In meiner Liste findest du die schönsten Sehenswürdigkeiten Istanbul!

Und den ein oder anderen Geheimtipp.

Immerhin gibt es abseits der großen Sehenswürdigkeiten viele interessante Orte in Istanbul zu sehen.

Am Anfang meiner Liste findest du noch ein paar Tipps um dich beim Sightseeing in Istanbul einfacher zurechtzufinden.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Istanbul

  • Am Ende meiner Liste findest du eine Karte in der alle 21 Sehenswürdigkeiten eingezeichnet sind.
  • Die meisten Sehenswürdigkeiten Istanbuls liegen entlang der T1 Straßenbahnlinie. Besorge dir deswegen die Istanbulkart. Das ist eine Wiederaufladbare Karte für die öffentlichen Verkehrsmittel Istanbuls. Mit ihr erhältst du einen Rabatt von durchschnittlich 50% auf den normalen Fahrpreis.
  • Mit dem Istanbul Tourist Pass sparst du Zeit und Geld an den Eintrittskassen der Top-Sehenswürdigkeiten. Dazu kommen noch ein paar andere kleine Vorteile, wie die Verwendung der Fast-Lane an den Warteschlangen.
  • Alternativ kannst du dir den Istanbul Museum Pass kaufen. Im Preis von 85 Türkischen Lira ist der Eintritt in die Hagia Sophia, den Topkapi Palast, die Chora Kirche, das Archäologische Museum und viele andere Sehenswürdigkeiten Istanbuls enthalten.
  • An den Eintrittskassen der meisten Sehenswürdigkeiten werden nur Türkische Lira als Zahlungsmittel akzeptiert. Deswegen solltest du schon vorher Euro in Türkische Lira eintauschen.

Sprungbrunnen vor der Hagia Sophia mit ihren vier Minaretten

1. Hagia Sophia: Das 1.500 Jahre alte Wahrzeichen von Istanbul

Die TripAdvisor Community hat die Hagia Sophia in die Liste der weltweit eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten gewählt. Es ist also kein Wunder, dass die Hagia Sophia als eines der Wahrzeichen von Istanbul, den ersten Platz in meiner Liste der schönsten Sehenswürdigkeiten in Istanbul einnimmt.

Die vor 1.500 Jahren durch den byzantinischen Kaiser Justinian in Auftrag gegebene Kathedrale ist jahrhundertelang das größte Sakralgebäude des Christentums gewesen.

Nach der Eroberung Istanbuls durch die Osmanen ist die Hagia Sophia in eine Moschee umgewandelt worden. Aus dieser Zeit stammen die vier Minarette an ihren Seiten. Die Spuren des Christentums sind aber in ihrem Inneren erhalten geblieben. Seit der Umwandlung der Hagia Sophia im Jahr 1934 in ein Museum sind sie wieder freigelegt worden. Seitdem kannst du die Hagia Sophia mit allen Facetten ihrer reichen Geschichte besichtigen.

  • Die nächstgelegenen Straßenbahnhaltestelle ist die T1 Station Sultanahmet.
  • Der Eintritt kostet 40 Türkische Lira und kann nicht in Euro bezahlt werden! Der Eintritt in die Hagia Sophia ist im Istanbul Museum Pass und dem Istanbul Tourist Pass enthalten.
  • Die Warteschlangen können am Eingang sehr lange werden. Es zahlt sich deswegen aus das Hagia Sophia Museum am Vormittag zu besuchen.

Blaue Moschee mit ihren sechs Minaretten und dem Marmarameer im Hintergrund.

2. Die Blaue Moschee (Sultanahmet Moschee): Osmanische Baukunst aus dem 16. Jahrhundert

Die “Blaue Moschee” ist eines der prägenden Bauwerke der osmanischen Kultur. Die im  16. Jahrhundert durch Sultan Ahmed I in Auftrag gegebene Moschee beeindruckt mit ihrer im äußeren harmonischen Architektur und den reichen Verzierungen im Inneren.

Sultan Ahmed I hat die fertiggestellte Moschee nur ein Jahr lange bewundern können. Er ist ein Jahr nach ihrer Fertigstellung (1616) verstorben. Er ist zusammen mit seiner Frau und drei Söhnen in einem zum Gebäudekomplex gehörenden Mausoleum beigesetzt worden.

Abgesehen davon steht auf dem Areal der Blauen Moschee eine Medrese (Theologische Schule), eine Armenküche, eine Karawanserei, eine Brunnenanlage, ein Krankenhaus und Verkaufshallen.

  • Die nächstgelegene Straßenbahnhaltestelle ist die T1 Station Sultanahmet.
  • Du kannst die Blaue Moschee außerhalb der Gebetszeiten kostenlos besichtigen. Dafür solltest du dich an die Regeln für einen Moscheebesuch in der Türkei halten: Bedeckte Schultern für Mann & Frau; lange Hose für Männer; Rock für Frauen; Kopftuch für Frauen.
  • Am Eingang können kostenlos saubere Kopftücher und Röcke zum Überziehen ausgeborgt werden.

