drei Wochen.

Bisher hat es keine Medienberichte über negative Auswirkungen auf Touristen, durch die Regelungen des Ausnahmezustandes gegeben.

Betroffen sind vom Ausnahmezustand Anhänger der Gülen-Bewegung. Sie wird für den Putschversuch am 15. Juli verantwortlich gemacht.

81.000 Staatsbedienstete mit einem Verhältnis zu Gülen sind entlassen oder suspendiert worden. 16.000 Soldaten, Beamte und Privatpersonen sind nach dem Putschversuch des Militärs verhaftet worden.

Europäische Menschenrechtskonvention wegen Notstand ausgesetzt

21.07.2016: Die Türkei setzt die Europäische Menschenrechtskonvention befristet aus. Der türkische Vizeregierungschef Numan Kurtulmus hat Frankreich als Vorbild für diese Maßnahme genannt. Nach den Anschlägen in Paris und dem darauffolgenden Notstand sind ebenfalls Teile der Menschenrechtskonvention ausgesetzt worden.

Der Europarat hat den Schritt der Türkei bestätigt. Er wird jedoch Fälle in denen die Türkei von der Konvention abweicht dahin gehend prüfen, ob die Verhältnismäßigkeit geben ist.

Aussendung des Ministerpräsidiums zum Ausnahmezustand in der Türkei

21.07.2016: In der offiziellen deutschen Übersetzung der Website der Türkischen-Rundfunk und Fernsehanstalt (TRT) ist eine Pressemeldung des Ministerpräsidiums zum geplanten Ausnahmezustand in der Türkei veröffentlicht worden.

Demnach würden während des Ausnahmezustands keine außergewöhnlichen Maßnahmen getroffen werden, die das alltägliche Leben negativ beeinflussen könnten.

Der für eine dreimonatige Frist ausgerufene Ausnahmezustand werde das alltägliche Leben auf keinen Fall negativ beeinflussen.

Zudem würden keine Maßnahmen getroffen, die das Recht einschränken könnten.  Quelle: www.TRT.net.tr

Ausnahmezustand für 3 Monate nach versuchten Militärputsch durch Präsident Erdogan verhängt

20.07.2016: Präsident Erdogan hat als Reaktion auf den gescheiterten Putschversuch des türkischen Militärs für das gesamte Land den Ausnahmezustand verhängt. Dieser gilt für die nächsten drei Monate. Der Ausnahmezustand hat bisher keine Auswirkungen auf Touristen. Weitere Informationen sind diesem Artikel von n-Tv.de zu entnehmen.

Tausende Festnahmen nach Putschversuch: Gülen-Bewegung wird verantwortlich gemacht

20.07.2016: Nach dem Putschversuch sind in der Türkei tausende Offiziere des Militärs festgenommen worden. Im Justiz- und Verwaltungswesen des Landes ist es zur Entlassung von mehr als 50.000 Personen gekommen.

Die vom Prediger Fethullah Gülen gegründete „Gülen-Bewegung“ wird von der türkischen Regierung für den Putschversuch verantwortlich gemacht. Die entlassenen Beamten sollen im Naheverhältnis zur „Gülen-Bewegung“ gestanden haben.

Fethullah Gülen lebt derzeit in den USA. Eine Auslieferung des islamischen Predigers wird von der Regierung der Türkei gefordert.

Weitere Informationen findest du auf Fr-Online.de.

Putschversuch in der Türkei gescheitert: Flüge in und aus der Türkei sind gestrichen

16.07.2016: Der Putschversuch eines Teils des türkischen Militärs ist gescheitert. Mehr als 200 Menschen haben dabei ihr Leben verloren, über 1.000 sind verletzt worden.

Flugverbindungen in und aus der Türkei sind derzeit gestrichen. Laut Medieninformationen sollten sie spätestens am Sonntag wiederaufgenommen werden. Bis dahin ist es ratsam sich bei deinem Reiseveranstalter oder deiner Airline zu melden.

Die Türkei-Reiseveranstalter bieten derzeit kostenlose Stornierungen an.

Auswärtiges Amt hat Reise- und Sicherheitshinweise für die Türkei aktualisiert

16.07.2016: Das Auswärtige Amt hat seine Reise- und Sicherheitshinweise aktualisiert. Reisende sollen Kontakt mit ihrem Reiseveranstalter oder ihrer Fluglinie aufnehmen.

Für Istanbul und Ankara wird zu äußerster Vorsicht geraten.

Zitat: Reisenden in Istanbul und Ankara wird zu äußerster Vorsicht geraten. Dies gilt insbesondere auf öffentlichen Plätzen und für Menschenansammlungen. Bei unklarer Lage wird geraten, Wohnungen und Hotels im Zweifel nicht zu verlassen und die Medienberichterstattungen aufmerksam zu verfolgen.

Der Flughafen Istanbul Atatürk ist geschlossen worden. Reisenden wird geraden, Kontakt mit ihrem Reiseveranstalter oder ihrer Fluglinie aufzunehmen. Quelle: Auswärtiges Amt

Putschversuch in der Türkei: Aktueller Hinweis des Österreichischen Außenministeriums für Reisende

15.07.2016: Derzeit ist in der Türkei eine Militäraktion im Gange. Die Lage ist unübersichtlich.

Das Auswärtige Amt empfiehlt sich an einen sicheren Ort zu begeben. Aktuelle Medienberichte sollten verfolgt werden.

Im Notfall kann das Österreichische Außenministerium aus dem Ausland unter der Nummer 0043 1 90115 4411 kontaktiert werden.

Militärputsch in der Türkei: Türkisches Militär verkündet Machtübernahme

15.07.2016: Das türkische Militär hat nach eigenen Angaben nach einem Putsch vollständig die Kontrolle über das Land übernommen. Das teilte das Militär am Abend der privaten Nachrichtenagentur DHA mit. In Istanbul sind die Bosporusbrücken gesperrt, Soldaten marschieren am Taksim Platz auf. In Ankara kreisen Kampfflugzeuge über dem Stadtgebiet. Ausführlichere Informationen sind in diesem Artikel von Spiegel Online zu finden.

41 Tote nach Anschlag am Atatürk Flughafen in Istanbul

28.06.2016: Bei einem Anschlag am Atatürk Flughafen in Istanbul sind 36 Menschen gestorben und 239 verletzt worden. Laut Angaben der türkischen Regierung haben sich zwei Attentäter in die Luft gesprengt. Sie gehörten vermutlich der Terrororganisation IS an. Weitere Informationen zum Anschlag am Flughafen findest du in diesem Beitrag der Zeit.

11 Tote nach Anschlag auf Polizeibus in Istanbul

07.06.2016: Nach eine Bombenexplosion am frühen Morgen, sind in Istanbuls Altstadt 11 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern sind 7 Polizisten und 4 Passanten. 36 Menschen sind verletzt worden. Die Bombe ist nahe einer Bushaltestelle in Istanbuls Altstadt deponiert worden. Ziel des Anschlags war ein im morgendlichen Berufsverkehr vorbeifahrender Polizeibus. Mehr Informationen zum Anschlag bietet dieser Artikel der Zeit.

Flughafen Gaziantep beschossen

28.05.2016: Gaziantep ist eine Millionenstadt nahe der syrischen Grenze. Der Flughafen der Stadt ist am 28. Mai beschossen worden. Deswegen hat das Auswärtige Amt deutschen Fluggesellschaften bis auf weiteres empfohlen, den Flughafen nicht anzufliegen. Flüge nach Gaziantep können aus diesem Grund kurzfristig gestrichen werden.

5 verletzte Militärangehörige und 3 verletzte Zivilisten nach einem Autobombenanschlag in Istanbul

12.05.2016: Bei einem Autobombenanschlag auf Soldaten in Istanbul sind 8 Menschen verletzt worden. Darunter sind fünf Soldaten und drei Zivilisten. Die Bombe ist im auf der asiatischen Seite Istanbuls gelegenen Stadtteil Sancaktepe nahe einer Kaserne explodiert. Weitere Informationen gibt es in einem Artikel des Spiegel.

Kurdische Extremisten verüben Anschlag in Bursa

27.04.2016: Ein Selbstmordanschlag der kurdischen Extremistengruppe „Freiheitsfalken“ (TAK), hat in der westtürkischen Millionenstadt Bursa ein Todesopfer gefordert. Acht Menschen mit Verletzungen unterschiedlichen Grades in Krankenhäuser gebracht worden. Die Zeit hat über den Anschlag in Bursa ausführlich berichtet.