Topkapi Palast auf einem Hügel oberhalb des Goldenen Horns und des Bosporus. Er ist von einem Wald umgeben. Im Hintergrund ist das Marmarameer zu sehen.

3. Topkapi Palast: 600 Jahre lange die Heimat der Osmanischen Sultane

Abgetrennt von einer hohen Mauer steht der Topkapi Palast auf einer Hügelspitze am Bosporus. Es ist der Ort an dem die alte byzantinische Akropolis gestanden ist. Sultan Mehmet hat nach der Eroberung der Stadt an diesem Ort seinen Palast errichten lassen. Er ist bis ins 19. Jahrhundert die Heimat der Sultane des Osmanischen Reiches geblieben.

Mit einer Fläche die doppelt so groß ist wie die des Vatikans, hat der Topkapi Palast 5.000 Menschen eine Heimat geboten. Darunter war der gesamte Hofstaat des Reiches und natürlich die Sultansfamilie selbst.

Der in den letzten 500 Jahren immer wieder erweiterte und umgebaute Palast beherbergt heute die Schätze der Sultane des osmanischen Reiches. Sie sind in den Hunderten Räumen des Palasts ausgestellt.

Der Topkapi Palast ist zusammen mit der Hagia Sophia und der Blauen Moschee eine der must-see Sehenswürdigkeiten in Istanbul. Du sollst ihn alleine schon wegen seiner reichen Geschichte und prunkvollen Ausstattung sehen. Dazu kommt der einmalige Ausblick auf Istanbul,  wie ihn früher nur die Sultane hatten.

  • Die nächstgelegene Straßenbahnhaltestelle zum Palasteingang ist die T1 Station Sultanahmet.
  • Der Eintritt in den Palast kostet 30 Türkische Lira und kann nur in Euro bezahlt werden. Zusätzlich muss für den Eintritt in den Harem mit den Sultansgemächern noch einmal 15 Türkische Lira bezahlt werden. Im Istanbul Museum Pass und dem Istanbul Tourist Pass (ohne Harem) ist der Eintritt in den Topkapi Palast enthalten.
  • Der Topkapi Palast ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Istanbul. Deswegen sind die Warteschlangen oft sehr lange.

Die zum Bosporus ausgerichtete Seite des Dolmabahce Palast. Es ist eine Parkanlage mit kurz geschnittenem Rasen, Palmen, Sträuchern und dem weißen Palastgebäude zu sehen. Ein weißer Eisenzaun grenzt den Palast vom Meereswasser ab.

4. Dolmabahce Palast: Der neue Palast der Sultane am Bosporus

Der Palast ist seit Mitte des 19. Jahrhunderts die Residenz der osmanischen Sultane gewesen. Die gesamte Anlage ist ein Denkmal an das prunkreiche Leben der Sultane. In dem Gebäude sind alleine 14 Tonnen Gold für die Verzierung der Decken verbaut worden. Die zentrale Halle des 600 Meter langen Palasts wird durch den größten Kronleuchter der Welt erhellt.

Du kannst im Dolmabahce Palast die alten Representations- und Empfangsräume, den prächtigen Wohnbereich des Sultan und natürlich den Harem sehen.

  • Die nächstgelegene Straßenbahnstation ist die T1 Haltestelle Kabatas.
  • Der Eintritt in den Park des Dolmabahce Palast ist kostenlos. Für die Besichtigung des Innenraumes musst du 30 Türkische Lira zahlen.
  • Der Dolmabahce Palast ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Istanbuls. Du solltest also möglichst am Vormittag den Palast besichtigen

Strand mit Sonnenliegen und Sonnenschirmen. Dahinter sind weiße Häuser mit roten Dachziegeln zu sehen. Auf der Inel stehen Pinien und Palmen. Am rechten Bildrand ist die Sykline von Istanbul erkennbar.

5. Prinzeninseln: Naherholungsgebiet, Parks und Strände

20 Kilometer östlich des Bosporus fängt für Istanbuls Stadtbevölkerung das Paradies an. Es trägt den Namen Prinzeninseln. Sie sind eines der beliebtesten Naherholungsgebiete der Stadt.

Dabei stechen drei Inseln besonders heraus: Die größte Insel Büyükada zieht mit ihren Pferdekutschen, Wäldern und Stränden die meisten Besucher an. Büykükadas interessanteste Sehenswürdigkeiten sind ein altes griechisches Kloster auf der Inselspitze, mit einem wunderbaren Ausblick auf Istanbul, das Haus in dem Leo Trotzki sein Exil verbracht hat und der Hafen mit seinen umliegenden Restaurants.

Kinali ist vom Bosporus aus am schnellsten erreichbar. Du siehst sie auf meinem Bild für die Prinzenonseln. Sie ist ein wunderbarer Ort um sich an einem schönen Sandstrand am Marmarameer zu entspannen.

Heybeliada ist die zweitgrößte Prinzen Insel. Sie bietet wie die beiden vorherigen Inseln Strände und Restaurants und Natur zur Erholung. Sehenswürdigkeiten auf Heybeliada sind ein griechisch-orthodoxes Kloster in dem bis 1973 die wichtigste Theologische Hochschule des Patriarchates von Konstantinopel untergebracht war, eine Synagoge und eine gut erhaltene byzantinische Kirche.

  • Fähren legen mit dem Ziel “Prinzeninseln” legen in regelmäßigen Abständen am dem Fährenanlegepunkt Kabatas (europäische Seite: T1 Straßenbahnhaltestelle) und Kadiköy (asiatische Seite) ab.
  • Die meisten Fähren fahren nach der Reihe alle Inseln ab. Die erste Insel ist Kinali. Bis zur letzten Inseln, Büyükada, dauert die Fahrt 90 Minuten.
  • Die Fähren können mit der Istanbulkart bezahlt werden. Sie kosten in eine Richtung rund 4 Türkische Lira.
  • Auf den Fähren können Getränke und Kleinigkeiten zum Essen gekauft werden.

Panoramablick auf den Bosporus, das Goldene Horn und den Stadtteil Sultanahmet in Istanbul. Im Hintergrund ist das Marmarameer zu sehen.

6. Der Bosporus und das Goldene Horn: Lebensadern der Stadt

Die Bosporus Meerenge verbindet und teilt Asien und Europa gleichzeitig. Entlang der Meeresstraße sind alle interessanten Sehenswürdigkeiten der Stadt zu sehen. Die meisten Bauwerke auf dem alten Byzanz und der Osmanen liegen zwischen dem Bosporus und dem Goldenen Horn. Das ist eine Meeresbucht auf der europäischen Seite der Stadt. Sie bildet die nördliche Seite des Altstadtviertels Sultanahmet.

Die beste Möglichkeit um den Bosporus und das Goldene Horn zu erkunden ist eine Rundfahrt mit einem der vielen Schiffe die regelmäßig dafür ablegen. Dabei siehst du die meisten Sehenswürdigkeiten in meiner Liste.

  • Die beiden besten Aussichtspunkte auf den Bosporus sind das Restaurant im Topkapi Palast und der Galata Turm.
  • Das Goldene Horn siehst du von der Galata Brücke über das Goldene Horn und vom Galata Turm am besten.
  • Es legen regelmäßig Schiffe für entweder zwei- oder vierstündige Bosporus-Rundfahrten in Kabatas (T1 Haltestelle Kabatas) oder an der Galata Brücke (T1 Haltestelle Eminönü) ab.
  • Im Istanbul Tourist Pass ist eine Bosporus-Rundfahrt mit Dinner enthalten.

Restaurnts auf der Galata Brücke auf der östlichen Seite. Die Brücke hat zwei Sttockwerke. Unten sind Restaurants und oben ist die normale Fahrtbahn der Straße. Es stehen unten und oben Fischer. Rechts auf dem Bild ist eine Moschee zu sehen.

7. Galatabrücke: Das pulsierende Zentrum

Für tausenden Reisenden die jedes Jahr günstige Flüge nach Istanbul finden, stellt sich eine Frage: “Wo spielt sich in Istanbul das Leben ab?” Eine meiner Antworten darauf ist: “Bei der Galatabrücke”. Sie ist das lebendige Zentrum Istanbuls am Goldenen Horn.

Die Brücke verbindet die Altstadt Sultanahmet über das Goldene Horn mit Galata. Die Brücke besteht aus zwei Stockwerken. Oben fahren die Autos. Unten sind dutzende Restaurants auf der gesamten länge der Brücke zu finden. Fischer stehen zu fast jeder Tageszeit auf der Galata Brücke und versuchen ihr Glück mit ihren Angelruten.

An beiden Enden der Brücke legen Fähren im Minutentakt an und ab. Die Straßenbahn bringt beständig neue Menschen zum nahen Ägyptischen Basar, zu den Ständen mit Streetfood und natürlich zur Galata Brücke selbst.

Die Brücke ist für mich eine der Sehenswürdigkeiten Istanbuls, die dir das geschäftige Treiben in der Stadt zeigt. Setzte dich zumindest für ein Glas Cay in eines der Restaurants am Wasser und schaue den Menschen zu.

  • Die nächstgelegenen öffentlichen Verkehrsverbindungen sind: T1 Straßenbahnhaltestelle Eminönü im Süden und Karaköy im Norden, F2 Talstation im Norden der Brücke und die Fährenanlegepunkte Eminönü und Karaköy.
  • Die Restaurants unterhalb der Brücke haben bis spät in den Abend hinein geöffnet.

Die Säulen der Cisterna Basilika werden von Lampen von unten beleuchtet. Am Boden des Raumes ist Wasser zu sehen. Im Raum sind dutzende Säulen zu sehen.

8. Cisterna Basilika (Yerebatan Saray): Der “Versunkene Palast”

Fünf Minuten neben der Hagia Sophia führt eine Treppe 55 Stufen unter Istanbuls geschäftige Altstadt hinab. Sie bringt dich zum “Versunkenen Palast”. Die Cisterna Basilika ist eine Zisterne.

Den Charme des 1.500 Jahre alten Wasserspeichers machen die beleuchteten Säulen im über 100 Meter langen Raum aus. Sie geben dem ganzen Raum etwas mystisches. Das beweist sich auf der Suche nach den beiden “Köpfen der Medusa”, die in der Cisterna Basilika versteckt sind.