Drei Menschen sind bei Explosion an einer Überführung in Istanbul verletzt worden

09.04.2016: In Istanbul sind drei Menschen nach der Explosion einer Schallgranate leicht verletzt worden. Sie sind in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht worden. Weitere Informationen sind diesem Beitrag der Tagesschau zu entnehmen. Schallgranaten sind eine von der Polizei verwendete, lärmende, nicht-tödiche Waffe.

Anschlag in der Einkaufsstraße Istiklal Cadessi in Istanbul

Bei einem Selbstmordanschlag in der Einkaufsstraße Istiklal sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen und über 20 verletzt worden. Ausführlicherer berichtet dazu die Zeit.

Weiterer Anschlag in Ankara

Am Abend des 13.3.2016 ist es zu einem weiteren Anschlag in der Innenstadt von Ankara gekommen. Bisher wird von 27 Toten und 75 Verletzten ausgegangen. Ein mit Sprengstoff beladenes Auto ist in einen Bus gerast. In der Tagessschau gibt es dazu weitere Informationen. Die türkische Regierung hat nach dem Anschlag eine Krisensitzung einberufen.

Anschlag auf Militärangehörige in Ankara

Am 17.02.2016 wurde ein Anschlag im Regierungsviertel Cankaya in Ankara verübt. Ein Fahrzeug ist neben einem Militär-Wohnheim explodiert. Dabei haben 28 Menschen ihr Leben verloren. Im Focus gibt es dazu einen Live-Ticker.

Türkei – Jetzt erst recht!

Die Frankfurter Allgemeine geht in einem Artikel der Frage nach, ob es eine gute Idee ist in die Türkei zu reisen.

Zehn deutsche Touristen sind bei Anschlag in Istanbuls Altstadt Sultanahmet getötet

Zehn Deutsche Touristen sind durch den Selbstmordanschlag vom 12. Jänner in Istanbul getötet worden. Neun Deutsche sind verletzt, einige davon schwer. Die Zeit berichtet über die aktuellen Reaktionen.

Anschlag im Jänner in Istanbuls Altstadt Sultanahmet

In Istanbul ist es wieder zu einem Anschlag gekommen. Es sind laut den Angaben der Polizeibehörden in Istanbul mindestens 10 Menschen getötet worden. Der türkische Präsident, Recep Tayyip Erdogan, hat in einer Pressekonferenz mitgeteilt, dass es sich um einen Selbstmordanschlag gehandelt hat. Ausführlichere Informationen zum Anschlag findest du in diesem Zeitungsartikel.

Bürgerkriegsähnliche Zustände im Osten der Türkei

Im Osten der Türkei geht die Armee massiv gegen die PKK und ihr nahestehende Organisationen vor. Inzwischen sind mehr als 200.000 Menschen auf der Flucht. Eine Zusammenfassung der aktuellen Geschehnisse ist hier zu finden.

Anschlag in Istanbul gegen die Bereitschaftspolizei

In Istanbul sind durch einen Sprengsatz mehrere Personen verletzt worden. Der Anschlag soll der Bereitschaftspolizei gegolten haben.

Sanktionen durch Russland gegen die Türkei

Nach dem Abschuss der russischen Suchoi Su-24 hat Russland weitreichende Wirtschaftssanktionen gegen die Türkei verhängt. Besonders betroffen ist der Tourismusbereich. Allen russischen Reiseveranstaltern ist der Verkauf von Reisen in die Türkei verboten worden. Zudem dürfen keine Charterflüge zwischen Russland und der Türkei angeboten werden.

Schlagzeilen wie „Türkei Urlaub ohne Russen“ werden dadurch im nächsten Jahr vermutlich nicht vorkommen.

Abschuss eines russischen Flugzeuges an der Grenze zu Syrien

Ein russischer Bomber wurde von der Türkei an der Landesgrenze zur Türkei abgeschossen. Inzwischen gibt es dazu einen eigenen Beitrag auf Wikipedia.

Wahlen in der Türkei: AKP hat die absolute Mehrheit zurückerlangt

Die Wahlen in der Türkei sind geschlagen. Die AKP hat die absolute Mehrheit zurück erlangen können.

Es ist fraglich ob die das Wahlergebnis zur Beruhigung der Lage in der Türkei beitragen wird. Zumindest ist die kurdische Partei HDP im Parlament verblieben. Eine Abwahl hätte mit Sicherheit zu einer Intensivierung des Konfliktes mit der PKK im Osten des Landes geführt.

Die Faz berichtet darüber.

Russland greift in den Syrien Konflikt ein

Russland hat damit begonnen Luftangriffe in Syrien durchzuführen.

Wikipedia über den Anschlag in Ankara

Auf Wikipedia findest du eine Zusammenfassung des Anschlags von Ankara.

Anschlag nach einer Friedensdemonstrations in Ankara

Heute ist es zu einem Anschlag während einer Friendensdemonstration in der türkischen Hauptstadt Ankara gekommen. Es wird von bis zu 90 Toten in Zeitungsberichten gesprochen. Der Spiegel berichtet ausführlich in diesem Artikel.

Deutsch Türkische Nachrichten berichten über sinkende Touristenzahlen

Die Türkei kämpft derzeit mit sinkenden Touristenzahlen. Charterfluggesellschaften sollen deswegen eine Förderung von bis zu 6.000 Dollar pro Flug in die Türkei erhalten.

Die Preise für Pauschalreisen werden vermutlich unter dem Niveau der vergangenen Jahre bleiben.

Bombenanschlag auf ein Polizeiamt: Die Deutsch-Türkischen-Nachrichten berichten.

In den Deutsch-Türkischen-Nachrichten wird von den Anschlägen in Istanbul berichtet. Bei einem Bombenanschlag auf ein Polizeiamt und einer anschließenden Schießerei sind drei Menschen ums Leben gekommen.

Im Osten der Türkei kommt es derzeit zu regelmäßigen Zwischenfällen, zwischen türkischen Sicherheitskräften und der PKK.

Die Frankfurter Allgemeine zur Lage im Osten der Türkei

Die Schlagzeile der FAZ zur Lage in der Türkei lautet: „Mit Terror, ohne Regierung“.

Es wird auf die Anschläge in Istanbul und dem Osten des Landes eingegangen. Zudem wird auch die unstabile Politische Lage nach den Wahlen eingegangen.

Was Türkei Urlauber beachten sollen

In der österreichischen Tageszeitung derStandard.at werden mit dem Titel „Was Türkei Urlauber beachten sollten“ Tipps für das Verhalten in der Türkei gegeben.

Zusammenfassendes zur Sicherheit in der Türkei

Auch nach den Anschlägen in Istanbul und Ankara, den laufenden Unruhen in der Südosttürkei und dem versuchten Militärputsch sind die Tourismusgebiete an der Südküste bisher ruhig geblieben.

Ob es in den nächsten Wochen und Monaten zu Anschlägen in den Touristengebieten der Türkischen Riviera & Ägäis kommen wird ist unklar.

Eine erhöhte Gefahr besteht auf jeden Fall. Sichere Prognosen zur weiteren Entwicklung kann niemand abgeben.

Falls sich etwas an der Sicherheitslage ändert, berichte ich darüber auf meiner Facebook-Seite, in diesem Beitrag und im Türkei Newsletter.

Leserfrage: Was ist Deine Meinung zu Reisen in die Türkei? Fühlst Du Dich sicher? Oder schrecken Dich die Geschehnisse im Osten des Landes und die Anschläge von Istanbul und Ankara ab?

Thomas
Autor

Hi, ich bin Thomas. Schön, dass Du hier bist! Ich verbringe jedes Jahr viele Monate in der Türkei. Meine gesammelten Tipps und Erfahrungen findest Du im Türkei Reiseblog. Folge mir auf Facebook, Twitter und Instagram!

116 Kommentare

  1. Wir fahren seit 1998 jedes Jahr 1-2 mal in die Türkei. Schönes Land nette Menschen.
    Wie Sicher ist Deutschland ?

  2. Hallo. Wir möchten auch gerne dieses Jahr in die Türkei fliegen, haben jedoch Angst. Insbesondere wegen den terroristischen Aktivitäten im Flughafen sowie im Flugzeug. Wer war zuletzt in der Türkei und kann über die aktuellen Sicherheitsvorkehrungen berichten? Ist dort die Polizei stärker present wird man stärker kontrolliert? Denn das wüschen ich mir.

    • Thomas

      Hallo Thomas,

      ich schreibe dir gerade aus Antalya.

      Im Vergleich zu den letzten Jahren siehst du deutlich mehr Polizisten auf den Straßen. Das selbe gilt für alle öffentlichen Veranstaltungen, Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten. Am Flughafen sind auch mehr Polizisten zu sehen.