  • Die am nächsten zur Cisterna Basilika gelegene Straßenbahnhaltestelle ist die T1 Station Sultanahmet.
  • Der Eintritt in die Cisterna Basilika kostet 20 Türkische Lira und kann nicht in Euro bezahlt werden!
  • Andere Sehenswürdigkeiten wie die Hagia Sophia und die Blaue Moschee sind nur 5 Minuten Gehzeit von der Cisterna Basilika entfernt.

Galata Turm mit dem Stadtteil Galta. Fotografiert von Sultanahmet, auf der anderen Seite der Galata Brücke. Der aus Stein gebaute Turm ragt mit seiner Spitze über die anderen Gebäude hervor.

9. Galataturm (Galata Kulesi): Der schönste Aussichtspunkt auf die Altstadt

Der Galataturm ist eines der markantesten Bauwerke in der Skyline von Istanbul. Seit seiner Erbauung im Jahr 527 durch den Byzantinischen Kaiser Justinian ist der 66 Meter hohe Turm einer der besten Aussichtspunkte über die Stadt. Damals war er natürlich als Wachturm in Verwendung und nicht als Touristenattraktion.

Du kannst mit einem Aufzug bis knapp unter die Spitze des Galataturms fahren. Dort findest du ein Restaurant, ein Stockwerk darüber ein Cafe und rund um dieses eine gerade einmal einen Meter breite Aussichtsplattform, die rund um den Turm führt.

Von ihr aus hast du einen wunderbaren Ausblick auf die umliegenden Stadtteile. Das Titelbild der “21 schönsten Sehenswürdigkeiten in Istanbul” Liste habe ich vom Turm aus aufgenommen.

  • Zum Galataturm gelangst du mit der M2 Metro Station Sishane oder mit der Standseilbahn F2. Du musst in beiden Fällen zehn Minuten gehen.
  • Der Eintritt in den Galataturm kostet 20 Türkische Lira.
  • Die Warteschlangen am Turm sind manchmal sehr lange. Das liegt am begrenzten Platz auf der Spitze des Turms.

Ausblick von Ortaköy auf die Ortaköy Moschee und die dahinterliegende Bosporus Brücke. Aufgenommen von der europäischen Seite des Bosporus.

10. Bosporus Brücke (Bogaz Küprüsü): Mit dem Stadtteil Ortaköy und Streetfood

Die Bosporus Brücke wird auch “Erste Bosporus Brücke” genannt. Sie ist als erste Brücke im Jahr 1973 gebaut worden und liegt am nächsten zum Stadtzentrum Istanbuls. Es gibt noch zwei weitere Hängebrücken, die den europäischen- mit dem asiatischen Kontinent verbinden.

Die zweite Brücke (Fatih Mehmet Sultan Brücke) steht am schmalen Punkt, an denen die Osmanen die Rumelische (Römische) und Anadolu (Anatolische) Festung auf beiden Seiten des Bosporus zur möglichen Blockade der Meerenge gebaut haben.

Die dritte Brücke steht am Ende des Bosporus am Schwarzen Meer.

  • Fahre mit der T1 Straßenbahn bis zu ihrer Endhaltestelle Kabatas. Von dort aus kannst du in einen der vielen Busse Richtung Norden nach Ortaköy umsteigen.
  • Die Bosporus Brücken siehst du am besten während einer Bosporus-Rundfahrt.

Hunderte Menschen gehen durch die Istiklal Straße. Dazwischen fährt eine alte, rote Straßenbahn durch die Menschenmengen.

11. Istiklal Cadessi („Unabhängigkeitsstraße“): Einkaufsstraße und die alte Straßenbahn

Die Istiklal Cadessi (früher: Grand rue de Pera) ist die bekannteste Straße Istanbuls. Sie bildet das Herzstück des lebendigen Stadtviertels Beyoglu. Sie beginnt im Süden am Tünel Platz und endet im Norden am Taksim Platz. Dazwischen bietet sie unter Tags unzählige Einkaufsmöglichkeiten und am Abend verwandelt sie sich zusammen mit der Gegend rund um den Taksim Platz zu einem der Zentren des Nachtlebens in Istanbul.

Durch die Istiklal Cadessi fährt eine rote “Nostalgie Straßenbahn”. Sie verbindet das südliche und nördliche Ende der Straße.

  • Zum südlichen Anfang der Istiklal Cadessi gelangst du über die M2 Metro Station Sishane. Der nördliche Anfang der Straße ist über die M2 Station Taksim am einfachsten erreichbar.
  • Eine andere Möglichkeit um zur Istiklal Cadessi zu gelangen ist der Tünel mit der Standseilbahn F2 (der zweitältesten U-Bahn der Welt) ab der Galata Brücke (T1 Haltestelle Karaköy). Sie bringt dich zum südlichen Ende der Istiklal Cadessi.
  • Im Norden gibt es die F1 ab der T1 Haltestelle Kabatas zum Taksim Platz.

Das Istanbul Modern Museum: Weißes Gebäude aus Beton mit der Aufschrift "Istanbul Modern" und einer großen Gleichung in schwarzen Buchstaben.

12. Museen in Istanbul: Moderne, Archäologie und Außergewöhnliches

In Istanbul gibt es wie in jeder Großstadt ein Museum für Moderne Kunst und ein Museum für Archäologie.

Museen, die du ansonsten an keinem anderen Ort in dieser Form sehen kannst, sind das “Museum für türkische und Islamische Kunst” und das “Museum für die Geschichte der Wissenschaft und Technik im Islam”.

Im Museum für Islamische Kunst werden prachtvoll gestaltete Versionen des Koran und mit dem Islam im Zusammenhang stehende Gegenstände ausgestellt. So gibt es zum Beispiel Barthaare zu sehen, die vom Propheten Mohammed stammen sollen.

Das Museum für Technik im Islam beschreibt die Entwicklung der Wissenschaft im osmanischen Reich. Dabei wird auf das übernommene Wissen aus dem Byzantinischen Reich, Errungenschaften von islamischen Gelehrten und ihr Wirken auf die Wissenschaft eingegangen.

  • Istanbul Modern: Moderne Kunst aus der Türkei und internationale Ausstellungen
  • Archäologisches Museum: (Eintritt ist im Istanbul Museum Pass “IMP” enthalten)
  • Museum für türkische und Islamische Kunst (IMP)
  • Museum für die Geschichte der Wissenschaft und Technik im Islam (IMP)
  • Rahmi M. Koc-Museum: Musem für die Geschichte des Transports, der Industrie und der Kommunikation
  • Istanbul Mosaik Museum (IMP): Mosaike aus dem Byzantinischen Kaiserpalast
  • Museum of Innocence (Museum der Unschuld) von Orhan Pamuk: Das Museum zu seinem Buch Museum of Innocence
  • Pera Museum: Orientalische Kunst, anatolische Maße und Gewichte, Kacheln und Keramiken
  • Santral Istanbul: Kunst und Kulturzentrum mit einem Energiemuseum, Konzerthallen, einer Bibliothek und einem Museum für Moderne Kunst
  • Elgiz Museum: Zeitgenössische Kunst
  • Jüdisches Museum: Die Geschichte der seit 500 Jahren in Istanbul lebenden Juden
  • Bilder und Skulpturen Museum im Dolmabahce Palast
  • Stadtmuseum Istanbuls (Sehir Müzesi) im Yildiz Palast
  • Deniz Müzesi: Das Marinemuseum
  • Sadberk Hanim Museum: Privates Museum mit archäologischen Funden, einer ethnografischen Abteilung, antiken Keramiken und osmanischen Kunsthandwerk
  • Atatürk Museum: Das Museum über das Leben des türkischen Staatsgründers Mustafa Kemal Atatürk

Blick auf den Taksim Platz und ein Hochaus neben dem Platz. Davor ist ein grüner Park zu sehen. Dahinter ist in einiger Entfernung der Bosporus, das Marmarameer und der Stadtteil Sultanahmet zu sehen.

13. Taksim Platz (Taksim Meydani): Stadtteil Beyoglu, das Partyviertel von Istanbul und Shopping

Der Taksim Platz ist keine klassische Sehenswürdigkeit. Er ist vielmehr ein zentraler Punkt auf der europäischen Seite von Istanbul.

Die umliegenden Seitengassen bilden das Zentrum des Nachtlebens Istanbuls. Der Platz selbst ist ein Schauplatz für Veranstaltungen, Konzerte, Zeremonien und diverse Ehrungen.

Der Taksim Gezi Park, das nördliche Ende der Einkaufsstraße Istiklal Cadessi und das Atatürk Kulturzentrum gehören ebenfalls zur Umgebung des Taksim Platz. Im Kulturzentrum finden regelmäßig Opern und Balettveranstaltungen statt.

  • Den Taksim Platz erreichst du am einfachsten mit der Metro Linie 2. Sie hat eine eigene Station mit dem Namen “Taksim Platz”. Alternativ kannst du mit der T1 Straßenbahn nach Kabatas fahren und dort in die F1 (Fünikular / Tünel) Richtung Taksim Platz umsteigen.

Blick von der asiatischen Seite Istanbuls auf den Lenaderturm. Die Aufnahme ist nach Sonnenuntergang entstanden. Der Himmel ist rötlich gefärbt. Hinter dem ehemaligen Leuchtturm ist der Stadttteil Sultanahmet mit der Hagia Sophia und der Blauen Moschee zu sehen.

14. Leanderturm oder auch Mädchenturm (Kiz Kulesi): Alter Leuchtturm an der südlichen Einfahrt zum Bosporus

Der Leanderturm ist ein Leuchtturm aus dem 18. Jahrhundert. Er steht 200 Meter vor dem asiatischen Ufer Istanbuls auf einer kleinen Insel. Der Turm ist gleichzeitig eines der Wahrzeichen der Stadt und eine ihrer bekanntesten Sehenswürdigkeiten.