      Beim gerade laufenden Antalya Altstadtfestival stehen alle 10 Meter zwei Polizisten. An den Eingängen werden Taschen kontrolliert, etc.

      lg Thomas

      • Danke Thomas

        Es ist sehr beruhigend Sofas zu hören, natürlich gibt es keine 100 % Sicherheit, dennoch fällt die Entscheidung für die Türkei leichter.

  3. Hallo Thomas,

    ich habe gestern zusammen mit meiner Freundin einen Urlaub für den Juli in der Türkei gebucht.
    Es geht nach Side. Heute morgen gab es einen Anschlag in Istanbul, sollte man sich ernsthafte Gedanken machen? Ich persönlich sehe es so, das jederzeit und überall was passieren kann, allerdings würde ich gerne meiner Freundin die Angst nehmen oder ihr zumindest ein gutes Gefühl vermitteln :)
    Außer natürlich es besteht ein Grund zur Sorge.

    • Thomas

      Hallo Patrick,

      bisher hat es in keinem Badeort an der türkischen Südküste einen Anschlag gegeben. Im Vergleich zu Istanbul ist die Situation also ruhig. Hoffentlich bleibt das so. Ich kann aber nicht in die Zukunft schauen und das garantieren.

      Du schreibst es schon ganz richtig. Es kann überall etwas passieren. Im Endeffekt ist ein Autounfall während der Fahrt vom Flughafen zum Hotel noch immer um ein Vielfaches wahrscheinlicher als ein Anschlag.

      Meine ausführliche Meinung zur Sicherheitslage in der Türkei habe ich in diesem Beitrag niedergeschrieben: https://www.tuerkeireiseblog.de/ist-die-tuerkei-vor-isis-und-dem-terrorismus-sicher/

      lg Thomas

    • Bollwahn Barbara Antworten

      Hallo Patrick, ich möchte gerne Kontakt zu Ihnen aufnehmen. Ich arbeite bei der Firma Metaproductions in Berlin, die für Sat1 die Sendung „Akte 2016“ produziert, und wir suchen aktuell Deutsche, die jetzt im Juni/Juli ihren Urlaub in der Türkei verbringen. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie sich bei mir melden: barbara.bollwahn@metaproductions.de

  4. Hallo nachdem ein Anschlag auf die Polizei verübt wurde, werden die Deutschen dafür verantwortlich gemacht. Wie ist die Stimmung aktuell gegenüber Deutsch im Badeorte?

  5. Wir wollen im August nach Antalya fliegen sind zwar auch etwas beunruhigt weil jeder etwas dazu zu sagen hat lassen uns aber nicht davon abbringen wir wollen nach Antaya auf dem Markt zu den Wasserfällen und soweiter kann man das machen oder lieber nicht

  6. Wir haben Urlaub in Antalya Lara im Juli gebucht. Senden Sie uns biete eine aktuelle Stand von dort.
    Herzlichen Dank!

    • Thomas

      Hallo Alysa,

      die Menschen sind an der türkischen Südküste natürlich vom Anschlag am Atatürk Flughafen bestürzt. Das wird vermutlich noch einmal zu einer Erhöhung der Sicherheitsvorkehrungen führen.
      Seit Beginn der Anschlagsserie im Sommer des letzten Jahres ist in den Badeorten an der Südküste nichts passiert. Ich hoffe, dass das so bleiben wird.

      In Antalya war ich selbst im Mai das letzte Mal. Wie in allen anderen Touristenorten der Türkei waren auch dort die Sicherheitsvorkehrungen stark erhöht. Es stehen Polizisten entlang der Straßen zum Flughafen und kontrollieren die heranfahrenden Autos, an den Sehenswürdigkeiten stehen Polizisten mit Metalldetektoren, öffentliche Veranstaltungen sind mit Sperrgittern eingezäunt, … Trotzdem wirkt sich diese Situation nicht so stark auf das öffentliche Leben aus. Ich bemerke es, wenn ich 4-5 Polizisten neben der Straße stehen sehe oder am Eingang zu Einkaufshäusern oder Sehenswürdigkeiten kontrolliert werde.

      Die Hotels in Antalya Lara sind bei weitem nicht so ausgelastet wie in der Vergangenheit. Du siehst also weniger Reisende an den Hotelstränden. Das selbe gilt für Ausflugsziele und Aktivitäten an der Türkischen Riviera.

      lg Thomas

      • Wir waren am 22.06 von Antalya zurück gekommen. Ich habe mich tierisch aufgeregt unser Beamte am Durchleuchtungsband hatte geschlafen. Wirklich kein Scherz. Die Augen richtig zu. Wir haben es sofort bemängelt aber sicher hatten wir uns nicht mehr gefüllt. Wir konnten an Bord Glasflächen Dosen und Sonstiges Mitnehmen. Kein Wunder dass es geknallt hat am Flughafen.

        • Thomas

          Das sollten die Beamten am Flughafen Antalya wirklich nicht machen. Haben die Beamten an beiden Kontrollen geschlafen? Mir haben sie im Mai meine Wasserflasche schon am Eingang zur Flughafenhalle abgenommen. Das hat mich selbt gewundert. Ich kenne es aus den letzten Jahren, dass eine 1.5L Wasserflasche auch nach der zweiten Kontrolle kein Problem war.

          Der Anschlag in Istanbul ist übrigens vor der Flughafenhalle passiert. Also noch vor den Sicherheitskontrollen.

  7. Stephanie rosner Antworten

    Ich w 35 war insgesamt schon gut 15 mal in der Türkei . Habe die Leute und dieses wunderschöne land ins Herz geschlossen. ..auch mein mann der anfänglich nicht so begeistert war war nach seinen ersten Türkeiurlaub Feuer und Flamme. MEIN HERZ WEINT BEI DIESEN FIESEN MENSCHENVERACHTENDEN ANSCHLÄGEN….wir werden diwsen arschlöchern keine Macht über uns geben. ..denn genau das wollen die Terroristen. …wir werden Anfang Juli in diw Türkei fliegen und darauf freuen wir uns

  8. Ich und meine beiden Kinder werden ebenfalls im August nach Antalya (Badeurlaub) fliegen. Ein mulmiges Gefühl habe ich schon aber ich lass mir weder meinen Urlaub noch meine Laune durch diese Schizophrenen Psychopaten nicht verderben. Lass mich überraschen.

  9. Alexandra Range Antworten

    Wir wollen nächste Woche nach side fliegen. Nun habe ich doch recht große bedenken und auch Angst. Können Sie mir was raten? Lg

    • Thomas

      Das kommt darauf an wie sich die Lage in den nächsten Tagen entwickelt.

      In den Hotels an der Südküste liegen Touristen inzwischen wieder ganz normal in der Sonne. Dort ist wenig von letzter Nacht zu bemerken. Die Clubanlagen sind aber sowieso eine ganz eigene Welt. Sobald du in die Innenstadt der Badeorte gehst, siehst du viel mehr türkische Flaggen und Reste der Demonstrationen gegen den Putschversuch. Die Polizei ist im Vergleich zu ihrer ansonsten schon sehr starken Präsenz noch stärker auf den Straßen zu sehen. Das wird vermutlich in den nächsten Wochen so bleiben.

  10. Hallo zusammen,
    wir (meine Familie, 2 Kinder mein Mann und ich) wollen auch am 27.07. nach Belek fliegen. Ich bin total verunsichert, jedoch freue ich mich aber auch auf den Urlaub. Natürlich werde ich bspw. am Flughafen oder bei der Fahrt ins Hotel meine Umgebung bzw. die Menschen dort genauer beobachten aber ich denke wenn es passieren soll kann man sowieso nichts dagegen tun. Meine Angst jedoch ist, was ist wenn Erdogan sich für die Einführung der Todesstrafe entscheidet?? Wie reagiert die Bevölkerung?? Keine Ahnung…ich bin ratlos.

    • Thomas

      Die Bevölkerung steht so geschlossen wie schon lange nicht mehr hinter Erdogan. Alle Opositionsparteien sind nach dem Putschversuch aktuell auf seiner Seite.

      Die Todestrafe wird er vermutlich nicht einführen. Das müsste erst durch das Parlament kommen. Und sowas passiert nicht bis zum 27.07. Außerdem geht die Unterstützung der anderen Parteien für Erdogan vermutlich nicht so weit.