Auf der Insel gibt es neben dem Leanderturm noch ein Restaurant und ein Cafe. Über das Essen und die Preise lässt sich streiten, der Ausblick auf den Bosporus und die Stadt ist dafür vom Turm aus unbezahlbar.

  • Zum Leanderturm fahren regelmäßig Shuttle-Boote. Auf der asiatischen Seite starten sie ab Üsküdar-Salacak (Marmaray M5 Station) im 15 Minuten-Takt.
  • Auf der europäischen Seite fahren Shuttle-Boote ab Kabatas (T1 Station Kabatas) alle 60 Minuten ab.
  • Im Eintrittspreis zum Leuchtturm von 15 Türkischen Lira ist die Anreise mit den Shuttel-Booten bereits enthalten.

Innenraum der Mall: Blick vom obersten Stockwerk auf die Läden in den unteren Etagen.

15. Shopping in Istanbul: Einkaufszentren oder Basar?

Istanbul ist die Shopping-Hauptstadt der Türkei. Es gibt dutzende Einkaufshäuser in Istanbul und ebenso viele Einkaufsstraßen. Die Einkaufszentren, Einkaufsstraßen und Basars der Stadt sind 7 Tage die Woche geöffnet.

Abgesehen von der schon beschriebenen Istiklal Einkaufsstraße, dem Großen Basar und Gewürzbasar habe ich noch eine Liste mit den größten Einkaufszentren Istanbuls in meine Liste aufgenommen:

  • Istanbul Cevahir Mall: Das am zentralsten gelegene Einkaufszentrum. Deswegen ist es als Tourist am interessantesten. Mehr als 200 Geschäfte bieten auf sechs Stockwerken ihre Produkte an. Es gibt wie in allen anderen Einkaufszentren natürlich auch Kinosäle, Entertainment, etc. Die Mall liegt direkt an der Metro-Station Sisli.
  • Mall of Istanbul: Einkaufszentrum und Entertainment mit dem größten Indoor-Vergnügungspark Europas. Alle großen Handelsketten haben einen Laden in der Mall. Sie liegt am nordwestlichen Stadtrand von Istanbul. Fahre mit der M2 nach Sisli. Steige dort in die M7 Richtung Mahmutbey um und steige an der Station Yüzyil aus.
  • Istinye Park Mall: Luxusmarken und alle großen Handelsketten haben sich im Istinye Park eingemietet. Die Mall liegt im Norden von Istanbul. Etwas abseits der öffentlichen Verkehrsmittel. Der 29B FSM – 4. Levent Metro Bus fährt ab der Metro Station Levent zum Einkaufszentrum. Ein Taxi ab Sultanahmet kostet 30 bis 40 Türkische Lira.
  • Akmerz Mall: Ist eines der ersten in Istanbul eröffneten Einkaufszentren. Es liegt etwas abseits am Stadtrand. Die nächstgelegenen Metro Station ist Nispetiye.
  • Kanyon, Metrocity und Özdelik Mall: Liegen alle direkt nebeneinander. Die nächstgelegene Metro-Station ist Levent.
  • Malls auf der asiatischen Seite: Palladium, Aksaya und die Meydan Mall.

Blick auf die drei hintereinanderliegende Mauern der Theodosianischen Mauer. Links ist die kleinste, niedrigste Mauer zu sehen, dahinter eine höhere und ganz links eine hohe Mauer mit vielen Türmen.

16. Stadtmauern von Konstantinopel (Theodosianische Mauer)

Die Theodosianische Mauer ist eine nach dem gleichnamigen byzantinischen Kaiser benannte 20 Kilometer lange Befestigungsanlage. Sie hat als Land- und Seemauer zum Schutz der damaligen Kaiserstadt Konstantinopel beigetragen.

Der interessanteste Teilbereich der Mauern ist “Die Burg der sieben Türme” (Yedikule). Sie steht am südlichen Ende der Landmauern am Marmarameer. Die Wehranlage steht vor dem “Goldenen Tor”. Dem einstmaligen Haupttor von Konstantinopel.

  • Die Haltestelle Topkapi der T1 und T4 Straßenbahn und des Metrobus sind ein toller Ausgangspunkt für einen Spaziergang zur ehemaligen Stadtmauer von Konstantinopel. Alternativ kannst du auch an den U-Bahnstationen Ulubatis und Yedikule aussteigen.
  • Der Eintritt ins Festung Yedikule Museum kostet 10 Türkische Lira und kann nicht in Euro bezahlt werden. Der Eintrittspreis ist im Istanbul Museum Pass enthalten. Nimm am besten ein Taxi aus der Altstadt nach Yedikule. Es sollte nicht mehr als 20 Lira kosten.
  • Die anderen Teile der Theodosianischen Mauern kannst du kostenlos besichtigen.

Grosser Bazar Istanbul

17. Große Basar (Kapali Carsi) und der Ägyptische / Gewürz Basar (Misir Carsisi)

Seit dem 15. Jahrhundert ist der Große Basar das größte Geschäftsviertel Istanbuls. Er umfasst eine Fläche von 20.000m², es arbeiten dort 30.000 Menschen und die Straßen des Basars werden jeden Tag von einer halben Million Menschen besucht.