  11. Hallo, wir fliegen am 29.7 nach Alyana. Ich bin eigentlich der Meinung, dass wir beruhigt hinfliegen können. Jedenfalls freue ich mich schon ewig auf unseren Urlaub. Ich habe aber ein etwas mulmiges Gefühl. Jeder rät, dass wir nicht fliegen sollen. Ich möchte mich nicht in die türkische Polozik einmischen, dazu kenne ich mich nicht aus. Ein bisschen Angst bleibt aber trotzdem. Ist es an den Badeorten sicher? Also fühlt man sich auch sicher? Ich liebe die Türkei und finde es schade, dass der Tourismus so eingebrochen ist. Wie ist Lage aktuell in alanya? Mein Freund hat Angst, dass aufeinmal die Flüge gestrichen werden und wir quasi nicht mehr nach Hause kommen. Ist die Angst begründet? Ich würde mich über ein paar aufmunternde Worte freuen, die mir ein bisschen das mulmige gefühl nehmen….

    • Thomas

      Hallo Romina,

      die Lage ist in allen Badeorten an der Südküste ruhig. In keinem ist bisher etwas passiert. Ich hoffe, dass das so bleibt.

      In Alanya leben zum Beispiel ein paar Tausend deutsche Auswanderer. Sie sind immer noch dort.

      Beim Sicherheitsgefühl kommt es darauf an ob ständig anwesende Polizei dich sicherer fühlen lässt. An allen Knotenpunkten der Stadt, am Eingang von Einkaufshäusern, Sehenswürdigkeiten und an den Stränden wird ständig kontrolliert. Das ist in allen anderen Badeorten derzeit gleich.

      Mit welcher Airline seid ihr unterweg? Normalerweise würdet ihr im Fall eines abgesagten Fluges umgebucht werden.

      lg Thomas

      • Danke für deine Antwort.
        Wir fliegen hin mit türkish airlines und zurück mit onur air

        • Thomas

          Onur wird am Rückflug kaum ausfallen. Die Airline ist im Gegensatz zu allen anderen in der Türkei am Unabhängigsten von Touristen, weil sehr viele Deutsch-Türken mit ihr in die Türkei und zurück fliegen.

          • So jetzt wurde der Ausnahmezustand verhängt. was bedeutet das für die Urlauber?
            Gilt die Ausgangssprerre (wenn sie verhängt wird) auch für die Urlauber?
            Er kann den Luftraum überwachen? Kann er alle Flüge streichen??
            So viele Fragen

          • Thomas

            Eine Ausgangssperre würde auch für Touristen gelten. Derzeit ist aber genau das Gegenteil einer Ausgangssperre von Erdogan gewünscht. Am Abend rufen die Moscheen zusammen mit der Regierung dazu auf für die Demokratie auf den Straßen zu demonstrieren. Dem Aufruf folgt die Bevölkerung in fast allen Dörfern und Städten der Türkei.

            Theoretisch können durch den Ausnahmezustand alle von der Regierung gewünschten Maßnahmen duchgesetzt werden. Es könnte also auch der Luftraum gesperrt werden. Dazu ist die Regierung aber auch ohne den Ausnahmezustand in der Lage.

            In Frankreich gilt seit dem Anschlag zum Jahreswechsel 2015/2016 der Ausnahmezustand. Er ist gerade nach dem Anschlag von Nizza bis Jahresanfang 2017 verlängert worden.

            In der Türkei gilt der Ausnahmezustand genauso wie in Frankreich erst einmal für drei Monate. Eigentlich muss er noch vor Inkrafttreten vom Parlament bestätigt werden. Das ist aber eine reine Formsache. Die AKP hat dafür im Parlament zusammen mit anderen Parteien eine ausreichende Mehrheit. Nach den drei Monaten kann der Ausnahmezustand noch einmal für 4 Monate vom Parlament verlängert werden.

            Nachdem der Ausnahmezustand also noch nicht gilt, ist noch unklar in welcher Form er von der Regierung genutzt wird. Hauptsächlich wird er vermutlich für die Verfolgung der am Putsch beteiligten Militärs und der Gülen-Bewegung nahestehenden Personen genutzt werden. Und falls die Stimmung im Land gegen die Regierung kippen sollte.

  12. Wir fliegen Anfang August in die Türkei. Wir haben dort vor drei Jahren eine Sommerwohnung direkt am Strand gekauft. Auch ich habe ein mulmiges Gefühl wenn ich an die Situation denke. Vor allem habe ich ein bisschen Angst weil ich immer denke, wann lassen Sie ein Flugzeug abstürzen. Das gab es noch nicht in diesem „Krieg“, könnte aber auch noch kommen. Ich mache außerdem seit 10 Jahren Städteführungen in Istanbul jedes Jahr an Pfingsten. Habe dieses Jahr ausgesetzt, da mir die Verantwortung zu groß war.
    Trotzdem liebe ich Istanbul, die Menschen dort (habe viele Freunde) und werde meine Wohnung auch behalten.

  13. Hallo,
    wir waren jetzt 1 Woche lang in Kumköy/Side. Dort geht das Leben weiter. Es sind halt nur weniger
    Touristen dort, da diese Angst haben. Es gibt außerdem mehr Polizeipräsenz, man sollte dadurch keine Angst bekommen, da dies zur Sicherheit der Touristen da sind. Ansonsten kann man dort auch bedenkenlos hinfliegen. Werden auch im Oktober nach Side fliegen. Auch in der Nacht von dem Putschversuch hat man nichts gemerckt.
    Hätte man uns dies am nächsten Tag nicht gesagt, hätten wir es erst zuhause erfahren.
    Man kann seinen Urlaub dort sehr genießen. Alle Türken dort haben eine sehr große Gastfreundlichkeit.
    Die Türkei ist ein sehr schönes Land. Würde sofort wieder dort in den Urlaub fliegen.

  14. Aus moralischen gründen würde ich momentan nicht in die Türkei reisen. Selbst wenn es in den Bad
    eorten sicher ist.

  15. Wir waren gerade zum Zeitpunkt des „Putschversuchs“ in Side. Die Stimung dort war nicht die Beste und auch die Hotelangestellten waren ratlos. Zum Glück hatten wir an diesem Tag keinen Rückflug da alle Flüge gestrichen wurden. Möchte ich nicht unbeding nochmals erleben.

    Hoffentlich bessert sich die Situation in der Türkei bals wieder.

    Liebe Grüße
    Anni

  16. Wer jetzt noch in die Türkei in den Urlaub fliegt, dem ist nicht mehr zu helfen. Besser das Geld im Heimatland ausgeben, das stützt die heimische Wirtschaft! In Deutschland gibt es wunderschöne Strände an Nordsee und Ostsee, sowie Berge und jede Menge Kultur in deutscher Sprache.

      • Thomas

        Hallo Sebastian,

        im Vergleich zur letzten Woche hat sich in den Touristenorten nichts getan.

        In Gaziantep hat es einen IS Anschlag gegeben.

        In Südostanatolien hat es drei Anschläge gegen türkische Sicherheitskräfte gegeben. Zu einem hat sich die PKK bekannt.

        • …ich hoffe mal dass das in den Touristen Gebieten auch so bleibt…will ungern kurzfristig stornieren… ????

          • Thomas

            Bisher ist in den Badeorten nichts passiert. Das wird hoffentlich so bleiben.

  17. Die gleiche Frage auch von mir zum letzten Beitrag. Für mich ist Europa genauso unsicher wie die Türkei.

  18. Hallo Thomas,
    wie ist Deine subjektive Einschätzung über die türkische Riviera? Kann ich mich auch außerhalb des Hotels frei bewegen? Auch in den Bergen die in der Nähe sind bei Side?

    • Thomas

      Hallo Andreas,

      an der Türkischen Riviera waren dieses Jahr millionen Touristen – auch aus Deutschland. Es ist an der gesamten Südküste bisher nichts passiert. Anschläge hat es in Istanbul, Ankara, Bursa und in Ostanatolien gegeben.

      Orte wie Antalya, Side, Alanya, Bodrum, etc. sind davon verschont geblieben.

      Alleine zwischen Antalya, Side und Alanya leben mehr als 10.000 deutsche Auswanderer, die noch immer dort sind.

      Du kannst dich auf den Straßen und in den Bergen rund um Side ganz normal bewegen.

      Alleine am Eingang von Sehenswürdigkeiten oder Kaufhäusern ist die Wartezeit länger, weil dort genauer von der Polzei kontrolliert wird. Das selbe gilt zur Hauptverkehrszeit am Abend und an der Einfahrt zum Flughafen Antalya: Die Autos werden regelmäßig kontrolliert.

      lg Thomas

  19. Hallo Thomas,

    Ich und mein Freund sind kurz davor nach Antalya zu fliegen (diese Montag) – bis dato gabs keine Vorfälle aber da am Freitag ein Raketenangriff war sind wir uns nicht sicher ob wir fliegen sollen. Er will sich den Urlaub nicht versauen lassen, ich habe bedenken und vom Reiseveranstalter bekommen wir nichts vermutlich.