Auf 60 Handelsstraßen aufgeteilt hast du die Möglichkeit in einem der 4.000 Läden am Basar einzukaufen. Sie unterteilen sich dabei in verschiedene Teilbereiche. Es gibt einen Teil für Leder, Teppiche, Seidenwaren, Antiquitäten, etc.

Die Preise im Basar liegen über dem Durchschnitt der Märkte in Istanbuls. Ein richtiges  Schnäppchen wirst du dort nicht machen. Einen anderen Ort zu finden an dem es die selben Waren zu einem noch günstigeren Preis gibt wie am Großen Basar, kostet dich aber bestimmt mehr Zeit und Geld.

Der Ägyptische Basar (Gewürzbasar) hat seinen Namen von der früher dort verkauften Gewürzen aus Ägypten. Es gibt zusätzlich zu den Gewürzen noch viele Händler mit Süßigkeiten wie Türkischen Honig,einen Blumenmarkt, Fischmarkt, Tee, Orientalischen Lampen und natürlich Souvenirs.

  • Der Große Basar liegt an der T1 Straßenbahnhaltestelle Beyazit.
  • Der Ägyptische Basar liegt an der T1 Haltestelle Eminönü.
  • Der Eintritt in den Großen- und in den Ägypten Basar ist kostenlos.
  • Der Basar ist der perfekte Ort um ein paar Souvenirs aus der Türkei für zu Hause zu finden.
  • Denke daran immer zu verhandeln! Die Preise anfänglich ausgeschriebenen Preise lassen sich um 20 bis 40% herunterhandeln.

Silhouette der Süleymaniye Moschee bei Sonnenuntergang. Aufgenommen von der Galata Brücke. Davo sind Boote und das Goldene Horn zu sehen.

18. Süleymaniye Moschee: UNSECO Weltkulturerbe zusammen mit dem umliegenden Stadtviertel

Die Süleymaniye Moschee wird oft mit der Blauen Moschee verwechselt. Dabei haben die beiden Gebäude nichts miteinander zu tun. Sie bildet mit ihren umliegenden Gebäuden eine der vier von der UNSECO-Weltkulturerbe-Zonen in Istanbul.

Eine Besichtigung der Moschee ist außerhalb der Gebetszeiten möglich. Halte dich dafür an die Regeln für einen Moscheebesuch in der Türkei: Lange Hosen für Männer; bedeckte Schultern für Männer und Frauen; lange Röcke und Kopftuch für Frauen. Am Eingang der Süleymaniye Moschee können saubere Kopftücher ausgeborgt werden. Es gibt auch Röcke die von Männer und Frauen ausgeborgt werden können.

  • Die Süleymaniye Moschee ist eine der vielen kostenlosen Sehenswürdigkeiten in Istanbul. Sie kann unter Tags außerhalb der Gebetszeiten jederzeit besichtigt werden. Es gelten die selben Regeln wie in der Blauen Moschee (Lange Hose, etc.).
  • Die Süleymaniye Moschee liegt etwas abseits der öffentlichen Verkehrsverbindungen. Am einfachsten gelangst du über die T1 Straßenbahnhaltestelle Beyazit zur Moschee. Von dort aus gehst du 10 bis 15 Minuten am Großen Basar und der Istanbul Universität vorbei zur Moschee.

Aus Steinen erbaute Chora Kirche an einem sonnigen Tag. Davor ist ein kleiner Baum zu sehen.

19. Chora Kirche (Kariye Müzesi): Die schönsten Fresken in Istanbul

Die Chora Kirche ist im 5. Jahrhundert auf dem sechsten Hügel des ehemaligen Konstantinopel errichtet worden. Ihre aus der byzantinischen Zeit (13. Jahrhundert) erhaltenen Fresken zählen zu den bedeutendsten, erhaltenen Bilderzyklen und Mosaiken der Welt.

Nach der Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen ist die Kirche in eine Moschee umgewandelt worden. Erst ein Restaurierungsprogramm im Jahr 1948 hat die damals übermalten und verdeckten Fresken wieder freigelegt. Damit ist die Kirche zu einer der interessantesten Sehenswürdigkeiten außerhalb des Altstadtkerns Istanbuls geworden.

  • Der Eintritt in das Chora Kirche Museum kostet 15 Türkische Lira. Er kann nicht in Euro bezahlt werden! Im Istanbul Museum Pass ist der Eintrittspreis in das Chora Museum enthalten.
  • Die nächstgelegene Straßenbahnstation ist die T4 Haltestelle Edirnekapi. Du kannst in die T4 von der T1 Haltestelle Topkapi umsteigen.

Der am Bosporus stehende Haydarpasa Bahnhof. Aufgenommen von einer Fähre. Am Bosporus ist ein Schiff zu sehen. Vor dem Bahnhof ist ein Restaurant mit Sonnenschirmen.

20. Asiatische Seite: Das andere Istanbul

Die asiatische Seite Istanbuls ist weniger von der Hektik und dem Tourismus geprägt. Die sehenswertesten Gegenden sind der Fährenanlegepunkt Kadiköy mit dem Haydarpasa Bahnhof, die Einkaufsstraße Bagdat Cadessi, die Restaurants am südlichen Ende des Bosporus am Marmarameer und die kleinen Dörfer entlang dem Bosporus im Norden Istanbuls Richtung Schwarzes Meer.

  • Du gelangst von den Fährenstationen Kabatas (T1 Station Kabatas) oder von der Galata Brücke (T1 Station Eminönü) auf die andere Seite des Bosporus.
  • Auf der asiatischen Seite fahren Fähren ab Kadiköy (Haydarpasa) auf die europäische Seite.
  • Die Marmaray (M5) fährt ab der T1 Station Sirkeci auf die asiatische Seite. Die erste Station ist Üsküdar.

 

Skyline des Stadtteil Sultanahmet. Aufgenommen vom Galata Turm. Es ist die Hagia Sophia, Hagia Irene, Topkapi Palast und die Blaue Moschee auf dem Bild zu sehen. Im Vordergrund ist das Goldene Horn und im Hintergrund das Marmarameer. Auf der rechten Seite des Bildes ist der Bosporus.

21. Historische Stadtteil Sultanahmet: Kleinigkeiten, die nicht sofort auffallen

Sultanahmet ist das historische Altstadtviertel Istanbuls. Die großen Sehenswürdigkeiten Istanbuls sind in diesem Stadtteil zu finden. Sie liegen alle höchstens ein paar hundert Meter auseinander. Sultanahmet beginnt mit dem Topkapi Palast im Osten am Bosporus und erstreckt sich bis zur Hagia Sophia, der Blauen Moschee und dem Platz an dem früher das Hippodrom stand.

Zwischen den Sehenswürdigkeiten gibt es noch viele kleine andere interessante Plätze zu sehen. Zum Beispiel liegen die Cisterna Basilika, die Hagia Irene, die kleine Hagia Sophia, der Millennium Stein, das Mosaik Museum, das Museum für türkische und Islamische Kunst und das Archäologische Museum in Sultanahmet.

Ein anderer interessanter Orte in Sultanahmet ist der “Deutsche Brunnen”. Er ist von Kaiser Wilhelm II im Zuge eines Besuchs in Istanbul gestiftet worden. Der Brunnen steht heute direkt neben der Blauen Moschee. Auf dem Platz an dem früher das Hippodrom stand.

Am Platz des Hippodroms steht auch ein 3.500 Jahre alter ägyptischer Obelisk. Er ist ursprünglich ein Teil des Karnak Tempels in Luxor gewesen. Kaiser Theodosius hat ihn im 3. Jahrhundert nach Konstantinopel bringen lassen.

Karte von Istanbuls Sehenswürdigkeiten

 

Alle Sehenswürdigkeiten haben in meiner Liste keinen Platz gefunden

Deswegen habe ich ein paar andere interessante Orte in Istanbul aufgelistet. In meiner Liste der 21 schönsten Sehenswürdigkeiten der Türkei findest du auch ein paar Ausflugsideen ab Istanbul. Darunter sind zum Beispiel die Ruinen von Troja, die Halbinsel Gallipoli und Bursa.

  • Hagia Irene: War einmal die zweitgrößte Kirche des Byzantinischen Reiches. Sie steht zwischen der Hagia Sophia und dem Topkapi Palast
  • Gülhane Park: Parkanlage neben dem Topkapi Palast.
  • Kleine Hagia Sophia: Das architektonische Vorbild für die Hagia Sophia. Sie wird nach wie vor als Moschee genutzt.
  • Ciragan Palast: Ist das heutige Kempinski Hotel am Bosporus.
  • Rumeli und Anadolu Festung: Die “Römer- und Anatolier Festung” sind für die Belagerung von Konstantinopel gebaut worden. Sie hatten den Zweck den Bosporus im Norden zu blockieren. Sie stehen auf höhe der zweiten Bosporus Brücke.
  • Museum of Innocence (Museum der Unschuld): Das Museum zum Buch des türkischen Nobelpreisträgers Orhan Pamuk.
  • Valens Aquädukt: Ein 800 Meter langer erhalten gebliebener Teilbereich des 20 Kilometer langen Aquädukts, dass Konstantinopel mit Wasser aus dem Belgrader Wald versorgt hat.
  • Fethiye Museum: Die ehemalige Klosterkirche Pammakaristos
  • Belgrader Wald: Großes Waldgebiet im Norden von Istanbul.
  • Galata Mevlevi Museum: Das Museum des islamischen Derwisch Ordens in Istanbul.
  • Yildiz Palast: Er ist im 19. und 20. Jahrhundert als Residenz der Sultane verwendet worden. Der Palast steht auf den westlichen Hängen des Bosporus.
  • Beylerbeyi Palast: Der Palast steht nahe dem östlichen Ende der ersten Bosporus Brücke. Er ist als Sommerresidenz der Sultane verwendet worden.
  • Rüstem Pascha Moschee: Eine Moschee aus dem Jahr 1561. Sie befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Ägyptischen Basar. Sie ist ein Vorzeigebauwerk für osmanische Bau- und Keramikkunst. Ihre Besucherzahlen sind trotzdem gering.

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