    Was sagst du?

    Lg Olivia

    • Thomas

      Hallo Olivia,

      Der Reiseveranstalter wird dir schreiben, dass es keine Reisewarnung für die Türkei gibt. Dementsprechend werden sie nicht kostenlos umbuchen.

      Die Hintergründe zum Raktetenangriff sind noch immer unklar. Die Behörden (Auswärtiges Amt Deutschland) meinen, dass Touristen nicht Ziel des Angriffs waren. Tatsächlich ist eine Fischerbaracke, abseits von Hotels und Stränden getroffen worden.

      In der Türkei sind als Reaktion auf die Raketen PKK Mitglieder festgenommen worden, die mit dem Angriff im Zusammenhang stehen sollen.

      Was sich aktuell in der Türkei tut: Ich empfehle dafür einen Blick auf Instagram. Schau dir die üblichen Orte für Touristen in Antalya an: #Konyaaltibeach #Side #Larabeach #Cleopatrabeach … Es kommen alle paar Minuten neue Bilder von den Stränden.

      Dieses Jahr waren bisher mehr als 2 Millionen Deutsche, Österreicher und Schweizer in Antalya. Es ist bisher nichts passiert und das wird hoffentlich so bleiben.

      lg Thomas

  20. Hallo Thomas!
    Ich und eine Freundin haben für den Mai 2017 einen Urlaub in Antalya gebucht. Ich habe nun ein komisches Gefühl, da es wohl doch zu unüberlegt war. Was denkst du wie sich die Lage dort gestalten wird?

    LG Anna

    • Thomas

      Hallo Anna,

      in Antalya gab es 2015 und 2016 keinen Anschlag auf Touristen. Dasselbe gilt für alle anderen Touristenorte an der Südküste. Das wird 2017 hoffentlich so bleiben.

      In den Hotels ist im Vergleich zu den letzten Jahren kaum ein Unterschied zu bemerken. Insgesamt sind einfach weniger Touristen da. Aus dem Grund haben einige Hotels nicht geöffnet.

      Auf den Straßen sind im Vergleich zu den letzten Jahren mehr Polizisten zu sehen. Sie kontrollieren Autos, Eingänge von Sehenswürdigkeiten, Strände, Einkaufshäuser, etc. Ebenso sind die Kontrollen am Flughafen strenger.

      Ich empfehle immer einen Blick auf Instagram, um zu sehen wie es aktuell in der Türkei ausschaut. Gibt einfach den Namen deines Hotels ein oder suche nach deinem Reiseziel. Es scheinen alle paar Stunden / Minuten neue Bilder von Reisenden auf.

      Aus den Touristenorten in der Provinz Antalya fährst du 500+ Kilometer nach Istanbul, Ankara oder nach Ostanatolien. Das ist ein Reise wie: Hamburg – Garmisch-Partenkirchen, in Bayern.

      Die Menschen in Antalya leben ihr Leben normal weiter.

      lg Thomas

  21. Wir haben für März Urlaub in Side gebucht. Sind wir dort sicher oder sollen wir VPN der Reise Abstand nehmen.

    • Thomas

      Hallo Moritz,

      in Side ist in den letzten Jahren nichts passiert. Es gab keinen Anschlag und im täglichen Leben spürt man den Ausnahmezustandt nicht.
      Einzig und alleine die Präsenz der Polizei fällt im Vergleich zu anderen Jahren auf.

      Sie kontrollieren den Eingang von Sehenswürdigkeiten, Museen und Einkaufszentren mit Metalldetektoren. Auch am Abend gibt es mehr Verkehrskontrollen.

      Sonst ist aktuell in den Badeorten nicht anders, als in den letzten Jahren.

      Ich wünsche dir einen schönen Urlaub in Side.

      lg Thomas

  22. Die Türkei erlebt derzeit unschöne Phasen, die sich wie im Zeitraffer ereignen. Die prinzipielle Frage ist, wie sich der Einzelne in solchen Zeiten verhält. In den Touristenregionen der Türkei ist es prinzipiell nicht unsicherer als in Touristenregionen woanders. Wie auch oben erwähnt, bilder der Südosten der Türkei eine Ausnahme.
    Seit der Verhängung des Ausnahmezustandes war ich schon 3-Mal in der Türkei, ich habe keine Beeinträchtigungen oder sonstiges erlebt.

    LG
    Mehmed

  23. Warum fährt man in solch ein gefährliches, von einem Despoten regiertes Land? WARUM!?

    • Thomas

      Meine Antwort fällt vermutlich anders aus, als die von 3. Mio. deutschen Reisenden, die 2016 in der Türkei waren. Meine steht im oben verlinkten Artikel „Ist die Türkei vor ISIS und dem Terrorismus sicher?“

      … unabhängig zur Meinung zur derzeitigen Regierung:

      Schau dir an welche Parteien die Menschen in den Touristenorten gewählt haben. Mit deiner Einstellung schadest du im Grunde nur der Oposition. Die du – vermute ich – eigentlich unterstützen möchtest.

      lg Thomas

  24. Hallo, Thomas, ich habe für Juni in Girne/Nordzypern eine Reise gebucht – bin jetzt erschrocken, als ich gelesen habe, dass der Flug über Istanbul geht von dort weiter nach Ercan oder so ähnlich. War mir der geographischen Lage beim Buchen gar nicht bewusst……ich bin unsicher bzgl. der Gefährdung…..sge ich die Reise lieber ab?
    lg Christel

    • Thomas

      Hallo Christel,

      am Flughafen Istanbul Atatürk und Sabiha Gökcen wurden 2016 mehr als 50 Millionen Passagiere abgefertigt.

      Der Bereich zum Umsteigen ist hinter der Kontrolle an der Flughafenzufahrt, der Gepäckkontrolle am Terminaleingang, der Gepäckkontrolle nach dem Check-In und der Passkontrolle. Es ist sehr, sehr unwahrscheinlich, dass da jemand vorbeikommt.

      Außerdem kann man bei Flügen nach Nordzypern oft im Flugzeug sitzen bleiben.

      lg Thomas

  25. Hallo ich und meine 5 köpfige Familie haben für den sommer ende Juli 2017 gebucht wir haben schon ein mulmiges Gefühl dabei was sagst du zur aktuellen lage in side avsalar incekum???

    • Thomas

      Hallo,

      es gab in Side / Avsallar / Incekum bisher keinen Anschlag. Das trifft auf alle anderen Touristenorte an der Südküste der Türkei zu. Ich hoffe, dass das auch 2017 so bleiben wird. Es waren alleine im Jahr 2016 mehr als 2 Millionen deutsche Reisende in der Provinz Antalya, in der sich Side / Advsallar / Incekum befindet.

      lg Thomas

  26. Guten Tag,

    oh weh nun muß ich doch nochmal nachhaken. Wir sind Ende August auf eine wunderschöne Hochzeit in der Nähe von Mersin eingeladen, und würden ohne Fragen sofort dorthin fahren mit Kind und Kegel (anschließend uns noch 2-3 Tage umschauen). Doch ist es doch wirklich gefühlt verdammt nah an Syrien. Ich bin wirklich hin und hergerissen, unter anderen Umständen freue ich mich tierisch auf die Hochzeit und einen Kurzbesuch, doch irgendwie bleibt ein komisches Gefühl. Und ich möchte ohne konkrete Gedanken ungern mit dem Hochzeitpaar darüber reden. Haben Sie noch Gedankenanstöße?

    Liebe Grüße P.N.

    • Thomas

      Hallo P.N.,

      der nächste Grenzübergang ist 200km von Mersin mit dem Auto entfernt. Die Kurdengebiete in denen es Konflikte gibt sind ebenfalls so weit weg. (Siehe die Karte im oberen Bereich des Artikels – Mersin ist im grünen Bereich).

      In der Stadt leben mehr als 1,7 Millionen Menschen. Das Leben geht dort ganz normal weiter, wie vor 2-3 Jahren. Die kleinen Badeorte nahe Mersin – wie Kizkalesi – sind auch als Reiseziel beliebt. Dorthin können (und werden) auch Pauschalreisen gebucht.

      Die Gegend ist wirklich okay.

      Abraten würde ich derzeit von Provinzen wie Diyarbakır, Elazığ, Hakkari, Siirt und Şırnak. Gefährlich sind die direkten Grenzgebiete – 10km an der Grenze zu Syrien.

      Du kannst gerne noch einmal mit dem Hochzeitspaar reden. Sie werden dir dasselbe sagen.

      Aus meiner Sicht spricht aktuell nichts gegen Mardin.

      lg Thomas

  27. Bernd Wellmann Antworten

    Teilweise bin ich erschrocken über soviel Ignoranz. Keiner sollte in der Türkei Urlaub machen. Jeder Cent gehört der Regierung Erdogan und damit einem Regime, in etwas modernerer Form, wie Deutschland unter Adolf Hitler. Du konntest auch damals in Deutschland Urlaub machen nur über Ihn durftest du nicht schlecht reden. Dasselbe trifft für die Türkei zu. Wer dort hin fliegt unterstützt die Diktatur und die dumme Ausrede „Das wählen die doch selbst“ ist vollkommen daneben. Die Menschen haben Angst etwas falsches zu sagen !!!

    • Thomas

      Hallo Bernd,

      auf den Straßen von Antalya stehen Stände der Opposition und der AKP. Evet – Ja oder Hayir – Nein. Beide Seiten werben für ihr gewünschtes Wahlergebnis. Es wird auf den Straßen offen darüber gesprochen. 50% zu 50%. Es würde nicht so viel Werbung für das Referendum gemacht, wenn das Ergebnis so klar wäre. Könnten die Menschen ihre Meinung nicht offen sagen, dann würde die Hälfte der Menschen hier in Antalya ordentliche Probleme haben.

      Zur Unterstützung von Erdogan: Ihm gehören keine Hotels oder Fluglinien. Im Endeffekt geht es dir darum, dass Erdogan dieses Referendum verliert. Okay. Diese Einstellung kannst du vertreten. Aber als ein Ratschlag: Mit dem Thema Boykott des Tourismus bringst du ihm nur noch mehr Wähler.

      lg Thomas

      • Ich stimme da auch voll zu. Er verhängt nach und nach mehr Sperren. Heute dürfen keine Türken Einreisen und morgen darf kein Flugzeug aus Deutschland mehr landen. Dann sehe zu wie du aus der Türkei wieder rauskommst. Ich fahre sonst jährlich mindestens zwei mal hin. Dieses Jahr nicht.

  28. um etwas klarzustellen:
    Alles redet von Anschlägen, aber keiner redet von diesen machtbesessenen Erdogan.
    Sie machen für dieses jetzige Land auch noch Reklame, obwohl wir als Nazi und mit noch Übleren beschimpft werden.
    Wir sind seit mindestens 15 Jahren immer wieder in die Türkei gereist und es war toll.
    Nun sehen wir nicht mehr ein, dass dieser Mann von uns auch nur einen Cent bekommt.
    Es tut uns leid, für die die darunter leiden müssen. Aber machen sie auch was um die gegenwärtige Situation zu ändern ? Noch nicht mal in Deutschland.
    Und was ich noch sagen wollte: Mit Anschlägen am Flughafen in Antalja und an der Südküste ist jederzeit zu rechnen. Gerade hier können die Gegner Erdogans ( IS und Co ) ihn besonders treffen.

    • Thomas

      Hallo Müller,

      jetzt nicht an die Südküste nach Antalya oder Izmir zu fahren ist in etwas dasselbe wie nicht nach Hamburg zu fahren, weil in Sachsen die Afd gewählt wird. Die Südküste ist die Oppositionshochburg der Türkei. Du schadest damit im Endeffekt nur den Menschen, die ihn großteils nicht gewählt haben. Und die auch jetzt das Referendum zu einem großen Teil ablehnen.

      Zum Thema Anschläge: Die traurige Realität ist uns in den letzten Tagen durch London wieder in Erinnerung gerufen worden – Anschläge sind inzwischen leider überall möglich. Ich würde dazu gerne etwas anderes Schreiben. Es ist aber leider so.

      lg Thomas

  29. Hallo,
    „Du schadest damit im Endeffekt nur den Menschen, die ihn großteils nicht gewählt haben.“

    Das halte ich für eine abwegige Verdrehung der Argumente.
    Wie helfe ich der Opposition, wenn ich in einer solchen Situation in die Türkei reise?
    Jeder Türkei-Reisende unterstützt und bestätigt, mit seinem Verhalten, Erdogan in seinem Bestreben, sich zum Absolutherrscher der Türkei aufzuschwingen.
    Selbst meine türkischen Freunde hier in Deutschland raten von einer Reise ab und haben selber Angst zu Reisen.
    Meinen Freunden in der Türkei kann ich nur wünschen das dieser Spuk schnell ein Ende findet, bevor alle arbeitslos werden.

    Gruß Sigi

    • Thomas

      Sigi – dein Ziel ist es, dass Erdogan nicht gewählt wird. Okay.

      Dabei solltest du dir aber auch die Frage stellen, ob der erstbeste Gedanke: „Dann fahre ich eben nicht in die Türkei um Erdogan zu schaden“, dass gewünschte Ergebnis bringt.

      Ersetzen wir Erdogan durch das Wort „Türken“. Denn nicht in die Türkei zu fahren schadet erst einmal Millionen Türken, die in der Türkei im Tourismus arbeiten. Menschen die normalerweise die Sozialdemokraten oder andere Parteien wählen. Sie im Stich zu lassen, bedeutet im Endeffekt, dass sie ihre Meinung ändern werden. Erdogan sagte ihnen immer eines: „Der Westen wird euch im Stich lassen“. Genau das bekommen sie jetzt zu spüren. Mit jedem Streit.

      Menschen ändern ihre Meinung nicht durch Druck. Sie ändern ihre Meinung auch nicht durch Sanktionen. Das hat noch nie funktioniert. Zum Beispiel sind die Zustimmungswerte von Putin seit den Ukraine-Sanktionen auf einem Rekordhoch. Dasselbe gilt für jeden Streit von Europa mit Erdogan.

      Du änderst Menschen dadurch, dass du mit ihnen redest. Nicht dadurch, dass du sie von Deutschland aus „Sanktionierst“. Das wird genau zum Gegenteilig von dir gewünschten Ergebnis führen.

      lg Thomas

  30. Hallo Thomas,

    meine Freundin und ich überlegen mit zwei weiteren Freundinnen (die ihren Urlaub schon gebucht haben) in die Türkei zu reisen. Es soll nach Belek gehen ins Cornelia Deluxe Resort.
    Ich habe mich im Internet schlau gemacht, ob man angst haben muss dort hin zu verreisen.
    Nun würde ich gerne deine Meinung dazu wissen. Ich war noch nie in der Türkei und würde mich freuen wenn der Urlaub im Juli gebucht werden könnte. Wiederrum habe ich ein mulmiges Gefühl. Die ganzen Artikel im Internet machen einen dazu noch mehr angst.
    Über eine Anwort würde ich mich wirklich freuen.

    Liebe Grüße

    • Thomas

      Hallo Vanessa,

      es gab bisher an der türkischen Südküste keinen Anschlag und das wird auch hoffentlich auch so bleiben. Ich war dieses Jahr selbst schon ein paar Mal in Belek. Es ist dort alles ganz normal. Die Hotels, Bars, Restaurants, Geschäfte, Golfplätze, Strände, etc. sind ganz normal offen.

      Es haben letztes Jahr 3,9 Mio. Deutsche Reisende die Türkei besucht. Der Großteil davon reiste in die Provinz Antalya, in der auch Belek liegt.

      Falls du dir aktuelle Bilder aus Belek anschauen willst, dann mache Instagram auf. Dort findest du unter #Belek #Türkei #TürkeiUrlaub alle paar Minuten neue Bilder von deutschen Reisenden aus Belek. Du findest dort auch unter dem Standort des Cornelia Hotels aktuelle Bilder.

      lg Thomas

  31. Hallo Thomas,

    wir wollen im Herbst mit unserer kleinen Familie mit Baby nach Antalya fliegen…denkst Du, das ist eine gute Idee?

    Viele Grüße

    Sabrina

    • Thomas

      Hallo Sabrina,

      Es sind gerade tausende deutsche Reisende in der Türkei. Dieses Jahr werden es vermutlich sogar mehr sein als 2016, letztes Jahr haben auf das gesamte Jahr gerechnet 3,9 Millionen Reisende aus Deutschland die Türkei besucht.

      Die Türkei ist ein perfektes Reiseziel für Familien. Es sind fast alle Hotels – bis auf Ü16 oder Ü18 Hotels – voll auf Familien ausgerichtet.

      lg Thomas

  32. Hallo Thomas,
    meine Frau und ich sind seit 1993 begeisterte Fans der „östlichen türkischen Riviera“. Wir besitzen seit 9 Jahren eine Wohnung in Oba, die wir 2-3 mal im Jahr für unseren eigenen Urlaub nutzen. Die Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft der Bevölkerung ist nach unserem Dafürhalten ungebrochen. Unseren seit fast 25 Jahren währenden Traum von einer endgültigen Auswanderung setzen wir am 05. November um, passieren kann überall in der Welt etwas.
    Wir sollten nur immer daran denken: in der Türkei sind wir als Gäste willkommen, haben uns aber auch als solche zu benehmen, Dann ist die Türkei lebens- und liebenswert.
    Herzliche Grüße
    Ilona und Michael aus Güster

    • Thomas

      Hallo Ilona und Michael,

      ich wünsche euch eine schöne Zeit in Oba. Die Gegend in Alanya mag ich sehr gerne. Ich sehe es auch so. Es ist egal wo in der Welt man ist. Solche Gedanken bringen auch nichts.

      lg Thomas

  33. Aufgrund von willkürlich politisch motivierten Festnahmen deutscher Staatsbürger kann die Regierung der Bundesrepublik mit ihren diplomatischen Mitteln keinen ausreichenden Schutz für Türkeireisende gewährleisten.

      • Hallo Thomas,

        das steht in den aktuellen Reisewarnungen des AA.

        „Während eines strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens kann u.a. die Ausreise untersagt werden. Unter den während des Notstands geltenden Bestimmungen können Verdächtige auch bis zu 14 Tagen in Polizeigewahrsam genommen werden, bevor sie einem Haftrichter vorzuführen sind. Außerdem kann ihnen für 24 Stunden jeglicher Kontakt zur Außenwelt verwehrt werden. Von diesen Maßnahmen sowie von der Möglichkeit zur Verhängung von Untersuchungshaft (nach türkischem Recht bis zu fünf Jahren möglich) im Anschluss an den Polizeigewahrsam wird unter der Geltung des Notstands reger Gebrauch gemacht. Dabei genügen oft bereits geringe Verdachtsmomente.

        In letzter Zeit waren auch Personen mit ausschließlich deutscher Staatsangehörigkeit von derartigen Maßnahmen betroffen. Personen, die nicht zu touristischen Zwecken in die Türkei reisen, wird zu erhöhter Vorsicht geraten und empfohlen, sich auch bei kurzzeitigen Aufenthalten in die Listen für Deutsche im Ausland bei Konsulaten und der Botschaft einzutragen.“

        http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/TuerkeiSicherheit.html

        • Thomas

          Hallo Henning,

          der Text wurde heute wieder überarbeitet. Der Inhalt ist in etwa derselbe. Mal sehen, wie sich das weiter entwickelt.

          lg Thomas

  34. RÜDIGER BLOCK Antworten

    Ich würde unter den jetzigen Umständen die Türkei nicht besuchen,ob es richtig ist
    oder nicht das mag nicht einmal unsere Politiker zu beschreiben ,erstmal müssten
    sich bei uns einig werden die wissen ja noch nicht mal ob Sie die Waffenexporte
    einstellen sollen oder nicht ,Kohle geht vor Menschenleben denn man kann Kriege
    heute schon im Fernsehen verfolgen, es wird bestimmt noch schlimmer.

    • Thomas

      Hallo Rüdiger,

      mir ist schon klar, dass dein Ziel Veränderung in der Türkei ist.

      Du solltest dir aber überlegen, ob du das mit einem Reiseboykott erreichst.

      Die Touristenorte sind die Oppositionshochburgen der Türkei. Sie nicht mehr zu besuchen, wird genau das Gegenteil dessen bewirken, was du dir wünschst.

      lg Thomas

  35. Hallo Thomas,
    lese Dein Blog gerade beim scannen nach Reisewarung Türkei.
    DIe Aussage ist vielleich nicht ganz Korrekt, allerdings sprechen die heutigen Nachrichten gerade klare Worte und wir werden sehen was passiert.
    LG Thomas

    • Thomas

      Hallo Thomas,

      ich bin gespannt wie sich das ganze entwickelt. Es kann gut sein, dass das ganze Thema in einigen Wochen wieder vergessen ist oder es schlimmer wird. Ich sehe das immer sehr gut an den Zugriffen auf der Seite.

      lg Thomas

  36. Hallo aus Berlin, eine sehr interessante und informative Seite. Unser Türkei Urlaub in Alanya soll erst am 01.10. starten, wir hoffen das sich die Lage nicht weiter verändert.

    • Thomas

      Hallo Jörg,

      Danke.

      Ich hoffe auch, dass sich die Lage bald wieder beruhigt. Mal sehen, was demnächst passiert.

      lg Thomas

  37. Hallo,
    wir treten in einer Woche den Urlaub in der Türkei an nach Bodrum, doch jetzt war dort ein Erdbeben und die Frage ist woher weiß ich ob mein Hotel betroffen wurde und ob man seine Reise antreten soll, bei den jetzigen Reisewarnungen.. wir sind uns momentan sehr unsicher.

    • Thomas

      Hallo Ingrid,

      es schaut aktuell danach aus, dass Bodrum weit weniger durch das Erdbeben betroffen war, als man es noch in der Nacht vermutet hatte.

      Flüge von und nach Bodrum werden ganz normal durchgeführt.

      Falls du aktuelle Bilder aus deinem Hotel suchst, empfehle ich dir einfach danach auf Instagram zu suchen – Standort + Hashtag. Dort findest du mit Sicherheit mehrere aktuelle Bilder aus dem Hotel, nach dem Erdbeben und kannst dich selbst davon überzeugen, wie es ausschaut.

      lg Thomas

  38. guter Versuch, das Problemland Türkei in ein besseres Licht zu stellen.
    Ich finde, dass man ein Land mit einer solchen Regierung in keiner Form unterstützen sollte! Seit die Türkei gegen Menschenrechte agiert, kaufe ich auch bei uns in Deutschland nichts, was aus der Türkei kommt.

  39. Viele Menschen verbringen ihren Urlaub in Thailand gleichwohl dort eine Militärdiktatur herrscht. Pressefreiheit gleich 0. wo sind da die Hinweise.

  40. Hallo Thomas
    Ich hoffe das du recht hast und das in ein paar Wochen vergessen ist! Was würdest du uns Österreicher empfehlen wollen in 4 Wochen in die Türkei mit unseren zwei Kinder ? Können wir ohne Probleme runter fliegen ?

    • Thomas

      Hallo Andrea,

      Ja. Es gab bisher für touristische Reisen in die Türkei keine Probleme.

      Es waren dieses Jahr schon mehr als 1 Million Deutsche Reisende und eine gute Ladung Österreicher in der Türkei.

      lg Thomas

    • GlauB nicht an die Medien da wird nivhts passieren keiner wird deinen Kindern schaden alles westliche Lügen ich werde sogar extra nach Alanya reisen erste mal nach vier Jahren wieder 👍

  41. War das letzte mal 2013 in Alanya und besuche es dieses Jahr wieder lasst euch von den hetzenden deutschen Medien nichts sagen ihr werdet schon nicht verhaftet 😂😂

  42. Hallo,wir fliegen Ende September für 7 Tage in die türkei. Wie ist das mit kindern dort?hat da jemand Erfahrung?
    Ich bin mir ziemlich unsicher was die ganze lage in dem Land angeht. Muss man auf bestimmte Dinge achten? Wie Kleidung oder ähnliches? Ich finde sonst im internet nur biykottaufrufe und nichts wirklich hilfreiches das ist die erste Seite die alles sehr schön beschreibt.
    Lg und ich hoffe auf ernste Antwort und bitte nicht drüber lustig machen.

    • Thomas

      Hallo Nadine,

      du musst dir wegen deiner Kleidung und allen anderen Dingen absolut keine Sorgen machen. Die Türkinnen sind an den Touristenorten selbst öfter mit einem kurzen Rock unterwegs als umgekehrt. Dazu kommen noch die ganzen Touristen…

      Kleidung ist alleine bei der Besichtigung einer Moschee wichtig, falls du das machen willst. Dann gilt für Männer und Frauen: bedeckte Beine, Schultern und für Frauen zusätzlich bedeckte Haare.

      Kinder haben es in der Türkei ziemlich gut. Die Hotels sind alle auf Familien eingestellt. Die Türkei ist und war immer ein Reiseziel für Familien. Dementsprechend gibt es auch in allen Hotels eine gute Kinderbetreuung. Das gilt auch für das Essen, etc. Denke auch daran, dass du einen Kinderreisepass oder einen eigenen Personalausweis für die Einreise mit deinen Kindern brauchst.

      Es waren dieses Jahr schon mehr als 1 Million Deutsche im Urlaub in der Türkei, falls dir das hilft. Letztes Jahr waren es 3.9 Millionen…

      Ich wünsche dir einen schönen Urlaub in der Türkei!

      lg Thomas

  43. Wir wollen Mitte September für zwei Wochen in die Türkei. Bisher hatte ich keine angst davor weil wir immer super Erfahrungen dort gemacht haben. Die Türken sind super gastfreundlich und immer auf das wohl der Gäste bedacht. Land und Leute einfach super. Nun so Kurz vor dem Urlaub beschleicht mich doch ein komisches Gefühl. Was ist dieses Jahr anders??

    • Thomas

      Hallo Regine,

      es sind weniger Touristen in der Türkei und die Sicherheitskontrollen am Flughafen und am Eingang von Sehenswürdigkeiten sind strenger. Das sind die einzigen Unterschiede, die du merken wirst. Sonst ist auf den Straßen und in den Hotels alles ganz normal.

      lg Thomas

      lg Thomas

  44. Hallo, wir sind letzte Woche aus unserem Türkei Urlaub wieder kommen. Es war super… Im Hotel waren alle sehr nett. Der Reiseleiter hat dich bei uns bedankt, dass wir trotz der schlechten Nachrichten dennoch in die Türkei gekommen sind. In der Stadt war auch alles ruhig. Vor dem Urlaub habe ich dein Blog täglich verfolgt, da ich ein komisches Gefühl hatte. Aber unnötig – Am Flughahen, in der Stadt und im Hotel waren alle super freundlich!!!

  45. Hallo Thomas, meine Frau möchte gerne mit unserer Tochter vom 13.09 bis zum 20.09 in der Türkei Urlaub machen. Sie sagt sie hätte Angst sich nicht frei dort bewegen zu können zum Shopen und so weiter. Kannst du ihr dazu was sagen und ihr die Angst vielleicht nehmen? Es hat ja wieder eine Verschärfung der Reisehinweise gegeben.

    Gruß

    Gerd

    • Thomas

      Hallo Gerd,

      Millionen türkischer Frauen gehen jeden Tag shoppen.

      Dazu kommen Millionen Touristen, die dieses Jahr schon die Türkei besucht haben. Zwischen den Einkaufszentren der Türkei und Deutschland ist der einzige Unterschied die Sprache und das Währungsmittel. Sie schauen komplett gleich aus.

      Die Basare sind Märkte mit allen möglichen Krimskrams. Im Sommer sind gefühlt 80% Besucher Touristen.

      Deine Frau muss sich wirklich keine Sorgen machen nicht normal shoppen gehen zu können.

      lg Thomas

  46. Hallo Thomas,
    ich möchte mit den Kindern und meinem einjährigen Enkelkind im Hotel Royal Atlantis Spa&Resort in Gündokdu, Mitte-Ende März 2018 Urlaub machen. Wir kennen die Hotelanlage und den Ort von März 2016 schon. Nun sind wir etwas verunsichert und überlegen, ob wir schon buchen sollten oder noch abwarten. Auch wegen dem kleinen Kind. Ich muss sagen, die Verunsicherung gerade wegen den grundlosen Festnahmen ist sehr groß.
    LG Ute

    • Thomas

      Hallo Ute,

      als ganz normale Reisende ohne politische Ambitionen und ohne ein Naheverhältnis zu Gülen oder zur PKK musst du dir keine Sorgen machen.

      Es waren dieses Jahr schon mehr als 1 Million Deutsche in der Türkei.

      Falls du dir selbst anschauen willst, wie es gerade in deinem Hotel ausschaut, dann suche es einfach auf Instagram. Dort findest du mit Sicherheit täglich aktuelle Fotos von Reisenden, die sich dort befinden.

      lg Thomas

  47. Hallo zusammen. Wir sind letzte Woche von unserem zweiwöchigen Urlaub aus der Türkei zurück gekommen. Das hotel war voll leere Strände haben wir auch nicht gesehen und das Personal im hotel wie immer super freundlich. Bei der Ankunft am Zoll wie immer und auch beim Abflug keinerlei Probleme. Ich hoffe das hilft euch weiter. LG Regine

  48. Hallo Thomas,

    ich habe im kommenden Mai einen fünftägigen Flug nach Istanbul gebucht. Nun gibt es erneute Konflikte mit den Kurden (Angriffe der Kurden in Syrien). Ist Istanbul sicher?
    Oder sollte ich meinen Flug besser canceln?

    Grüße
    Silke

    • Thomas

      Hallo Silke,

      Der Konflikt mit der PKK läuft seit fast 40 Jahren durchgehend, mit einigen kurzen Unterbrechungen.

      Die Grenze zu Syrien ist von Istanbul mehr als 1.000km entfernt. Du merkst in Istanbul nichts davon.

      lg Thomas

  49. Hi. Uns wurde vom Reisebüro ein urlauin Urlaub der Türkei, Evrenseki, empfohlen. Da wir 2 Kinder haben bin ich etwas verunsichert … ist es sicher? Kann ich mit meinen Kindern dort Urlaub machen ohne Angst zu haben? Danke für die Antwort!

    • Thomas

      Hallo Bine,

      in Evrenseki und den umliegenden Badeorten Colakli, Side, Belek, Evrenseki, Kumköy, Antalya, Alanya etc. haben letztes Jahr mehr als 1.000.000 Deutsche ihren Sommerurlaub verbracht.

      Die Gegend ist sicher und du musst dir keine Gedanken machen.

      Dieses Jahr reisen außerdem deutlich mehr Urlauber aus Deutschland in die Türkei, siehe Buchungszahlen.

      Schau dir einfach aktuelle Bilder aus der Türkei auf Instagram an, #Türkei oder #TürkeiUrlaub. Sie stammen von Reisenden aus Deutschland, die gerade in der Türkei sind.

      lg Thomas

  50. Hallo Thomas,
    Mein Aufenthaltstitel ist unbefristet aber die Karte ist abgelaufen. Ich fliege an fang Mai in die Türkei und habe erst Ende Mai einen Termin beim Ausländerbehörde bekommen.
    Meine Frage ist jetzt ob ich Problem los aus der Türkei wieder nach Deutschland zurück fliegen darf ?
    Die Polizei am Flughafen haben gemeint wird kein Problem sein

  51. Heute muss ich lesen, dass Erdogan in seinem Wahlkampf, mit einem Video, vom Neuseeland-Anschlag, Stimmung gegen den Westen macht. Da fällt einem doch wirklich nichts mehr zu ein. Bisher haben wir immer versucht, bei unseren Türkeiaufenthalten, Politik und Urlaub voneinander zu trennen. Doch jetzt muss man ja Angst haben, dass diese aggressive Stimmung, auch uns trifft. Da fahren wir doch lieber, in ein freundlicheres Land!

  52. Hallo,

    Wir ( 2 Erwachsene und 1 Kind ) wollen im Mai einen 10 tägigen Urlaub in der Türkei (Side) machen. Müssen wir uns über unsere Sicherheit Sorgen machen?
    Wir sind weder Medienvertreter noch politische Aktivisten. Ganz normale Touristen!

    Wie ist deine Meinung

    Gruß Stefan

    • Thomas

      Hallo Stefan,

      eine Reise nach Side ist überhaupt kein Problem.

      Es sind jetzt in diesem Moment tausende Deutsche in der Region an der Südküste. Letztes Jahr waren 4,5 Millionen Deutsche in der Türkei.

      lg Thomas

  53. Hallo Thomas,

    wir reisen kommende Woche nach Istanbul. ImVorfeld haben wir bei Get Your Guide 2 3 Tagespässe gebucht. Können wir mit dem pass auf eigene faust Istanbul erkunden oder müssen wir uns mit einem Mitarbeiter von Get Your Guide in Verbindung setzen.
    Danke für Deine Bemühungen Thomas

    • Thomas

      Hallo Thomas,

      in der Bestätigungs-E-Mail sollte dazu alles stehen.

      Du hast den Pass entweder am Handy, zugeschickt bekommen, holst ihn aus deinem Hotel ab oder bekommst ihn per Post zu Hause zugeschickt. Welche Option du dafür ausgewählt hast, kann ich nicht sagen. Mit dem Pass in der Hand kannst du Istanbul alleine und individuell erkunden.

      lg Thomas

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